Die sieben Todsünden unserer Zeit

In seinem klugen, aufrüttelnden Buch bringt Pater Zoche die sieben Tugenden als Gegenmodell ins Spiel

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In seinem klugen, aufrüttelnden Buch bringt Pater Zoche die sieben Tugenden als Gegenmodell ins Spiel: Demut, Verzicht, Gelassenheit, Bescheidenheit, Askese, Leidenschaft und Mitfreude können den Menschen helfen, sich auf sich selbst zu konzentrieren, individuelle und freie Entscheidungen zu treffen und sich nicht von oberflächlichen Trends unter Druck setzen zu lassen. Die Menschen haben zu allen Zeiten gesündigt. Doch heute gibt es kein Regulativ mehr, das sie zur Umkehr bewegt. An vielen Beispielen aus Wirtschaft und Privatleben zeigt Pater Zoche, wie sich aus den klassischen die neuen Todsünden entwickelt und unsere Gesellschaft in eine gefährliche Schieflage gebracht haben. Hohe Manager-Gehälter und die heiklen Geschäfte der Banken fussen auf Völlerei und Habgier. Neurowissenschaftler und Embryonentechniker sind die neuen Götter, die den Menschen erklären, formen, unendlich machen. Diese neue Todsünde resultiert aus dem Hochmut, dass der Mensch sich niemandem verdanken will: Er hat seine Demut vor der Schöpfungskraft Gottes verloren.

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Triebhafte Erfolgsgier, der Drang nach möglichst vielen Erfahrungen, das Streben nach grenzenloser Freiheit, Missgunst und Eifersucht, rastlose Geschäftigkeit, die aufreibende Jagd nach immer neuen Verheissungen und nicht zuletzt ein ausbeuterischer Kapitalismus – dies sind die wesentlichen Zeiterscheinungen, die der Augustinerpater Hermann-Josef Zoche in unserer Welt ausgemacht zu haben glaubt. Da sie mit den in der christlichen Lehre verdammten Hauptlastern Wollust, Völlerei, Trägheit, Neid, Zorn, Hochmut und Habgier korrelieren, wie er im ersten Teil seines Buches überzeugend darlegt, nennt er sie Die sieben Todsünden unserer Zeit. Was theologisch nicht ganz korrekt ist, wie er einräumt, da es sich vielmehr um negative Charaktereigenschaften und Neigungen handelt, die erst durch ihr hemmungsloses Ausleben sündhaft würden.

Als symptomatisch für die moralische Befindlichkeit unserer Gesellschaft empfindet Zoche die Faszination des Negativen, die im merkwürdigen Kontrast zur Betroffenheit durch Beispiele der Tugendhaftigkeit stünden, so als würden sie an einen wunden Punkt des Menschen rühren. In der Gewissheit, dass sich hier eine grundsätzlich Bereitschaft zur Tugend offenbart, die anders als beispielsweise Talent keine von Gott gegebene Gabe sei, unternimmt der Pater im zweiten Teil den Versuch, eine Tugendlehre zu entwickeln. Dabei setzt er den besagten Fehlhaltungen die positiven Werte Bescheidenheit, Askese, Gelassenheit, Mitfreude, Leidenschaft, Demut und Verzicht als Imperative für das tägliche Leben entgegen.

Zoche, der über eine umfassende theologische und philosophische Bildung verfügt, hat sich einen Namen als Vertreter einer aufgeklärten katholischen Morallehre gemacht. Seine Weltzugewandtheit gepaart mit ökonomischem Sachverstand machen ihn zu einem gefragten Gast und Redner in den Medien und Kreisen der Wirtschaft, wo er auch Seminare zum Thema „Management und Menschenbild“ anbietet. Insofern dürfte auch diese gewinnbringende praktische Anleitung zur Überwindung der „Charakterschwächen“ eine aufmerksame Leserschaft finden.
Franz Klotz, literaturanzeiger.de

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Die sieben Todsünden unserer Zeit

Autor: Hermann-Josef Zoche
Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: Econ (11. September 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3430200555

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