Bistum Basel

Der Trend zum Kirchenaustritt hält an

1992: 47‘146 Mitglieder 2012: 28‘609 Mitglieder

28‘609 Personen sind per 1. Januar 2012 noch Mitglied der Römisch-Katholischen Kirche Basel-Stadt. Das sind 593 Personen weniger als am 1. Januar 2011. Das bedeutet ein Steuerverlust von CHF 564‘124.00. Das bedeutet eine Verkleinerung der Kirche um 2,04%. Im 2011 sind 1‘885 Katholik/innen aus dem Kanton Basel-Stadt weggezogen. 442 Mitglieder der Kirche sind gestorben. 169 Kinder wurden getauft. 142 Personen sind wieder in die Kirche eingetreten.
Eine Studie des Nationalfonds gibt die Eckdaten an, von denen her diese Statistik interpretiert werden muss.* 1. Die abnehmende Religiosität gründet auf der Konkurrenz säkularer Institutionen.

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Bischof Felix Gmür für Sexualkundeunterricht an den Schulen

Der Bischof von Basel stellt sich gegen Aussagen des Churers Bischofs Vitus Huonder zum Sexualunterricht

Und auch gegen vatikanische Richtlinien der Charta der Familienrechte

Basel, kath.net, 11.12.2011

Der Basler Bischof Felix Gmür hat sich in einem Interview mit der SonntagsZeitung in der Debatte rund um den Sexualkundeunterricht in Schweizer Schulen klar gegen die Forderungen des Churer Bischof Vitus Huonder gestellt. In einem Interview mit der SonntagsZeitung meint er, dass die Sexualaufklärung zum Bildungsauftrag der Volksschule zähle. “Der Unterricht über die menschliche Sexualität gehört zu den Aufgaben der Schule”, sagt Gmür, “sie soll darauf nicht verzichten.” Die Eltern würden in der Erziehungsaufgabe von der Schule unterstützt und ergänzt. Der Bischof spricht sich dann sogar gegen das Recht auf Dispensation vom Sexualkundeunterricht aus und meint: “Wenn die Schule die verschiedenen Aspekte darlegt, dann sehe ich keinen Grund, die Kinder abzumelden.” Wichtig sei für Gmür, dass “unterschiedliche Meinungen” in den Unterricht einfliessen würden. Für manche Menschen seien wechselnde Sexualpartner in Ordnung, die Kirche dagegen betone, dass die Sexualität ein Ausdruck gegenseitiger Liebe sei, “der Ort dafür ist die Ehe, also eine feste, stabile Beziehung”.

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Bischof Gmür für Sexualkunde an Schulen

Damit wendet er sich wie die Protestanten gegen den konservativen Bischof von Chur

Zürich, aus der aktuellen Ausgabe, Sonntagszeitung, 11.12.2011

Zürich Nach der Kritik des Churer Bischofs Vitus Huonder am Sexualkundeunterricht äussert sich erstmals ein Vertreter des liberalen Flügels in der katholischen Kirche: Der Basler Bischof Felix Gmür erklärt im Interview mit der SonntagsZeitung, dass die Sexualaufklärung zum Bildungsauftrag der Volksschule zähle. “Der Unterricht über die menschliche Sexualität gehört zu den Aufgaben der Schule. Sie soll nicht darauf verzichten.” Eltern würden in der Erziehungsaufgabe von der Schule unterstützt und ergänzt. Der Bischof spricht sich gegen das Recht auf Dispensation vom Sexualkundeunterricht aus.

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Im Namen Gottes und seiner Kirche

 Aktuell

Internetportal der römisch-katholischen Kirche im Kanton Bern

Brigite Durrer, ehemalige Synodalrätin der röm.kath. Landeskirche und abgetretene Präsidentin der Tagsatzung im Bistum Basel resigniert nicht.

Donnerstag, 03. November 2011

Die Reformunfähigkeit der Kirche hat sie seit Jahren bewegt. Brigitte Durrer, Zeichnungslehrerin, Erwachsenenbildnerin. Grossmutter von 3 Enkelkindern, ehemalige Synodalrätin der Röm.Kath. Landeskirche Bern und langjährige Präsidentin des Vereins Tagsatzung, hat ein Etappenziel erreicht. Ihr Verein des Widerstandes wird schweizerisch (wir berichteten): Der Reformstau der Kirche aber bleibt.

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Kurt Kardinal Koch

Ein Jahr in Rom

Interview

Welche Sexualmoral brauchen wir?

Eine Antwort von Martin Gächter, Weihbischof im Bistum Basel

Sexualität ist für jeden Menschen wichtig. Sie kann ihm grösste Freude und Erfüllung geben. Sie hat auch weit reichende Folgen, da sie neues menschliches Leben schenken, aber auch tödliche Krankheiten bringen kann. Sexualität weckt grosse Erwartungen, die allerdings auch enttäuscht werden und in Desillusion enden können. Sexualität ist für jeden einzelnen und für das Zusammenleben der Menschen so wichtig, dass dafür in allen Kulturen Regeln entstanden sind. Für uns Christen bleiben die zehn Gebote wichtig, die ebenfalls für die Juden und die Muslime gelten. Das 6. und 9. Gebot ermahnen uns, die Ehe nicht zu brechen und des Nächsten Frau nicht zu begehren. In allen Religionen gelten ähnliche Regeln.

Die traditionelle Sexualmoral wurde in den letzten 100 Jahren durch die so genannte “sexuelle Revolution” in Frage gestellt. Diese propagiert die jederzeitige Befriedigung des Sexualtriebes und eine grosse Freiheit in wechselnden sexuellen Beziehungen. Alles sei
erlaubt, solange ein Mitmensch nicht zu etwas gezwungen wird, was er nicht will. Diese absolute sexuelle Freiheit überzeugt allerdings viele nicht mehr, weil das menschliche Verlangen auf dauerhaftes Glück und treue Liebe ausgerichtet ist. Diese wird in einer dauerhaften Ehe realisiert, die auch den Kindern eine Sicherheit und Identität gibt.

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Fachkommission RKZ warnt vor Gleichstellungsinitiative

“Die im Initiativtext angesprochenen Fragen müssen von der Kirche selbst geklärt werden”

Zürich, 30.6.11 (Kipa)

Die in den Kantonen Basel-Stadt und Basellandschaft lancierte “kirchliche Gleichstellungsinitiative” droht der generellen Infragestellung der staatskirchenrechtlichen Strukturen neue Nahrung zu verleihen. Dies befürchtet die Kommission für Staatskirchenrecht und Religionsrecht der Römisch-katholischen Zentralkonferenz (RKZ) der Schweiz. Sie ruft dazu auf, die Zuständigkeiten in diesen Belangen zu respektieren, die beim Papst und bei den Bischöfen lägen – und nicht bei den staatskirchenrechtlichen Behörden.

Mit der Initiative sollen die Behörden der römisch-katholischen Kirche Basel-Stadt und der römisch-katholischen Landeskirche Basellandschaft verpflichtet werden, darauf hinzuwirken, dass die katholische Kirche unabhängig von Zivilstand und Geschlecht die gleichberechtigte Zulassung zum Priesteramt ermögliche.

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