Zeitschriften/Magazine

Der Papst hat Recht: Auch die Medien brauchen Frieden

Papst Leo XIV. solidarisiert sich mit den Journalisten – und redet gleichzeitig allen Medienvertretern ins Gewissen

Quelle

13.05.2025

Stefan Ahrens

“Der Friede sei mit euch” – die Worte des auferstandenen Christus waren nicht nur die ersten Worte, die Robert Francis Prevost nach seiner Wahl als neuer Papst Leo XIV. zigtausenden Gläubigen auf dem Petersplatz zurief, sondern sind gewissermaßen der programmatische rote Faden, der sich zumindest durch die ersten Tage seines noch jungen Pontifikats zieht.

Klar ist: Die Sehnsucht nach Frieden, egal ob dieser christlich-soteriologisch oder zwischenmenschlich und -staatlich ausgedeutet wird, treibt den US-amerikanischen Pontifex sichtbar an.

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Gänswein: “Ein Löwe, der seine Herde verteidigt”

Für Erzbischof Georg Gänswein, Apostolischer Nuntius im Baltikum, ist der Einstand von Papst Leo XIV. gelungen – Der langjährige Sekretär Benedikts XVI. hofft im Gespräch auf ein Ende der innerkirchlichen Verwirrung

Quelle
Leo X.
500. Jahrestag – Exkommunikation Luthers durch Papst Leo X
Leo X.: Mit 13 Kardinal, mit 37 Papst – aber kein Löwe – katholisch.de

13.05.2025

Regina Einig

Herr Erzbischof, welchen Eindruck haben Sie von Papst Leo?

Ich bin erfreut und erleichtert über die Wahl von Papst Leo XIV. Mein erster Eindruck war hoffnungs- und verheißungsvoll. Die nicht nur optische Wunde, die sein Vorgänger bei seinem Amtsantritt in der weißen Soutane geschlagen hat, ist geheilt. Mit Mozzetta und Stola stellt Papst Leo die geistliche Dimension des Petrusdienstes in den Vordergrund und beugt sich würdevoll unter die Bürde des Amtes. Ein Kirchenhistoriker kommentierte, der neue Papst habe klargestellt, dass er kein “Abziehbild” von Franziskus sei. Leo XIV. tritt auf als jemand, der klare Glaubensperspektiven vertritt, aber auch klare Grenzen zu setzen weiß. Worte und Gesten waren gut gewählt.

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George Weigel: Politische Kategorien beim Konklave unsinnig

“Ein Mann, der gerade eine lebenslange Last übernommen hat”: Der US-amerikanische Papst-Experte George Weigel im Interview über seine ersten Eindrücke von Papst Leo XIV.

Quelle
George Weigel (48)

11.05.2025

Franziska Harter

Herr Weigel, welchen Eindruck haben die ersten Wortmeldungen des Heiligen Vaters auf sie gemacht?

Das erste, was ich dachte, als Papst Leo XIV. am Donnerstag die Loggia des Petersdoms betrat, war: Das ist nicht so sehr ein Mann, der irgendetwas “gewonnen” hat, sondern ein Mann, der gerade eine enorme, lebenslange Last auf sich genommen hat. Seine erste Ansprache auf der Loggia traf viele der richtigen Töne. Seine Predigt vor den Kardinälen bei seiner ersten heiligen Messe als Papst in der Sixtinischen Kapelle am folgenden Morgen war sogar noch besser, weil sie so tief christuszentriert war.

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Das Gewissen der Welt

Wie seine Vorgänger ist auch Papst Leo XIV. ein mutiger Mahner zum Frieden. Wie der Heilige Johannes Paul II. spricht er dabei präzise und konkret

Quelle
Johannes Paul II. – Das Gewissen der Welt

12.05.2025

Stephan Baier

Spätestens seit Sonntagmittag gibt es keinen Zweifel mehr: Leo XIV. wird ein politischer Papst sein. Dass er bei der Namenswahl vor allem an Papst Leo XIII. dachte, der die soziale Frage aus christlicher Sicht thematisierte, um sie nicht den atheistischen Hassern und Hetzern zu überlassen, war bereits eine Andeutung in dieser Richtung. Und auch der erste Leo unter den Petrusnachfolgern, Leo der Große, war ein ausgesprochen politischer Papst, zog er doch im Jahr 452 dem Hunnenkönig Attila entgegen und warb bei Manuta so erfolgreich dafür, Rom zu verschonen, dass sich in Rom die Legende breit machte, dem Hunnenführer seien Petrus und Paulus mit Schwertern bewaffnet am Himmel erschienen.

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Das Bekenntnis des Petrus

Leo XIV. tritt seinen Dienst an. Wie er vor den Kardinälen in der Sixtina seinen Auftrag und den der Hirten in der Kirche beschreibt

Quelle
Gottesdienst – St. Jakobus Lauda-Königshofen

09.05.2025

Guido Horst

Die Sixtinische Kapelle war wieder voll besetzt, als Leo XIV. heute Vormittag zusammen mit den Kardinälen die erste Messe als Papst gefeiert hat. Die ersten Worte auf Englisch, dann weiter auf Italienisch, mit einem ganz leichten amerikanischen Akzent.

Papst Leo ging vom Christusbekenntnis des heiligen Petrus aus: “Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.”

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Leo XIV. — in den Fußstapfen bedeutender Päpste

Ein Papstname ist Programm. Der Name Leo verweist auf Päpste, die in der Kirchengeschichte eine wichtige Rolle gespielt haben und in deren Tradition Leo XIV. nun steht

Quelle
Der Name Leo ist ein Programm | Die Tagespost
Leo XIII.: Rundschreiben Aeterni Patris
An der Wende des 20. Jahrhunderts – Eine katholische Perspektive
Divinum illud munus – Wikipedia
Manfred Lütz: “Das ist eine gute Wahl!” | Die Tagespost
Pius IX. – Wikipedia

09.05.2025

Dorothea Schmidt

“Viva il papa!”, riefen die Gläubigen in freudiger Erwartung, als weißer Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle aufstieg und man gespannt darauf wartete, dass sich hinter dem roten Vorhang etwas tun würde. Und dann trat ein Mann hervor, der sich den Namen Leo XIV. gegeben hat. Es ist ein Name, der auf bedeutende Vorgänger verweist, insbesondere auf Leo I., der auch Leo der Große genannt wurde, und Leo XIII.

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Warum sollten auch junge Menschen die Tagespost lesen?

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