Ankunft in Rio
Papst Franziskus klopft „sanft an die Tür Brasiliens“
Seinen ersten Besuchstag in Brasilien hat Papst Franziskus nun hinter sich. Nach Abschluss der Begrüssungszeremonie und einer privaten Unterredung mit Präsidentin Dilma Rousseff begab er sich am Montagabend (nach Mitternacht römischer Zeit) in die Residenz des Erzbischofs von Rio de Janeiro im Ortsteil Sumare. Dort wohnt er während seines einwöchigen Brasilien-Aufenthalts.
Zurück zur Ankunft und Begrüssung in Rio: Nach einer Tour im Papamobil durch die Innenstadt von Rio de Janeiro ist Papst Franziskus am Montagabend (18 Uhr Ortszeit) von Präsidentin Dilma Rousseff offiziell in Brasilien empfangen worden.
Luxus direkt neben Elend
Impressionen von den „Tagen der Begegnung“ in Brasilien
Besuch in einer Favela und einem Nobelviertel im brasilianischen Carapicuiba.
Mauern um die Slums
Die Globalisierungsfalle
Carapicuiba Rio, Die Tagespost, 22. Juli 2013,von Clemens Mann
„Das ist weit und breit die einzige Erholungsmöglichkeit in diesem Viertel“, erzählt Maria Rita. Die Jurastudentin deutet auf den kleinen staubtrockenen Bolzplatz vor ihr. Ein brasilianischer Junge, nicht älter als zehn Jahre, klettert gerade durch ein breites Loch im von Rost zerfressenen Maschendrahtzaun.
Papst beginnt seinen Brasilienbesuch
Papst Franziskus ist zu seiner ersten Auslandsreise in Brasilien eingetroffen
Quelle
KathTube: Papst-Ankunft in Rio
Papst ändert Programm seines Aufenthaltes
Vatikan: Offizielle Webseite Weltjugendtag in Rio
Rio de Janeiro, kath.net/KNA, 22. Juli 2013
Papst Franziskus ist zu seiner ersten Auslandsreise in Brasilien eingetroffen. Am Montag landete der Papst nach zwölfstündigem Flug in Rio de Janeiro. Dort will er von Donnerstag an am Weltjugendtag teilnehmen.
Treffen mit Journalisten im Flugzeug
Papst Franziskus beklagt „Opfer der Kultur des Abfalls“
Jugendliche, die keine Arbeit haben, verlieren ihre Würde.
Mit diesen Worten wandte sich Papst Franziskus während des Fluges nach Rio de Janeiro an die etwa 70 mitreisenden Journalisten. In der gegenwärtigen Wirtschaftskrise liefen Jugendliche Gefahr, Opfer einer „Kultur des Abfalls“ zu werden, die Arbeitslose als nutzlosen Teil der Gesellschaft betrachte. Der Papst forderte zugleich verstärkte Anstrengungen, um Jugendliche besser in ihr soziales Umfeld zu integrieren. Sie müssten in ihren Familien, in ihrer Gesellschaft, in ihrer Kultur und in ihrem Glauben Rückhalt finden können, so Franziskus. Dies sei seine Botschaft für den Weltjugendtag.
Bild-Korrespondent
„Beim Papst muss man sich auf Überraschungen gefasst machen“
Papst Franziskus ist den ganzen Montag über im Flugzeug nach Brasilien unterwegs – über zwölf Stunden Flugzeit liegen für den Papst und seine Begleitung zwischen Rom und Rio. Zeit, die auch für Begegnungen mit Journalisten genutzt wird. Ein Veteran vergangener Papstreisen ist der Bild-Zeitungs Redakteur Albert Link. Im Gespräch mit Radio Vatikan geht Link auf die Erwartungen an diese Reise nach Südamerika ein.
„Ich denke, dass man bei Franziskus auf Überraschungen – nicht nur während des Fluges, sondern während der gesamten Reise – vorbereitet sein sollte, in einem durchaus positiven Sinn. Er wird ausbrechen aus den Routinen, die sich entwickelt haben, was ja auch in einer Form zu einem Markenzeichen geworden ist.“
Kardinal Hummes
Papst Franziskus zeigt beim WJT den neuen Weg für die Kirche
Ein neuer Weltjugendtag, ein neuer Papst: Vieles wird in den kommenden Tagen in Rio de Janeiro neu sein, unter weltweiter Beobachtung, aber auch begleitet von der Begeisterung und dem Gebet vor Ort. Papst Franziskus nimmt am Weltjugendtag teil, dem Treffen der Päpste mit der Jugend der Welt.
Ein Kenner und Freund des Papstes ist Kardinal Claudio Hummes, er sass beim Konklave neben ihm und flüsterte ihm – wie der Papst selbst erzählt hat – nach der Wahl die Worte „vergiss die Armen nicht, vergiss die Armen nicht!“ ins Ohr. Selber Brasilianer war der Franziskaner Erzbischof von Sao Paolo und danach Präfekt der vatikanischen Kongregation für den Klerus.
Papst-Fans stoppen Kleinwagen von Franziskus
Stürmischer Empfang für den Papst
Off.-Webseite
Viele zehntausende begeisterte Menschen säumten die Strassen – Sicherheitskräfte hatten grosse Mühe, die Menschen vom Wagen des Kirchenoberhaupts fernzuhalten.
Rio de Janeiro, kath.net/KNA, 22. Juli 2013
Unerwartet stürmischer Empfang für Papst Franziskus in Brasilien: Auf der Fahrt vom Flughafen zum Regierungspalast von Rio de Janeiro am Montag blieb der kleine Konvoi mehrfach in Pulks von Papst-Fans stecken. Die Sicherheitskräfte aus den Begleitfahrzeugen hatten Mühe, die Menschen vom Wagen des Kirchenoberhaupts fernzuhalten. Einigen gelang es, durch das offene Seitenfenster Gegenstände in das Wageninnere zu reichen.


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