Die liberalisierte Ehe ist ein Irrweg
An europäischen Wurzeln festhalten
Quelle
Veruntreute Menschenrechte?
Das Kölner Lindenthal-Institut tagte über “Ehe und Familie im Gegenwind”
Die Tagespost, 16. September 2013, Burkhardt Gorissen
Seit nunmehr 40 Jahren steht das Lindenthal-Institut für anspruchsvolle Veranstaltungen. Auch diesmal war es gelungen, der langen Kette namhafter Referenten weitere hinzuzufügen. Janne Haaland Matlary, Professorin für “Internationale Politik” an der Universität Oslo und Michael-Burkhard Piorkowsky, der “Haushalts- und Konsumökonomik” an der Universität Bonn lehrt, bestätigten das hohe Niveau.
Epidemiegesetz – Gefahr für Schulkinder
Nachricht Leserbrief zur Abstimmung vom 22. Sept. 2013
Epidemiegesetz – Gefahr für Schulkinder
Das BAG will in die Schulzimmer
Mit dem Epidemiegesetz (EpG) wird das Erziehungsrecht der Eltern ausser Kraft gesetzt. In Art. 19,2c des EpG lesen wir folgendes: “Der Bundesrat kann Institutionen des Bildungs- und Gesundheitswesens verpflichten, Informationen über die Gefahren übertragbarer Krankheiten und Beratungen zu deren Verhütung und Bekämpfung anzubieten.” Was ganz harmlos klingt, ist eine Entmündigung der Eltern, weil so das Bundesamt für Gesundheit (BAG) Zugang zu unseren Kindern in der Schule hat.
UNO: 2014 ist “Jahr der Familie”
Die Vereinten Nationen rufen 2014 als das “Internationale Jahr der Familie” aus
Es ist dies zugleich der 20. Jahrestag des ersten “Jahres der Familie”, bei dem vor allem die Förderung der Familienpolitik im Fokus stehen wird. Das 20. Jubiläum eröffne die Möglichkeit, die Rolle der Familie in der gesellschaftlichen Entwicklung und die aktuellen Trends in der Familienpolitik zu durchleuchten, wie es auf der UN-Webseite zum Themenjahr (www.family2014.org) heisst. Zu den thematischen Schwerpunkten werden die Bekämpfung von Familienarmut und sozialer Ausgrenzung, Fragen und Probleme rund um die Balance zwischen Familie und Arbeit sowie das Bestreben um Verbesserung der sozialen Integration und Solidarität zwischen den Generationen innerhalb von Familien und in der Gesellschaft gehören.
Birgit Kelle über Ehe, Familie und Politik
Vortrag in Augsburg: Der Staat vernachlässigt die Familien, deshalb muss er andernorts Strukturen schaffen, die wir bezahlen
“Unterstützt doch einfach mal die ganz normale Familie, das käme für alle viel billiger!” Von Barbara Wenz.
Augsburg, kath.net, 1. September 2013
Ein weiterer sehr gut besuchter Vortrag beim diesjährigen Kongress “Freude am Glauben” des Forums Deutscher Katholiken war derjenige der bekannten und beliebten Journalistin Birgit Kelle, deren frische Art, neu über die Themen Ehe und Familie nachzudenken, bereits zum Einstieg ihrer Rede für Fröhlichkeit und viel Beifall sorgte.
Das vergessene Problem
Noch nie war der Sterbeüberschuss in Deutschland so hoch
Die Tagespost, 28. August 2013, von Jürgen Liminski
Das vergessene Problem – noch nie war der Sterbeüberschuss in Deutschland so hoch. Dennoch wächst die Zahl seiner Einwohner. Ebenfalls um fast 200 000. Das mathematische Rätsel hat ein Lösungswort. Deutschland ist ein “Einwanderungsland”. Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat die Zahl der Einwanderer aus Ost- und Südeuropa sprunghaft steigen lassen. Deshalb ist 2012 der grösste Bevölkerungszuwachs seit zwanzig Jahren zu verzeichnen. Aber er ist eben allein durch Einwanderung zustande gekommen. Politik und Wirtschaft ist es gleich, woher die Menschen kommen, Hauptsache es gibt genügend Arbeitskräfte. Dass diese zugewanderten Arbeitskräfte mit Werksverträgen oft menschenunwürdig behandelt werden oder dass man aus den Entwicklungsländern den dort dringend benötigten Rohstoff guter Köpfe abzieht und so eine Art Neokolonialismus betreibt, findet allenfalls in einem kleinen Kommentar Beachtung. Man befasst sich lieber mit Erfolgen als Problemen. Weiterlesen
EKD-Autoren in äusserst heikler Nähe zu den Pharisäern
Kardinal Meisner übt scharfe Kritik an umstrittener EKD-Stellungnahme über “Familie”
Zwischen Autonomie und Angewiesenheit
“Dass ausgerechnet Christen einen solchen Rückschritt im Verständnis von Ehe und Familie initiieren würden, hätte ich nicht für möglich gehalten!”Köln, kath.net/PEK, 28. Juni 2013Kath.net dokumentiert eine Stellungnahme von Joachim Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln, zur Orientierungshilfe des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) “Zwischen Autonomie und Angewiesenheit. Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken” im Wortlaut: Nur mit tiefem Bedauern und nicht ohne Erschütterung kann ich die Orientierungshilfe “Zwischen Autonomie und Angewiesenheit, Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken” zur Kenntnis nehmen, die der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland jüngst herausgegeben hat.
Es geht um den Status der Kinder
Frankreich
An diesem Dienstag hat die Pariser Nationalversammlung mit einem “Ja” über eine Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe abgestimmt. Es war das entscheidende, letzte Votum; jetzt braucht Präsident Francois Hollande nur noch ein Dekret zu veröffentlichen, und zwei Partner desselben Geschlechts können in Frankreich legal heiraten und Kinder adoptieren. 331 Parlamentarier stimmten mit Ja, 225 waren dagegen. Die sozialistische Regierung setzte das Vorhaben gegen starke Proteste durch; die Debatte dazu wird in den sozialen Netzwerken, in den Strassen und sogar im Parlament mit ungewohnter Heftigkeit geführt. Wie das kommt, erklärt im Gespräch mit Radio Vatikan der Historiker Marcel Gauchet. Er leitet das Forschungsinstitut EHESS und ist Chefredakteur der Zeitschrift “Le Débat”, zu deutsch “Die Debatte”.




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