Russlands politische Mythen
Diskurse im national-patriotischen Spektrum der russischen Öffentlichkeit werden durch Mythen geprägt, die den Blick auf die Realität verzerren. Das betrifft das Ende der Zaren wie die Sowjetunion – und die Gegenwart
Quelle
Alexander Solschenizyn: Zweihundert Jahre gemeinsam. Die russisch-jüdische Geschichte 1795-1916 – Perlentaucher
Alexander Solschenizyn: Zweihundert Jahre zusammen – Die russisch-jüdische Geschichte
Alexander Solschenizyn
Boris Jefimowitsch Nemzow – Wikipedia
20.10.2024
Leonid Luks
Was die russischen Phantomdiskurse betrifft, und zwar seit dem Sieg der Bolschewiken im Oktober 1917, so spielt die Frage, ob die russische Revolution von 1917 wirklich “russisch” war, eine wichtige Rolle. Dabei gehört die Identifizierung der russischen Revolution und des Bolschewismus mit dem Judentum zu den Lieblingsthesen der russischen Rechten. Auf diese Weise versuchen sie die Revolution von 1917 zu “entrussifizieren”.
Osteuropas Schicksal: Vom Westen vergessen *UPDATE
Warum die Ukraine für Wladimir Putins “gelenkte Demokratie” ab 2014 zu einer Herausforderung wurde, erklärt der Historiker Leonid Luks
Quelle
Völkerbund – Wikipedia
Leonid Luks
17.02.2024
Leonid Luks
Die Tatsache, dass die westlichen Staaten sich mit der am 24. Februar 2022 überfallenen Ukraine beinahe vorbehaltlos solidarisieren und sie massiv unterstützen, stellt für die Geschichte der Region, in der sich die Ukraine befindet, keine Selbstverständlichkeit dar. Das Interesse des Westens für die Völker Ost- und Ostmitteleuropas war in der Vergangenheit in der Regel nicht stark ausgeprägt. Oft wurden sie ihrem Schicksal überlassen.
Der östliche Teil des europäischen Kontinents wurde gelegentlich als die “vergessene Hälfte” Europas bezeichnet. Generationenlang kämpften osteuropäische Völker gegen Fremdherrschaft, und dieser Kampf wurde selten durch Erfolge gekrönt. Paradigmatisch war in diesem Zusammenhang das Schicksal Polens, das seine mächtigen Nachbarn Russland, Preußen und Österreich im ausgehenden 18. Jahrhundert aufteilten und 1797 als Staat für erloschen erklärten.
Italien: 1, Leihmutterschaft: 0
Italien stellt alle Staaten bloß, die zwar Menschenhandel verurteilen, aber beide Augen zukneifen, wenn ihre eigenen Staatsbürger davon profitieren
Quelle
Türöffner für Leihmutterschaft | Die Tagespost
Eine §218-Streichung würde eine Gesellschaft bloß noch Geduldeter schaffen | Die Tagespost (die-tagespost.de)
17.10.2024
Ein echter Fortschritt für den Schutz von Frauen und Kindern: In Italien wird Leihmutterschaft künftig auch dann bestraft, wenn sie von italienischen Staatsbürgern im Ausland in Anspruch genommen wird. Das Gesetz, das am Mittwoch im Senat angenommen wurde, zielt auf Paare und Einzelpersonen, die das heimische Leihmutterschaftsgesetz umgehen, indem sie Länder aufsuchen, in denen man legal ein Kind kaufen kann.
“Gott ist eine Realität, egal, wie die Gesellschaft das sieht”
Bischofsvikar Valentine Koledoye über die Glaubenskrise in der Schweiz, die Bedeutung der Familienpastoral und den besonderen Blick Afrikas auf die Kirche
19.10.2024
Hochwürden, Sie sind jetzt seit fast fünf Jahren Bischofsvikar in der Region Sankt Urs mit den Kantonen Basel-Land, Basel-Stadt und dem Kanton Aargau. Wie ist die Situation der Kirche in der Region Sankt Urs?
Ich gehe leider davon aus, dass die Kraft des Evangeliums, die Wahrheit der Lehre und die Schönheit der Kirche sehr vielen Menschen verborgen bleiben und sie das wichtigste im Leben, die persönliche Beziehung zu Gott, verpassen. Ich spreche daher von einer “Glaubenskrise” und meine damit den weit verbreiteten Mangel an Glauben und einen Mangel an Wissen über die eigene Religion. Beides geht Hand in Hand.
Hort der drei heiligen Sprachen
In Löwen ist das Gebäudeensemble erhalten, in dem das “Collegium Trilingue” sich ab 1518 einrichtete: das erste Dreisprachenkolleg für Hebräisch, Griechisch und Latein. Erasmus von Rotterdam hatte entscheidenden Anteil an seiner Gründung
Quelle
Collegium Trilingue – Wikipedia
Saint-Étienne de Toul: Flammende Schönheit | Die Tagespost
Erasmus
Hl.Thomas Morus
19.10.2024
Krank und erschöpft kehrte Erasmus am 21. September 1518 von einem Aufenthalt in Basel nach Löwen zurück, der Universitätsstadt in flämisch Brabant, wo er seit Sommer 1517 im Kolleg van de Lelie wohnte. In Basel hatte er ab Mai bei Johannes Froben an der Drucklegung einer zweiten verbesserten griechisch-lateinischen Ausgabe des Neuen Testaments gearbeitet. Druckerschwärze und Lettern waren sein Element. Mitten im geschäftigen Treiben der Druckerei korrigierte er von früh bis spät die Probeabzüge, während Setzer bereits die nächsten Seiten vorbereiteten.
Eutanasiedebatte – ‘Unter Druck, sich das Leben zu nehmen’
In einem bemerkenswerten Hirtenbrief gegen ein geplantes Gesetz zum assistierten Suizid findet der britische Kardinal Vincent Nichols klare Worte. Ein Kommentar
Quelle-Video
Großbritannien: Neuer Gesetzesentwurf zu assistiertem Suizid | Die Tagespost (die-tagespost.de)</a
Nichols Card. Gerard Vincent (vatican.va)
17.10.2024
Ein Kardinal findet klare Worte: Was als “Recht aufs Sterben” beginnt, kann in eine “Pflicht zum Sterben” münden, schreibt Kardinal Vincent Nichols in seinem jüngsten Hirtenbrief in Bezug auf einen neuen Gesetzesentwurf zur Legalisierung des assistierten Suizids. Dieser könnte noch in diesem Jahr im britischen Unterhaus zur Abstimmung gebracht werden.
Papst schickt Friedensmittler Zuppi erneut nach Moskau
Der päpstliche Sonderbeauftragte für den Frieden in der Ukraine, Kardinal Matteo Zuppi, hat an diesem Montag seine zweite Vermittlungsreise nach Moskau angetreten. Pressesprecher Matteo Bruni bestätigte am Nachmittag entsprechende Medienberichte *UPDATE
Quelle
Kardinal Zuppi erneut auf Friedensmission in Moskau (catholicnewsagency.com)
Kardinal Matteo Zuppi auf Mission in Moskau | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Kardinal Zuppi
*Kardinal Zuppi in Moskau: Hochrangige Gespräche über humanitäre Fragen – Vatican News
Kardinal Zuppi beendet Moskau-Besuch – Vatican News
Wen genau Zuppi zu Gesprächen treffen wird, hat der Vatikan bislang nicht bekanntgegeben. Bruni zufolge werde er mit den Autoritäten sprechen und dabei insbesondere darüber nachdenken, mit welchen Mitteln eine Zusammenführung der ukrainischen Kinder mit ihren Familien und ein Gefangenaustausch erreicht werden könne – “im Blick auf den erhofften Friedensschluss”.
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