Leo XIV.: Niemand darf sich über das Recht hinwegsetzen
Niemand – keine Einzelperson und kein Staat – darf sich über geltendes Recht hinwegsetzen. Das hat Papst Leo XIV. an diesem Freitag betont
„Eine wahrhaft gerechte Gesellschaft kann nur dann bestehen, wenn das Recht – und nicht der Willkürwille Einzelner – souverän bleibt“, sagte er bei einer Audienz für Parlamentarier, wobei er sich auf das Kompendium der kirchlichen Soziallehre bezog. „Niemand darf sich, ganz gleich welche Macht oder welchen Status er hat, jemals das Recht anmaßen, die Würde und die Rechte anderer oder ihrer Gemeinschaften zu verletzen.“
Die Prävention und Bekämpfung von Straftaten sei „eng mit der Achtung und dem Schutz der universellen Menschenrechte verknüpft“, fuhr der Papst fort. Dafür müssten nicht nur die Strafverfolgungsbehörden einstehen, sondern auch die gesamte Gesellschaft „auf nationaler und internationaler Ebene“.
Universität in Rom: Vorbereitungen auf den Papstbesuch am Donnerstag
An der römischen Uni ‚“La Sapienza“ laufen Vorbereitungen für den Papstbesuch am Donnerstag. Vatican News sprach mit Studierenden über den Besuch, den die Vatikanmedien ab zehn Uhr live übertragen – auch mit deutschsprachiger Begleitung
Quelle
Universität La Sapienza – Wikipedia
Universität von Rom La Sapienza – Uni24k
Papst-Botschaft zu Uni-Bildung: Muss wirklich umfassend sein – Vatican News
Papst schreibt Katholischer Uni in Taiwan zum 100. Jahrestag – Vatican News
Papst Leo XIV. besucht am Donnerstag, dem 14. Mai, um 10:20 Uhr die größte italienische Universität „La Sapienza“ in Rom. Die Universität wird von mehr als 100.000 Studierenden besucht und ist damit eine der größten Universitäten in ganz Europa.
Gebet, Ausstellung und Ansprache
Der Bischof von Rom wird zunächst einen Moment des Gebets einlegen, bevor er sich zu einem Treffen mit dem Rektorat begibt. Später besichtigt er eine Ausstellung über die Sapienza und das Papsttum und hält dann eine Ansprache in der Aula Magna.
Venedig: Ein Blick auf den Vatikan-Pavillon zu Hildegard von Bingen
Die 61. Internationale Kunstausstellung der Biennale von Venedig – „In Minor Keys“ von Koyo Kouoh öffnet an diesem Samstag, und mit ihm auch der Pavillon des Heiligen Stuhls in einem Karmeliterkloster. Im Mittelpunkt steht ein Garten aus Klängen, Stimmen und Musik, inspiriert von der mittelalterlichen deutschen Mystikerin Hildegard von Bingen. Herta Gurtner war dort
Quelle
Biennale Arte 2026 | Biennale Arte 2026: In Molltonarten/Übersetzung
Koyo Kouoh – Wikipedia
Biennale-Kurator Obrist: Hildegard von Bingen vereint auch heute – Vatican News
Vatikan gibt Künstler für Biennale-Pavillon bekannt – Vatican News
Vatikan widmet Hildegard von Bingen Pavillon auf Biennale in Venedig | DOMRADIO.DE
Besucher gehen durch einen echten Garten und hören dort Kompositionen, Texte und Stimmen verschiedener Kunstschaffender. Für Hildegard von Bingen (1098–1179) waren der Atem als göttliche Lebenskraft, der Gesang als Ausdruck der Harmonie der Schöpfung und wahres Verstehen, das dort beginnt, wo der Mensch innerlich zu hören vermag, untrennbar miteinander verbunden.
Dieser Vorstellung widmet sich unter dem Titel „Das Ohr ist das Auge der Seele“ ein Teil des Projekts im sogenannten „mystischen Garten“ (Giardino Mistico) der Unbeschuhten Karmeliten. Hier, nur wenige Schritte entfernt von der Betriebsamkeit und Hektik rund um den Bahnhof Venedigs, steht alles im Zeichen der leisen Töne.
Vatikanbank veröffentlicht Bilanz 2025
Vatikanbank veröffentlicht Bilanz 2025: 51 Millionen Euro Gewinn
Vatican News
Die Jahresabschlussbilanz 2025 bestätigt laut dem Bericht* angesichts der wirtschaftlichen und vermögensrechtlichen Ergebnisse die Solidität und den stetigen Wachstumskurs des Instituts, das für 2025 einen Nettogewinn von 51 Millionen Euro verzeichnet. Ein Wachstum von 55,5 Prozent gegenüber 2024 – Rekord für die vergangenen zehn Jahre. Das IOR berichtet, dass angesichts der soliden Finanzdaten des Jahresabschlusses 2025 und angesichts des Kapitalbedarfs die Kardinalskommission „im Einklang mit dem Auftrag des Instituts zur Unterstützung religiöser und karitativer Werke“ beschlossen habe, dem Papst eine Dividende in Höhe von 24,3 Millionen Euro auszuschütten – ein Anstieg von 76,1 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024.
Papst Leo XIV. würdigt bayerische Brauerei-Tradition
11Papst Leo XIV. hat am Samstagmittag im Vatikan eine Pilgergruppe der Edith-Haberland-Wagner-Stiftung sowie Vertreter der Augustiner-Brauerei aus München begrüßt. Die Begegnung fand im Rahmen des ersten Jahrestages seiner Wahl auf den Stuhl des Apostels Petrus statt. Der Papst eröffnete die Audienz mit einer Bemerkung zu seiner Sprachwahl und erklärte, dass er die Ansprache auf Englisch und nicht auf Deutsch halten werde
Quelle
An die Mitglieder der Edith-Haberland-Wagner-Stiftung und der Augustiner-Brauerei – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va/Übersetzung
Delegation der Augustiner-Brauerei auf dem Weg zu Papst Leo XIV.
Papst Leo empfängt Augustiner-Bräu, erinnert an eigenen Besuch in Münchner Brauerei
Augustiner-Bräu bei Leo XIV.: „Quasi: Wir sind Papst“ – Vatican News
Mario Galgano – Vatikanstadt
In seiner Rede nahm der Papst Bezug auf die historischen Wurzeln der Brauerei und deren Verbindung zum Augustinerorden. Er betonte, dass dieser Orden auch seinen eigenen Lebensweg geprägt habe. Unter Rückgriff auf eine frühere Botschaft zitierte er den heiligen Augustinus mit den Worten, „dass wir alle von Gott gegebene Gaben und Talente haben, und dass unser Sinn, unsere Erfüllung und unsere Freude darin bestehen, sie im liebevollen Dienen an Gott und an unserem Nächsten zurückzuschenken“. Er verknüpfte diesen Gedanken mit der Hoffnung, dass die Reise der Pilger den Einsatz für bedürftige Menschen verstärken möge.


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