Päpstliche Hochschule Heiligenkreuz baut aus
Neues “Europäisches Institut für Philosophie und Religion” gegründet
Künftig sollen auch Doktorats- und Lizenziatsstudien angeboten werden.
Wien, kath.net, KAP, 09. Oktober 2011
Grosse Pläne angesichts des anhaltenden Zustroms an Studierenden hat die “Philosophisch-Theologische Hochschule Benedikt XVI.” des Stiftes Heiligenkreuz. Angesichts von mittlerweile rund 200 Studierenden – 120 davon Priesteramtskandidaten – hat man das Studienangebot neu strukturiert und u.a. ein neues “Europäisches Institut für Philosophie und Religion” (EUPHRat) gegründet. Den eigens eingerichteten Lehrstuhl hat die emeritierte Dresdener Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz inne. Wie der Dekan der Hochschule, P. Karl Wallner, gegenüber “Kathpress” bestätigte, werde man ausserdem im kommenden Jahr bei der zuständigen päpstlichen Bildungskongregation in Rom um die Erlaubnis ansuchen, auch Doktorats- und Lizenziatsstudien anbieten zu dürfen.
Die Wunden der Kirche: aufkratzen, oder küssen?
Ida Friederike Görres “hat mit seltener Leidenschaft und gleichzeitiger Klarsicht ihre Liebe zur Kirche gelebt, durchdacht, durchlitten”
– Ein kath.net-Exklusiv-Interview mit Professor Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz. Von Petra Lorleberg
Dresden, kath.net, 04. Juli 2011, von Petra Lorleberg
Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Professorin für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der Universität Dresden, gab kath.net ein exklusives Interview zu Ida Friederike Görres. Diese 1971 verstorbene katholische Autorin, erlebte das Vorfeld und die Umbruchszeit des Zweiten Vatikanischen Konzils sehr bewusst und wach mit. Die Görres-Forscherin Gerl-Falkovitz weist auf deren verblüffend aktuelle Diagnose der kirchlichen Situation in Deutschland hin. “Niemand kann verlangen, dass wir die Leute, die zum Totengräber-, zum Entrümpelungswerk bestellt sind, denen es vielleicht noch sichtlich Spass macht, auch noch sympathisch finden”, zitiert Gerl-Falkovitz diese profilierte katholische Laienstimme, welche gegenwärtig wiederentdeckt wird.
Papst trifft Schülerkreis zum Thema Neuevangelisierung
“Ratzinger – Schülerkreis” von Donnerstag bis Sonntag in Castel Gandolfo
Castel Gandolfo, Freitag, 26. August 2011, zenit.org
Die Neuevangelisierung ist das zentrale Thema, über das Papst Benedikt XVI. und seine ehemaligen Schüler seit Donnerstag bis Sonntag in Castel Gandolfo sprechen werden.
Seit vier Jahren ist es üblich, dass sich die ehemaligen Schüler von Professor Ratzinger, der “Ratzinger Schülerkreis”, mit ihrem Dozenten im apostolischen Palast in Castel Gandolfo treffen.
An dem Treffen nehmen 40 Personen teil, darunter Kardinal Christoph Schönborn, Erzbischof von Wien, Hans-Jochen Jaschke, Weihbischof von Hamburg und Monsignore Adoukonou Barthelemy, Sekretär des Päpstlichen Rates für die Kultur.
Ratzinger-Schülerkreis 2011: Die Neuevangelisierung
Das traditionelle Treffen wird dieses Jahr dem Thema “Neuevangelisierung” gewidmet sein
Die Dresdner Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz sowie Otto Neubauer sind sind als Vortragende eingeladen
Rom (kath.net/as), 14.06.2011
Das traditionelle Treffen des “Ratzinger-Schülerkreises” in Castel Gandolfo wird dieses Jahr dem Thema der Neuevangelisierung gewidmet sein. Die Mitglieder werden am 27. und 28. August zusammentreffen.
Psychologie des antireligiösen Affektes
Aggression gegen Gläubige gibt es auf vielen Ebenen
Tagespost, 06.06.2011
Aggression gegen Gläubige gibt es auf vielen Ebenen, im gekränkten Narzissmus des modernen Menschen wie auch bei fanatischen Islamisten, die ihre Religion benutzen, ohne sie zu leben. Die Psychologie entlarvt das brüchige Selbstwertgefühl der Religionskritiker. Von Raphael Bonelli
Warum genau finden es manche Zeitgenossen so auffallend irritierend, wenn andere glauben? Wieso ist es für sie so schmerzhaft, wenn eine gottesfürchtige Muslimin ein Kopftuch trägt? Was kann so bedrohlich daran sein, wenn bibeltreue Christen dem politisch korrekten Mainstream widersprechen?
“Psychotherapie & Beichte”
Wenn Psychiater über die Beichte reden…
Wien, kath.net, 25. Oktober 2010
Bei der Fachtagung “Psychotherapie und Beichte” äusserten zwei Psychiater und Psychotherapeuten Erstaunliches über das Busssakrament.
So meinte Michael Linden, an der Berliner Charitè tätiger Psychiater, Psychologie und Psychotherapeut, dass viele Menschen irrtümlich mit Schuld und Lebensproblemen zum Psychotherapeuten kämen, wie umgekehrt Menschen mit psychischen Problemen zum Pfarrer gingen. Dabei käme mancher Therapeut in die Versuchung, “weltanschaulich tätig zu werden”, und mancher Priester käme auf die Idee, „”seine Theologie durch Therapie zu ersetzen”. Beides wäre eine Überschreitung der eigenen Kompetenz. Linden versuchte, Psychotherapie als medizinische Disziplin zu charakterisieren – also zu entideologisieren. “Therapie setzt Krankheit voraus”, so Linden.


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