Was ist der Solidaritätsfonds der Diözese Chur?
“Die Kirchensteuer konkretisiert die kirchliche Beitragspflicht” (Synode 72. Bistum Chur, Bd. IX, S. 29, 3.3.1)
Quelle
Richtlinien betreffend Kirchenaustritt
Es ist deshalb in der Diözese Chur Praxis, dass die Gläubigen ihrer Verpflichtung zur finanziellen Solidarität mit der Kirche durch die Entrichtung der Kirchensteuer nachkommen.
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung (Bundesgerichtsentscheid vom 16. November 2007 und vom 9. Juli 2012) ist es aus staatlicher Sicht zulässig, aus den staatskirchenrechtlichen Institutionen (Kirchgemeinde, kantonale Körperschaft) auszutreten und gleichzeitig zu erklären, dennoch katholisch bleiben zu wollen. Durch einen solchen Austritt, der aufgrund der erwähnten geltenden Praxis den Charakter einer Ausnahme hat, erlischt zwar die Pflicht zur Leistung der Kirchensteuer. Der Austritt entbindet jedoch nicht davon, die kirchliche Beitragspflicht in einer anderen Form zu konkretisieren.
Subregens Luis Varandas verlässt das Priesterseminar St. Luzi
Demission von Subregens Luis Varandas. Stelle wird nicht wieder besetzt (Communiqué)
Priesterseminar St. Luzi
Quelle
Subregens Luis Varandas verlässt das Priesterseminar St. Luzi per Ende Februar 2015. Der Bischof von Chur bedauert diesen Schritt, hat dafür aber Verständnis.
In den letzten Wochen zeigte sich, dass eine Doppelbesetzung in der Leitung des Priesterseminars mit Regens und Subregens vom Arbeitspensum her nicht mehr angemessen ist. Die Stelle des Subregens wird deswegen auch nicht mehr neu besetzt werden.
“Ich bin ganz bei Papst Franziskus”
Churs Generalvikar Grichting: “Ich bin ganz bei Papst Franziskus”
Von Henry Habegger Schweiz am Sonntag
Samstag, 13. Dezember 2014
Liberale und konservative Katholiken liefern sich einen Streit darüber, wer den Papst auf seiner Seite hat.
Der ehemalige Abt von Einsiedeln, Martin Werlen, fühlt sich von Papst Franziskus getragen. Bei der Präsentation seines Buches “Heute im Blick” sagte er Mitte November laut “Limmattaler Zeitung”: “In der Kirche ist vieles verstaubt. Das Buch ist eine Ermutigung, zusammen mit Papst Franziskus abzustauben.”
Stuttgart: Etappensieg für den Lebensschutz
Abtreibungsklinik Stapf muss weiter nach neuen Räumlichkeiten suchen, der potentielle Vermieter sprang ab
Quelle
Bistum Chur erzielt Teilerfolg
CRESCENDO: Ein Genie um ein Haar abgetrieben
Von Petra Lorleberg
Stuttgart, kath.net/pl, 11. Dezember 2014
Die Stuttgarter Abtreibungsklinik Stapf muss weiter nach neuen Räumlichkeiten suchen. Ein potentieller Vermieter ist abgesprungen, nachdem der Streit um die Abtreibungseinrichtung in der Region hohe Wellen geschlagen hatte.
Communiqué Bistum Chur
Rekurskommssion der Bündner Landeskirche verletzte Bundesverfassung (Communiqué)
Im Fall “adebar” hebt das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden das Urteil der Rekurskommission der “Katholischen Landeskirche von Graubünden” auf. Das Verwaltungsgericht hält fest, dass die Rekurskommission mit ihrem Urteil vom 2. Oktober 2013 den in der Schweizer Bundesverfassung (Art. 29, Abs. 2) garantierten Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt hat. Das Bistum Chur fühlt sich dadurch in seiner Haltung bestätigt.
Medienpreis für Herrn Giuseppe Gracia
Communiqué der Pro Ecclesia
Medienpreis für Herrn Giuseppe Gracia
Die Katholische Volksbewegung Pro Ecclesia schlägt für den Schweizerischen katholischen Medienpreis 2015 der Kommission für Kommunikation und Medien der Schweizer Bischofskonferenz Herrn Giuseppe Gracia, Medienbeauftragter des Bistums Chur vor.
Giuseppe Gracias Medienarbeit im Dienst des Lehramtes der katholischen Kirche verdient uneingeschränkte Anerkennung. Viele Beispiele, die wir der Medienkommission vorlegten, zeigen seine profilierte, professionelle Medienkommunikation der Kirche in der Schweiz.
Schweiz: Churs Priesterrat soll “schlanker” werden
Der Bischof von Chur will den Priesterrat verkleinern
Das Gremium solle damit “effizienter und persönlicher werden”, teilt eine Pressemeldung des Bischöflichen Ordinates Chur mit. Die “Modernisierung” des Priesterrates sei für die kommende Amtsperiode 2015 geplant. Bislang habe der Priesterrat rund 50 Mitglieder gezählt. Dies habe das Gremium “oft schwerfällig und wenig transparent” gemacht, heisst es in der Mitteilung. Bischof Vitus Huonder sei „nach Abwägung aller Argumente“ zur Überzeugung gelangt, dass „ein schlankerer Priesterrat dem Bistum und seinen Gläubigen noch besser und gezielter wird dienen können“.




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