Apostolische Reise von Papst Leo XIV. nach Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea
Das Presseamt des Heiligen Stuhls hat Details zur bevorstehenden Afrika-Reise von Papst Leo XIV. vorgestellt. Vom 13. bis 23. April besucht der Pontifex Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea. Im Zentrum stehen laut Vatikan-Sprecher Matteo Bruni die Themen Frieden, Zusammenleben und der Beitrag der Christen zum Aufbau einer Friedenskultur
Quelle
Papst in Afrika: Programm der Apostolischen Reise veröffentlicht – Vatican News
Messbuch für die Apostolische Reise von Papst Leo XIV. nach Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea [13.–23. April 2026]
“Schwerpunkt von Leos Afrikareise wird der Friede sein” – Vatican News
Mario Galgano – Vatikanstadt
Die dritte apostolische Reise von Papst Leo XIV. führt durch vier kulturell und sprachlich unterschiedliche Nationen des afrikanischen Kontinents. Die erste Station ist Algerien, die Heimat des heiligen Augustinus. Leo XIV. ist der erste Papst, der das nordafrikanische Land besucht. In Annaba, der antiken Bischofsstadt Hippo, sind fünf Reden sowie ein Grußwort nach der Messe geplant. Laut Bruni dient dieser Besuch der Begegnung mit der lokalen christlichen Gemeinschaft sowie Migranten aus anderen Teilen Afrikas.
Papst ernennt Niederländer zum neuen Nuntius für Deutschland
Neuer Vertreter von Papst und Heiligem Stuhl in Deutschland wird der gebürtige Niederländer Hubertus Matheus Maria van Megen. Papst Leo XIV. nahm an diesem Donnerstag zugleich den Rücktritt von Erzbischof Nikola Eterović, dem seit 2013 in Berlin eingesetzten Apostolischen Nuntius, an
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D: “Vertrauen zwischen Rom und Ortskirche fortsetzen” – Vatican News
Eterovic Dr. Nikola Nuntius (30)
Der neue Nuntius für Deutschland, Erzbischof Hubertus Matheus Maria van Megen, wurde 1961 im niederländischen Eygelshoven geboren und spricht neben weiteren Sprachen fließend Deutsch. Der 64-Jährige ist promovierter Kirchenrechtler und war seit 2019 Apostolischer Nuntius in Kenia und von dort aus auch für den Südsudan zuständig.
Seit 2019 war er Ständiger Beobachter beim Umweltprogramm der Vereinten Nationen und dem Programm der Vereinten Nationen für menschliche Siedlungen (HABITAT). Van Megen ist Titularerzbischof von Novaliciana.
Ein Bewusstsein von dem, was fehlt
Ein Bewusstsein von dem, was fehlt: Eine Diskussion mit Jürgen Habermas

Mit seiner Friedenspreisrede eröffnete Jürgen Habermas 2001 die Auseinandersetzung mit Vertretern der katholischen Kirche: Er traf sich mit Joseph Kardinal Ratzinger. Unter dem Titel “Ein Bewusstsein von dem, was fehlt” führte er nun ein Gespräch mit renommierten Philosophen der Hochschule für Philosophie der Jesuiten. Habermas betont, dass die moderne Vernunft sich selbst nur verstehen könne, wenn sie ihre Stellung zum religiösen Bewusstsein kläre. Hintergrund für seine Argumentation ist u.a. auch die Verhältnisbestimmung von Glaube und Vernunft, die Papst Benedikt XVI. in seiner Regensburger Rede formuliert hatte. Der Band versammelt den Essay sowie die Beiträge der Debatte.


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