Gaza: Täglich Bomben und zu wenig von allem
Gabriel Romanelli ist der einzige katholische Pfarrer im Gazastreifen. Zu seinen Lebzeiten telefonierte Papst Franziskus täglich mit ihm. Die Situation in seinem Heimatland wird immer schwerer – aber er verliert die Hoffnung nicht
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Nahost: Kirche verurteilt Angriff auf Krankenhaus in Gaza – Vatican News
“Die Situation ist immer noch sehr ernst. Es gibt tägliche Bombardements, auch im Bereich der Pfarrei hier in Gaza. Einige Bombensplitter haben unsere Gebäude getroffen, aber Gott sei Dank gab es keine Verletzten. Wir sind wohlauf.” Das berichtet der Pfarrer der einzigen katholischen Pfarrei in Gaza, Gabriel Romanelli, der Agentur Agensir.
Sorgen bereitet ihm die jüngste Verschärfung des Konflikts – und Israels Zustimmung zu einem Plan, den gesamten Gazastreifen zu besetzen. Das würde zur Vertreibung tausender Palästinenser führen.
Jubiläum: Der Dachau-Altar – Kostbare Reliquie und Erinnerungsort
Vor 80 Jahren wurde das Konzentrationslager Dachau befreit. Die dort inhaftierten Priester hatten Hoffnung im gemeinsamen Gottesdienst an dem improvisierten Altar gefunden

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D: Ökumenisches Gedenken an die Befreiung des KZ Dachau – Vatican News
Gregor Schwake – Wikipedia
Partituren der Dachauer Messe | IKLK – Internationaler Karl-Leisner-Kreis
Dachau
Karl Leisner
29.04.2025
Anfang 1945 kündigte sich den Häftlingen im KZ Dachau die deutsche Niederlage bereits an. Immer mehr Evakuierungstransporte aus Konzentrationslagern, die wegen des Rückzugs geräumt wurden, trafen ein. Die Überfüllung im Lager führte zu chaotischen Verhältnissen und eine Typhusepidemie raffte die ausgezehrten Elendsgestalten zu Hunderten dahin.
In der Priesterbaracke, dem sogenannten Block 26, wurde die dort eingerichtete Kapelle zu einer Werk- und Schlafstatt, in der 200 Priester tagsüber Zeltdecken herstellten und 100 nachts auf dem Boden schlafen mussten. Man hatte einen großen Vorhang organisieren können, mit dem der über die Jahre sorgsam ausgestattete Altarbereich pietätvoll davon abgetrennt wurde.
Heiliges Land: “Hunger, Krankheit und Tod” in Gaza
Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF hat auf die fatale Lage der Kinder im Gaza-Streifen hingewiesen. Die Hilfsblockade und mehr als 18 Monate Krieg brächten die Kinder im Gazastreifen an ihre Grenzen
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Papst Franziskus schenkte Kindern in Gaza ein Papamobil – Vatican News
“Seit zwei Monaten sind die Kinder im Gazastreifen einem unerbittlichen Bombardement ausgesetzt und haben keinen Zugang zu lebenswichtigen Gütern, Dienstleistungen und lebensrettender Versorgung”, so UNICEF-Generaldirektorin Catherine Russell in einer Erklärung. “Mit jedem Tag, der vergeht, werden sie durch die Blockade von Hilfsgütern mehr und mehr von Hunger, Krankheit und Tod bedroht”, warnte sie, “nichts kann dies rechtfertigen”.
“Unendliche Würde”
“Unendliche Würde”: Bischöfe schicken Grußworte an Münchner Marsch fürs Leben
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Redaktion – Dienstag, 15. April 2025
Der jährliche Münchner Marsch fürs Leben findet am 3. Mai bereits zum fünften Mal statt. Inzwischen haben mehrere deutsche Bischöfe ein kurzes Grußwort geschickt.
Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke OSB erklärte etwa, “sowohl unser Glaube als auch die Verfassung unseres Staates stimmen darin überein, dass der Mensch von Beginn an unendliche Würde und somit ein Recht auf Leben hat”. Dabei verwies er auf das Bundesverfassungsgericht, das 1993 ausdrücklich betont hatte: “Zum menschlichen Leben gehört auch das ungeborene. Auch ihm gebührt der Schutz des Staates.”
Darfur (Sudan): UNICEF warnt vor Krieg gegen Kinder
In Nord-Darfur sind in den vergangenen drei Tagen Dutzende Zivilisten, darunter mindestens 23 Kinder, sowie mehrere humanitäre Helfer getötet worden. UNICEF spricht von einem “Krieg gegen Kinder” und fordert ein sofortiges Ende der Gewalt
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Quelle
UNICEF, FAO und WFP: Sudan vor beispielloser Hungerkatastrophe – Vatican News
Mario Galgano – Vatikanstadt
In Nord-Darfur haben sich in den letzten drei Tagen erschütternde Gewalttaten ereignet: Dutzende Zivilisten, darunter mindestens 23 Kinder, und neun humanitäre Helfer sind Berichten zufolge getötet worden. “Diese unfassbaren Gewalttaten gegen Zivilisten, Kinder und humanitäre Helfer müssen sofort aufhören”, erklärte Catherine Russell, Exekutivdirektorin des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF).
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