Gerl Falkovitz

Gottesfurcht als Therapie für die Ängste der Moderne

Warum boomen behandlungsbedürftige Phobien, Zwänge, Neurosen und Panikattacken, wenn sich unsere Gesellschaft doch so frei und aufgeklärt wähnt?

pantokratorWas ängstigt den modernen Menschen, nachdem er die Gottesfurcht erfolgreich über Bord geworfen hat? In Heiligenkreuz im Wienerwald stellten sich bei einer interdisziplinären Fachtagung nun Psychiater und Psychotherapeuten, Theologen und Philosophen dem Gegensatzpaar von Gottesfurcht und Heidenangst.

Die Tagespost, 21. Oktober 2013, von Stephan Baier

Mit ihrer bewährten Mischung aus philosophischen, theologischen und psychologischen Betrachtungen näherte sich am Samstag im barocken Kaisersaal des Zisterzienserstiftes Heiligenkreuz das “Institut für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie” (RPP) dem Phänomen der Angst. Die dem Unbedarften auf den ersten Blick vielleicht verwandt oder benachbart scheinenden Begriffe des Titels, “Gottesfurcht und Heidenangst”, erwiesen sich dabei als Gegensatzpaar und scharfer Kontrast, ja Gottesfurcht geradezu als Therapie der Heidenangst.

Hirnforscher

“Fehlen von Bindung ist der Gau in der psychischen Entwicklung”

Gerhard Roth by David LiminskiEine Münchner Fachtagung belegt die Bedeutsamkeit positiver frühkindlicher Erfahrung für ein gesundes Heranwachsen. Von Michaela Koller

Wie die Kindheit, so die Botenstoffe: Der Hirnforscher Gerhard Roth erklärt, dass bei Gewalttätern das hormonelle Stress- und Beruhigungssystem geschädigt sei.

Die Kinder und Jugendlichen von heute sind die Arbeitnehmer und Selbstständigen, Beamte und Politiker von morgen. In zehn, zwanzig oder dreissig Jahren entscheidet ihre Leistungskraft über das Volkseinkommen und die Gesetze, die sie beschliessen, über die Auslegung unserer Grundrechte und die unserer Enkel.

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Von der Mitte her zur Begegnung

Das “Nightfever”-Wunder

“Eucharistisches Schauen“: Viele Jugendliche kommen beim “Nightfever” zur Ruhe.

Philosophische Einsichten in ein auch innerkirchlich mit Staunen aufgenommenes Phänomen: Das “Nightfever”-Wunder. Von Monika Metternich

Köln, DT, 10. Juni 2013

Zum Glück waren so viele der Teilnehmer im jugendlichen Alter: Dicht gedrängt auf Fensterbrettern und im Schneidersitz auf dem Boden fanden auch diejenigen noch Platz, die keinen Sitz in der überfüllten, von der “Nightfever-Akademie” gestalteten Veranstaltung „Anbetung des Heiligen“ mehr gefunden hatten. Das Interesse an den Vorträgen der Philosophen Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz und Jörg Splett beim Eucharistischen Kongress war schlichtweg überwältigend.

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“Anbetung des Heiligen”

‘Theologie ist nur so viel wert, wie sie dem Gebet dient und hilft’

NightfeverNightfever
KathTube: Video mit Bischof Heiner Koch

Von Petra Lorleberg

Köln, kath.net/pl, 9. Juni 2013

Die beiden Professoren Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz und Jörg Splett sprachen beim Eucharistischen Kongresses in Köln zum Thema “Anbetung des Heiligen”.

Die Referenten sprachen im Rahmen der “Nightfever-Akademie”, bei der man die Erfahrungen der Nightfeververanstaltungen reflektieren möchte, da Nightfever selbst keine Katechesen enthält. Bei dieser Veranstaltung der Nightfever-Akademie stellten der Kölner Subregens Andreas Süss sowie Dr. Hanns-Gregor Nissing auch das neue von ihnen herausgegebene Buch vor, in dem eine theologische Grundlegung von Nightfever versucht wird.

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Vertrauen in das Fleisch – und in die Vernunft

Ein Gespräch mit Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Erik Peterson by Family of Erik Peterson, Rome

Eric Peterson: Die theologische Präsenz eines Outsiders

Die Tagespost, 10. Mai 2013

Warum das Kirchenverständnis des Konvertiten Erik Peterson zur Orientierung des jungen Theologen Ratzinger wurde.Ein Studientag der Päpstlichen Hochschule “Santa Croce” in Rom hat sich Anfang Mai mit zwei katholischen Denkern befasst, von denen der eine, Erik Peterson (1890–1960), sehr befruchtend auf den anderen gewirkt hat: Joseph Ratzinger, den späteren Papst Benedikt XVI. Weiterlesen

Philosophin

Gender-Mainstreaming ist eine leibferne Ideologie

Hanna-Barbara Gerl FalkovicKongress “Zeitgeist” in Würzburg

Kongress “Zeitgeist” in Würzburg: Ziel ist, den Unterschied zwischen männlich und weiblich sowie alle sexuellen Normen zu beseitigen. Doch der Geist ist vom Leib nicht zu trennen. Und es braucht immer Schlüssel und Schloss.

Würzburg, kath.net/idea, 11. Mai 2013

Scharfe Kritik an der Bewegung des Gender-Mainstreamings hat die Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz geäussert.

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Gewusst was!

Eine Auswahl brisanter informativer Hintergrund-Literatur!

Die globale sexuelle Revolution: Gabriele Kuby
Gender-Mainstreaming: Umsturz der Werteordnung: Gabriele Kuby
Die Gender Revolution: Relativismus in Aktion: Gabriele Kuby

Gender: Politische Geschlechtsumwandlung: Volker Jastrow, Anke Feuchtenberger

Frau-Männin-Menschin: Zwischen Feminismus und Gender: Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

 

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