Rettung von 1.000 religiösen Gebäuden
Kampagne zur Rettung von 1.000 religiösen Gebäuden in Frankreich gestartet
Quelle
Website der Heritage Foundation (fondation-patrimoine.org)
Swiss Heritage – Ferien im Herzen des Kulturerbes (patrimoinesuisse.ch)
Von Solène Tadié
Redaktion – Dienstag, 4. Juni 2024
Die seit Jahrzehnten andauernde Bedrohung des religiösen Erbes Frankreichs beunruhigt zunehmend die Behörden und die Öffentlichkeit.
Experten schätzen, dass das Land alle 15 Tage ein religiöses Gebäude verliert. Aus diesem Grund hat die Fondation du Patrimoine, auf Deutsch etwa: Stiftung Kulturerbe, eine Kampagne zur Restaurierung von tausend Gebäuden in den ländlichen Gebieten des Landes gestartet, von denen die große Mehrheit katholisch ist.
Albi: Mittelalter und Belle Epoque in Okzitanien
Eine mächtige Kathedrale, Gemälde von Toulouse-Lautrec im Bischofspalast, südfranzösisches “savoir vivre” – das ist Albi
Quelle
Albi – Wikipedia
Kathedrale von Albi – Wikipedia
Die Kathedrale von Sainte-Cécile – Kurzurlaub in Frankreich (eklablog.com)
Baskenland: Wilde Küsten, wehrhafte Kirchen | Die Tagespost (die-tagespost.de)
04.06.2024
Annette Frühauf
Wer die Stadt über die Pont-Vieux betritt, die sich seit fast 1.000 Jahren über den Fluss Tarn spannt, blickt als erstes auf eine der größten Backsteinkirchen der Welt – die Cathèdrale Sainte-Cècile. Rötlich strahlen ihre Ziegel in der untergehenden Sonne. Nur einen Katzensprung entfernt steht auch der Palais de la Berbie – der ehemalige Bischofspalast – “in Flammen”. Albi, rund 70 Kilometer von Toulouse entfernt, wird auch als “La Rouge”, die Rote, bezeichnet, leuchtet sie doch wie ein roter Juwel im Abendlicht. In der Altstadt mit ihren mittelalterlichen Bauten verbergen sich hinter jedem Backstein Eigentümlichkeiten. Die Mauern der Kathedrale sind gleich mehrere Meter dick; mit ihrem massiven Äußeren erinnert sie an eine Festung. Warum? Die Erklärung liegt in der Geschichte der Stadt, die im Mittelalter Schauplatz eines Kreuzzugs gegen die Katharer war. Von diesen, ursprünglich Albigenser genannt, hat Albi auch seinen Namen. Zwischen 1209 und 1229 waren die Katharer religiösen Verfolgungen ausgesetzt. In den Albingenser-Kriegen kämpften sie vergeblich um ihren Glauben und ihren asketischen Lebensstil.
Rom Reiseführer: Entdecken Sie die verborgenen Juwelen der Ewigen Stadt
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Verborgene Juwelen der Ewigen Stadt: Swiss Cath News (swiss-cath.ch)
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Aachen – Jovialer Glaubenszeuge
Jürgen Sevenich gibt nach 20 Jahren die Leitung des Ehrendienstes am Aachener Dom ab
Quelle
Klaus Hemmerle (klaus-hemmerle.de)
Clara Fey – Wikipedia
01.06.2024
Gerd Felder
Er ist eine imposante Erscheinung, ein wahrhaft gestandenes Mannsbild: Jürgen Sevenich. Rund um den Aachener Dom herum kennt ihn beinahe jeder. Ständig wird gegrüßt, wenn er über die Straße geht. “Wir sind hier wie eine Familie”, freut sich der 72-jährige Rheinländer, der seit 30 Jahren dem Ehrendienst der geschichtsträchtigen Marienkirche Karls des Großen angehört und ihn davon 20 Jahre lang geleitet hat. Zugleich macht er kein Hehl daraus, dass seine besondere Tätigkeit für ihn eine Form des Zeugnisses für den Glauben ist.
Der Arm der Erinnerung
Die Laokoon-Gruppe in den Vatikanischen Museen gilt als berühmteste Skulptur der Antike. Sie tauchte 1506 fast unversehrt im Erdreich eines römischen Weinbergs auf, nur ein Arm fehlte ihr. Den fand 400 Jahre später der altösterreichische Antikenhändler Ludwig Pollak. Er schenkte ihn dem Papst. Als Jude wurde Pollak 1943 von den Nazis aus Rom nach Auschwitz deportiert. Der vatikanische Museumsdirektor Nogara versuchte, ihn zu retten – erfolglos
Quelle
Rom: “Stolperstein” für Kunsthändler, der den Arm des Laokoon fand – Vatican News
Ludwig Pollak – Wikipedia
Laokoon-Gruppe – Wikipedia
Der erschöpfte Mann – Blog zur Schweizer Geschichte – Schweizerisches Nationalmuseum
Museo di Scultura Antica Giovanni Barracco | Turismo Roma
Paolo Ondarza – Vatikanstadt
Ungläubigkeit und Ohnmacht angesichts eines tragischen Schicksals, das unerwartet hereinbricht: Diese beiden Gefühle verbinden zwei zeitlich weit voneinander entfernte Figuren, deren Schicksale sich auf unglaubliche Weise miteinander verflechten. Anstoß ist, wortwörtlich, ein Stein. Genauer gesagt, das Fragment einer Skulptur. Die beiden Figuren, deren Schicksale in diesem Stein zusammenkommen, sind Laokoon und Ludwig Pollak.


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