Debel Libanon
Botschaft des Heiligen Vaters, unterzeichnet vom Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin an die Einwohner des Dorfes Debel
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Quelle/Übersetzung
Leo XIV. schreibt Botschaft zum 10. Jahrestag von Amoris laetitia – Vatican News
Nuntius im äußersten Süden Libanons: “Wir bringen Hilfe und Hoffnung”
Papst sendet Trostbotschaft an Christen im Südlibanon – Vatican News
Liebe Frau vom Libanon
An die Bewohner des Dorfes Debel
DEBEL
Seine Heiligkeit Papst Leo XIV. freut sich, Ihnen an diesem Ostertag und unter den dramatischen Umständen, die Sie erleben, seine väterliche Nähe und Zärtlichkeit offenbaren zu können. Er breitet seine Botschaft von Trost und Mitgefühl an alle Christen im Süden Libanons und an alle, die unter den Folgen des Krieges leiden. Heute feiern wir die Auferstehung des Herrn. Möget ihr, mitten in Gefühlen von Trauer, Qual und Trauer, heute in euren Herzen eine tiefere Freude erleben: Jesus hat den Tod herrlich besiegt.
Alles Boulevard: Wer seine Kultur verliert, verliert sich selbst
‘Was einmal Kultur war, ist heute Spektakel, ein kunterbunter Amüsierbetrieb, leerer Lärm’

Was einmal Kultur war, ist heute Spektakel, ein kunterbunter Amüsierbetrieb, leerer Lärm. Doch wie ist es dazu gekommen? Und was können wir dagegen tun?
In seiner fulminanten Gegenwartsanalyse zeichnet Mario Vargas Llosa einige der tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte nach und findet Gegengift in überraschend vitalen Tugenden. Der totale Boulevard, die Dreistigkeit der Politik, die frivole Banalisierung nahezu aller Lebensbereiche – Kultur wird heute systematisch verramscht. Und zwar als Folge eines Prinzips, über das weltweit Einigkeit zu herrschen scheint: dass Unterhaltung und Spass unser allerhöchstes Gut zu sein hätten.
Pointiert, leidenschaftlich und ohne Scheu vor hartkantigen Überzeugungen setzt sich der Nobelpreisträger und Weltbürger mit den vielgestaltigen Manifestationen dieser Tendenz auseinander – wachen Blickes streift er durch die Galerien und Museen, liest die Bücher und Illustrierten, sieht Fernsehen und Serien, schaut den Politikern auf die Finger.
Vom Zweifel zum Glauben am Ostermontag
Vom Zweifel zum Glauben am Ostermontag: Was die Emmaus-Geschichte zeigt
Herrschaft der Gnade: Eine Betrachtung zum Osterfest
Von Alexander Folz
Redaktion – Montag, 6. April 2026
Am Ostermontag steht die Emmaus-Erzählung im Mittelpunkt – jene biblische Geschichte, in der zwei Jünger dem auferstandenen Jesus begegnen, ihn jedoch zunächst nicht erkennen.
Diese Erzählung zeigt den Weg vom Zweifel zum Glauben und inspiriert Christen bis heute zum sogenannten “Emmausgang”, also zu einem gemeinsamen Spaziergang, bei dem die Gläubigen die Begegnung mit Jesus im gemeinsamen Unterwegssein nachempfinden.
Im letzten Kapitel des Lukas-Evangeliums wird von zwei Jüngern berichtet, die am Tag der Auferstehung Jesu von Jerusalem nach Emmaus unterwegs waren. Einer von ihnen hieß Kleopas, der andere bleibt namenlos. Die Strecke betrug etwa 60 Stadien – rund elf Kilometer.
Wir schaffen das – alleine!
‘Freiheit und Wohlstand hingegen zeichnen Klein- und Kleinststaaten aus’

“Nur die Vereinigten Staaten von Europa werden es den Europäern ermöglichen, im Wettbewerb mit Asien und Amerika bestehen zu können!” Diese These ist zum zentralen EU-Glaubenssatz ohne Alternative geworden und wird ohne jede Rücksicht auf Kosten oder den Widerstand der Bevölkerung verfolgt. Tatsächlich aber, so zeigen die beiden Bestsellerautoren Andreas Marquart und Philipp Bagus, gedeihen in riesigen, zentralistisch organisierten Staatsmolochen weder Innovation noch Freiheit, sondern Bevormundung, Korruption und Verschwendung.
Freiheit und Wohlstand hingegen zeichnen Klein- und Kleinststaaten aus. Diese sind nicht nur weitaus besser gegen Korruption gefeit, sondern auch – das zeigen historische und gegenwärtige Beispiele – sehr viel friedliebender. Gerade deshalb lohnt sich eine scharfsinnige Analyse der gebetsmühlenartigen Behauptung “Gross ist einfach besser”, denn vielmehr ist das Gegenteil der Fall: Europas Zukunft liegt nicht im Brüsseler Zentralismus, sondern in möglichst zahlreichen und vielfältig ausgestalteten Kleinstaaten, die in Frieden und Freiheit miteinander kooperieren und auch konkurrieren.


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