Libyen: Jetzt ist Gaddafi wirklich tot
Ein historischer Moment für Libyen
Etwa ein Jahr nach dem Sturz von Muammar al-Gaddafi hat der Übergangsrat die Macht abgegeben. Mit einer Feier in Tripolis in der Nacht zum Donnerstag begann das Parlament seine Arbeit; es war am 7. Juli aus den ersten freien Wahlen seit ca. vierzig Jahren hervorgegangen. Bischof Giovanni Martinelli ist Apostolischer Vikar von Tripolis – er sagte uns in einem Interview: “Das Klima ist sehr ausgelassen! Die Libyer wollen der Welt zeigen, wie sich ihr Land verändert hat, und sie bemühen sich wirklich um einen demokratischen Weg. Natürlich ist noch nicht alles erreicht und abgeschlossen, aber es ist mit Sicherheit der Anfang eines wichtigen Wegs, und den Libyern ist das bewusst. Dieses Ereignis der Machtübergabe wird von der ganzen libyschen Gesellschaft mit Freude begangen!”
Asien/Syrien – Appell der Franziskaner:
“Dialog an Stelle von Waffen!”
Damaskus, Fidesdienst, 13. Juli 2012
“Syrien braucht einen Dialog und keine Waffen”, so P. Romualdo Fernandez (ofm) vom Ökumenischen Zentrum in Tabbaleh (Damaskus), der auch das Heiligtum der Bekehrung des heiligen Paulus in der syrischen Hauptstadt leitet. Im Gespräch mit dem Fidesdienst bezeichnet er den Dialog zwischen den Konfliktparteien als “Königsweg, der aus der Krise herausführt”.
Kursänderung des Glaubens?
Weshalb bewirbt ein offizielles Pfarrblatt einen Verein
…der mit kirchlich nicht anerkannten Gruppierungen vernetzt ist?
“Es geht um die unversehrte Weitergabe des katholischen Glaubensgutes an andere Generationen, nicht um einen römischen Machtanspruch oder um die Selbsterhaltung eines Systems”: Kursänderung des Glaubens?: Leo Scheffczyk
Pfarrblatt Bistum St. Gallen, 11. Ausgabe 2012, S. 4
Tagsatzung.ch
Schweizer Bundesgericht
Katholisch trotz Austritt aus Staatskirche
Luzernerin will aus Kirchgemeinde austreten, aber katholisch bleiben
Urteil: Ja, ob jemand geistlich einer Kirche angehören will, ist staatlich nicht relevant. Bistum Basel: kirchenrechtlich ist das kein Austritt, Unterstützungspflicht bleibt aber.
Solothurn, kath.net/PM, 4. August 2012
Wer aus der Kirche austritt, darf seine Konfession weiterhin behalten.
Weshalb werden Papst und Lehramt 2012 beschuldigt?
Pfarrei Forum, 1/2006, 31. Dezember – 20. Januar 2006
Kirche Schweiz
Doch wo steht denn heute die Schweizer Kirche?
Roland Strässle meint: “Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil hat sich die Schweizer Kirche wegbewegt von den römischen Vorstellungen. Das begann 1968 mit der Pillenenzyklika. Ab jenem päpstlichen Rundschreiben begann die Loyalität vieler Schweizer Katholiken gegenüber dem Lehramt abzubröckeln. Den Papst als Kultfigur nimmt man zwar noch wahr. Aber sonst lösen Weisungen aus dem Vatikan eher Kritik, wenn nicht sogar Spott aus, als dass sie in ernste Überlegungen einbezogen werden”.
Häresie
“Wahl” oder “Auswahl”
Der Begriff Häresie kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet übersetzt “Wahl” oder “Auswahl”. Im CIC heisst es im can. 751 “Häresie nennt man die nach Empfang der Taufe erfolgte beharrliche Leugnung einer kraft göttlichen und katholischen Glaubens zu glaubenden Wahrheit oder einen beharrlichen Zweifel an einer solchen Glaubenswahrheit”. Immer wieder gab und gibt es in der Kirchengeschichte häretische Ansichten. Personen, die eine Häresie vertreten, bezeichnet man als Häretiker. Seit der Häresie der Katharer ist auch der eingedeutschte Begriff Ketzer gebräuchlich geworden.
Alles schon mal dagewesen?
Wer die heutige Situation der katholischen Kirche verstehen will
Muss in der Zeit Jesu Christi nachlesen: Hochmut, Intrigen, Neid
“Vatikan: ein Kirchenschiff, das aus dem Ruder läuft”
“Papst Benedikt XVI. wirkt müde und wenig initiativ”
Während der in seinem Sommerdomizil an einem neuen Jesus-Buch schreibt, versucht der Vatikan, die “Vatileaks”-Affäre aufzuklären.
Die Aufklärung der Missbrauchsaffäre kommt nicht so recht voran: Die Verhandlungen mit den Piusbrüdern sind ins Stocken geraten. Und neuer Chef der Glaubenskongregation wird ein Hardliner.


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