Der Diakon sorgt sich im Namen der Kirche um das tägliche Brot der Schwächeren
Homilie bei der Diakonenweihe am Samstag, 14. Mai in Zürich-St. Anton
Brüder und Schwestern im Herrn,
die Geburtstunde des Diakonates liegt begründet im „menschlichen Versagen“: „In diesen Tagen aber, als die Jünger sich mehrten, entstand ein Murren der Hellenisten gegen die Hebräer, weil ihre Witwen bei der täglichen Bedienung übersehen wurden“ (Apg 6,1). Menschen, die wegen ihrem Stand ohnehin schon benachteiligt sind, nämlich Witwen, werden übersehen. Menschen, die auf Grund ihrer Sprache und ihrer Kultur in einem hebräischen Umkreis, am Rande stehen, werden übergangen. Dass dies nicht weiter geschieht, setzen die Zwölf, die verantwortlichen Leiter der jungen Kirche, Diakone ein. Sie sollen sich um die Nahrung und Versorgung von Gläubigen kümmern, die zu kurz kommen. Das zeigt uns, dass der Diakon einen Blick und ein Empfinden für Menschen in Not haben muss, für Menschen am Rand.
Nehmt das Wort Gottes in eure Hosen- oder Rocktasche
Nationales Schweizer Vorbereitungstreffen für Jugendliche
Hinführung auf den Weltjugendtag in Madrid 2011
Das Motto des diesjährigen Weltjugendtags in Madrid, „Verwurzelt in Gott und gegründet in Christus, fest im Glauben“ (Kol 2,7), wurde schon zu diesem Treffen zur Vorbereitung aufgegriffen. Schnell wurde Weltjugendtags-Feeling spürbar, allein schon durch die Sprachenvielfalt der drei Schweizer Landessprachen. Das Programm enthielt die Elemente eines nationalen Weltjugendtages: Impulse, Lobpreis, Workshop, Festival, Vigil, Heilige Messe, Bischofsbegegnung etc. Prediger Pater Johannes Lechner von der Gemeinschaft St. Johannes in Genf wie auch der Schweizer Jugendbischof Marian Eleganti begleiteten die jungen Leute durch das ganze Wochenende hindurch. Ebenfalls anwesend waren Bischof Norbert Brunner und Weihbischof Martin Gächter. Weiterlesen
Spanien: Bereits 350.000 Anmeldungen für Weltjugendtag
Bis zu 800 000 Dauerteilnehmer?
Rom, Radio Vatikan, 14.05.2011
Für den Weltjugendtag in Madrid haben sich laut Auskunft aus dem Vatikan bereits knapp 350.000 Dauerteilnehmer angemeldet. Mit dem Stichtag 9. Mai hätten 348.106 Anmeldungen aus nahezu allen Regionen der Welt vorgelegen, sagte der Sekretär des Päpstlichen Laienrates, Bischof Josef Clemens, am Samstag in Erfurt. Die meisten davon kamen demnach mit 65.240 aus Italien. Deutschland ist bisher mit 15.590 Anmeldungen vertreten. Der deutsche Kurienbischof äusserte sich bei der Frühjahrsvollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). Insgesamt rechnen die Organisatoren laut Clemens
Religionsunterricht, quo vadis
Der Religionsunterricht steht vor gewaltigen Umbrüchen
Workshop der Generation Benedikt über Chancen und Herausforderungen des Religionsunterrichts. Von Reinhild Rössler
Kein Schulfach ist so umstritten, bekämpft, verteidigt und erörtert worden, wie der Religionsunterricht. Er muss sich nicht nur im säkularen Umfeld immer wieder neu legitimieren, sondern ist auch innerhalb der Kirche stetig regen Diskussionen ausgesetzt. Inwieweit ist es überhaupt sinnvoll, Religion in der Schule zu unterrichten? Ist das Fach an öffentlichen Schulen fehl am Platz? Was können die Inhalte dieses Unterrichts sein und kann er die religiöse Erziehung in der Familie und die Katechese in der Gemeinde ersetzen? Zu diesen und vielen weiteren Fragen referierten am vergangenen Samstag Professoren, Lehrer und Ausbilder beim Workshop des Mediennetzwerkes Generation Benedikt in Bonn. Weiterlesen
Kommandant der Schweizergarde:
Die Berufung, der Kirche zu dienen
Ich spürte „eine Berufung, die mir sagte, ich müsse der Kirche dienen. Und die Kirche identifizierte sich für mich in der Person des Heiligen Vaters.“ Interview mit Daniel Anrig, Kommandant der Päpstlichen Schweizergarde.
Vatikan, kath.net, 06. Mai 2011, von Anna Artymiak
Der aktuelle Kommandant der Schweizergarde, Daniel Anrig, stellt sich im Interview den Fragen über seine aussergewöhnliche Arbeit und seinen eigenen Weg damit. Über Papst Benedikt XVI. sagt der Kommandant: „Jede Person, die ihm heute begegnet, schätzt ihn einfach absolut, weil man sofort merkt, dass er eine herausragende Persönlichkeit ist, nicht nur wegen seiner theologischen Intelligenz, sondern auch wegen der Herzenswärme, die er ausstrahlt.“
34 neue Schweizergardisten
Päpstliche Wachtruppe seit 1506
Vatikanstadt, Zenit.org, Donnerstag, 5. Mai 2011
– Am morgigen Freitag werden 34 neue Schweizergardisten ihren Diensteid auf den Papst ablegen, wie die Garde mitteilte. Bei schönem Wetter wird die Zeremonie im Innenhof des Apostolischen Palastes durchgeführt. Unter den 34 Rekruten sind 28 aus der deutschsprachigen Schweiz, drei stammen aus den französischsprechenden Kantonen. Weiter sind zwei Tessiner und ein Rätoromane bei der Feier vertreten.
Zu der Vereidigung erwartet die Schweizergarde nach eigenen Angaben rund 3.000 Gäste aus der Schweiz sowie der römischen Kurie. Die gegenwärtig 114 Mann zählende Schweizergarde bewacht die Päpste und ihren Palast seit 1506.
Päpstliche Schweizergarde feiert
505 Jahre Dienst für die Kirche
Mit der Feier der Heiligen Messe in der Kirche Santa Maria in Campo Santo feiert die Schweizer Garde im Vatikan die Erinnerung an ihr Bestehen seit nunmehr 505 Jahren. „Acriter et fideliter“, „Tapfer und Treu“! ist der Wahlspruch der Schweizergarde, deren vornehmste Aufgabe es ist, der Kirche durch den Schutz des Papstes zu dienen.
Die Eucharistiefeier feierte als Hauptzelebrant Erzbischof Fernando Filoni, der Substitut im Päpstlichen Staatssekretariat. Er überbrachte die Segenswünsche von Papst Benedikt XVI. und betonte während seiner Predigt: „Der Herr richtet seine Einladung zur Nachfolge an jeden, und er ruft ihn an seiner Sendung mitzuarbeiten, indem er ihm eine besondere Aufgabe zuweist“.



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