Der pastorale Lebensstil
Papst Franziskus
Unterstützt die Hirten, damit sie immer eifrig das Volk leiten, das ihnen anvertraut ist, indem sie allen die Zärtlichkeit und die Liebe des Herrn zeigen.
Von Armin Schwibach
Rom, kath.net/as, 23. Februar 2014
Angelus am siebten Sonntag im Jahreskreis. Papst Franziskus ging in seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet von der zweiten Lesung des Tages aus (1 Kor 3,16-23), in der Paulus sagt: „Daher soll sich niemand eines Menschen rühmen. Denn alles gehört euch; Paulus, Apollos, Kephas, Welt, Leben, Tod, Gegenwart und Zukunft: alles gehört euch; ihr aber gehört Christus, und Christus gehört Gott“ (V. 21-23).
Generalaudienz Mittwoch 9. Januar 2013
Papst Benedikt XVI., Aula Paolo VI
Was Weihnachten eigentlich ist, das eigentliche Zentrum von Weihnachten, hat der hl. Johannes im ersten Kapitel seines Evangeliums in einer grossartigen und unerschöpflichen Form ausgedrückt mit dem Satz: „Das Wort ist Fleisch geworden“ (Joh 1,14).
Das Wort, der ewige Sinn, der alles trägt und hält, ist einer unter anderen geworden, ist eingetreten in diese Geschichte. Das Wort „Fleisch“, hebräischem Sprachgebrauch gemäss, besagt hier den Menschen in seiner Ganzheit – Leib und Seele und alles, was den Menschen ausmacht –, aber doch mit Betonung auf der Zerbrechlichkeit, der Armseligkeit dieses unseres Menschseins. Gott nimmt den Menschen an, wird einer von uns, sozusagen zu einem heiligen Tausch, damit wir Kinder Gottes werden können. Und dabei zeigt uns der Herr zugleich, was eigentlich Schenken bedeutet. Weihnachten ist nicht umsonst das Fest des Schenkens; es ist zuallererst das Fest, in dem Gott uns zeigt, wie man schenkt.
Generalaudienz Petersplatz Mittwoch 2. Mai 2012
Papst Benedikt XVI.
Heute möchte ich am Beispiel des heiligen Stephanus, des ersten Märtyrers der Kirche, unsere Überlegungen zur Beziehung von Gebet und Lesung der Heiligen Schrift weiterführen. Die Apostelgeschichte berichtet uns, dass Stephanus beschuldigt wurde, gegen den Tempel und das Gesetz des Mose zu sprechen. Er selber legt dann in seiner Rede vor dem Hohen Rat dar, wie die ganze Heilige Schrift auf Jesus zugeht. Er ist der von den Propheten verheissene Gerechte und in ihm ist Gott auf einzigartige Weise gegenwärtig: Er konnte nicht in einem Tempel aus Stein endgültig wohnen; er, der lebendige Sohn, ist der wahre Tempel, der „Ort“ des wahren Gottesdienstes, denn „der Höchste wohnt nicht in dem, was von Menschenhand gemacht ist“ (Apg 7,48).





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