Das Gewissen der Welt
Wie seine Vorgänger ist auch Papst Leo XIV. ein mutiger Mahner zum Frieden. Wie der Heilige Johannes Paul II. spricht er dabei präzise und konkret

Quelle
Johannes Paul II. – Das Gewissen der Welt
12.05.2025
Spätestens seit Sonntagmittag gibt es keinen Zweifel mehr: Leo XIV. wird ein politischer Papst sein. Dass er bei der Namenswahl vor allem an Papst Leo XIII. dachte, der die soziale Frage aus christlicher Sicht thematisierte, um sie nicht den atheistischen Hassern und Hetzern zu überlassen, war bereits eine Andeutung in dieser Richtung. Und auch der erste Leo unter den Petrusnachfolgern, Leo der Große, war ein ausgesprochen politischer Papst, zog er doch im Jahr 452 dem Hunnenkönig Attila entgegen und warb bei Manuta so erfolgreich dafür, Rom zu verschonen, dass sich in Rom die Legende breit machte, dem Hunnenführer seien Petrus und Paulus mit Schwertern bewaffnet am Himmel erschienen.
Das Bekenntnis des Petrus
Leo XIV. tritt seinen Dienst an. Wie er vor den Kardinälen in der Sixtina seinen Auftrag und den der Hirten in der Kirche beschreibt
Quelle
Gottesdienst – St. Jakobus Lauda-Königshofen
09.05.2025
Die Sixtinische Kapelle war wieder voll besetzt, als Leo XIV. heute Vormittag zusammen mit den Kardinälen die erste Messe als Papst gefeiert hat. Die ersten Worte auf Englisch, dann weiter auf Italienisch, mit einem ganz leichten amerikanischen Akzent.
Papst Leo ging vom Christusbekenntnis des heiligen Petrus aus: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“
Ukraine: Selenskyj lädt Leo XIV. ein
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selensky hat dem neuen Papst Leo XIV. für seine Friedensbotschaft gedankt – und um Unterstützung des Vatikans gebeten, damit die von Russland deportierten ukrainischen Kinder zu ihren Familien zurück können
Vatikansprecher Matteo Bruni bestätigte ein Telefonat Selenskyjs mit dem neuen Papst; allerdings sagte er nicht, wer wen angerufen hat. Der ukrainische Präsident berichtete, er habe mit Leo XIV. telefoniert und ihn in sein Land eingeladen. Das teilte Selenskyj am Montagmittag in den sozialen Medien mit. Das Gespräch sei „sehr herzlich und wirklich substantiell“ gewesen, so der Präsident.
Er habe den Papst eingeladen, der Ukraine einen apostolischen Besuch abzustatten, schrieb er. Und: „Ein solcher Besuch würde allen Gläubigen und unserem ganzen Volk echte Hoffnung bringen.“ Er habe Leo XIV. für seine Unterstützung der Ukraine und des gesamten Volkes gedankt. Weiter hieß es: „Wir schätzen seine Worte über die Notwendigkeit eines gerechten und dauerhaften Friedens für unser Land und die Freilassung der Gefangenen sehr.“
Audienz von Papst Leo XIV. für Medienschaffende
Unsere nächste Live-Übertragung: Das Treffen mit Medienleuten am Montag – Vatican News
Tagesevangelium und Worte zum Tag – Vatican News
Tagesheilige und ihre Geschichte – Vatican News
Leo XIV.: „Nein“ zum Krieg der Worte und Bilder | Die Tagespost
Papst Leo vor Medienvertretern: „Wir müssen ‚Nein‘ zum Krieg der Worte und Bilder sagen“
Deutsche Journalisten begrüßen Papstworte zur Pressefreiheit – Vatican News
Leo XIV. — in den Fußstapfen bedeutender Päpste
Ein Papstname ist Programm. Der Name Leo verweist auf Päpste, die in der Kirchengeschichte eine wichtige Rolle gespielt haben und in deren Tradition Leo XIV. nun steht

Quelle
Der Name Leo ist ein Programm | Die Tagespost
Leo XIII.: Rundschreiben Aeterni Patris
An der Wende des 20. Jahrhunderts – Eine katholische Perspektive
Divinum illud munus – Wikipedia
Manfred Lütz: „Das ist eine gute Wahl!“ | Die Tagespost
Pius IX. – Wikipedia
09.05.2025
Dorothea Schmidt
„Viva il papa!“, riefen die Gläubigen in freudiger Erwartung, als weißer Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle aufstieg und man gespannt darauf wartete, dass sich hinter dem roten Vorhang etwas tun würde. Und dann trat ein Mann hervor, der sich den Namen Leo XIV. gegeben hat. Es ist ein Name, der auf bedeutende Vorgänger verweist, insbesondere auf Leo I., der auch Leo der Große genannt wurde, und Leo XIII.


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