Dialog

‚Dialog‘ Hannover

Wer die Lehre der Kirche vertrat, wurde ausgebuht

Bernhard Mihm, Teilnehmer des DBK-Dialogforums, übt schwere Kritik an der Veranstaltung: Ein Tribunal über die Sexuallehre der Kirche, über die angebliche Diskriminierung. Die Selbstsäkularisierung der deutschen Kirche ist bittere Realität.

Paderborn, kath.net, 29. September 2012

Bernhard Mihm, ein Teilnehmer der umstrittenen „Dialog“-Tagung in Hannover, hat schwere Kritik an der Dialogtagung geübt. In einem Leserbrief in der „Tagespost“ teilte Mihm, der als Vertreter des „Forums Deutscher Katholiken“ eingeladen war, mit, dass er als Teilnehmer bei einem Gespräch über „Diakonia“ dabei war.

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Beten statt sitzen, knien statt Memoranden schreiben

Imkamp: ‚Selbstgespräche sind noch lange kein Dialogprozess‘

Wallfahrtsdirektor Wilhelm Imkamp über das Fünf-Punkte-Programm, wie ein Aufbruch im Glauben wirklich gelingen kann. Von Regina Einig / Vatican-Magazin

Ziemetshausen, kath.net/Vatican Magazin, 10. März 2012

Neu-Evangelisierung, ein Aufbruch der Kirche, eine Renaissance des katholischen Glaubens – das sind Ziele, die sich auch die Amtskirche in Deutschland zum Ziel gesetzt hat. Doch die Funktionäre des Gremien- und Rätekatholizismus ziehen sich in ihre Elfenbeintürme zurück, um sich in abgeschotteten Dialogprozessen ihre Kirchenträume zu erzählen. Die Schwierigkeit: Diese katholischen Komitees und Verbände sind in der breiten Öffentlichkeit völlig unbekannt, interne Dialogprozesse der Amtskirche haben schon längst keine Berührungspunkte mehr mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit. Prälat Wilhelm Imkamp dagegen, seit 1988 Wallfahrtdirektor von Maria Vesperbild, kennt die Menschen und hat Kontakt zu ihnen.

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Nach „altbewährtem“ Muster

Antwort des Administrators

Es ist immer dasselbe Muster. Ein Satz wird aus einem Dokument genommen und sehr zur Freude sämtlicher Kirchenhasser ein vermeintlich positives Konstrukt kreiert. Wo z. B. war in einem der unzähligen Dokumenten gegen den Fastenhirtenbrief des Bistums Chur zu lesen, dass der völlig ungerechtfertigt angegriffene Bischof sagte: „Auch möchte ich auf die Möglichkeit hinweisen, ein Ehenichtigkeitsverfahren durchzuführen. Selbstverständlich geht es hier nicht um eine Form der Ehescheidung, sondern darum, von vornherein ungültige Eheschliessungen zu erkennen und so den Betroffenen eine kirchliche Eheschliesssung zu ermöglichen“. Oder eine weitere Aussage: „Denn in gewissen Fällen ist es nicht nur erlaubt, sondern unvermeidbar, dass eine Trennung erfolgen muss“. Wo erfährt der Gläubige etwas darüber, dass der Bischof gerade die Seelsorger unmissverständlich aufforderte, die Ehen besser vorzubereiten.

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