Novenen

7. Tag Novene für Papst Benedikt XVI.

Bleibt in meiner Liebe

Hl. Mechthild von Hackeborn (1241 – 1299)

Die hl. Mechthild, fasziniert vom Klosterleben, wurde schon als kleines Kind in das deutsche Kloster von Helfta gebracht, wo ihre leibliche, im Ruf der Heiligkeit stehende Schwester Äbtissin war. Bereits mit 20 Jahren wählte man sie zur Novizenmeisterin und Leiterin der Klosterschule. Unter ihrer Obhut wuchs auch die grosse heilige Gertrud von Helfta auf. Eine andere grosse Frau und Mystikerin, die den gleichen Namen trug, Mechthild von Magdeburg, ergänzte die heilige Gemeinschaft zu Helfta, die zu einem Zentrum der Herz-Jesu-Mystik, der Spiritualität und der Kultur wurde.

Die Betrachtung der Heiligen Schrift war für die hl. Mechthild der Nährboden ihrer tiefen Erkenntnis des Herzens Jesu, dass sie in inniger Vertrautheit und in Zwiegesprächen schauen und erfahren durfte.

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5. Tag: Novene für Papst Benedikt XVI.

Wunder der Barmherzigkeit

Hl. Johannes Maria Vianney (1786 – 1859)

„Er wurde für den Beichtstuhl geboren“, sagte einer seiner Nachfolger. „Der Beichtstuhl war sein Leben.“ Der hl. Pfarrer von Ars, der Schutzpatron aller Priester, zeichnete sich als unermüdlicher Beichtvater und geistlicher Lehrer aus. In einer einzigen inneren Bewegung ging er vom Altar zum Beichtstuhl über, wo er einen grossen Teil des Tages verbrachte. Er pflegte seinen Beichtkindern zu sagen: „Gott ist mehr bereit, einem reuigen Sünder zu verzeihen, als eine Mutter ihr Kind aus dem Feuer zu retten.“

Immer wieder passierte es, dass neugierige Menschen nach Ars kamen, die eigentlich nur den Pfarrer von Ars sehen wollten, dann aber schlussendlich doch im Beichtstuhl landeten. Eines Tages sah der Pfarrer von Ars einen sehr eleganten Herrn in die Sakristei kommen, der auf ihn zutrat und sich zu sagen beeilte: „Hochwürden, ich kommen nicht, um zu beichten. Ich komme, um mit Ihnen zu diskutieren.“

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4.Tag: Novene für Papst Benedikt XVI.

Im Blut des Lammes rein gewaschen

Hl. Katharina von Siena (1347 – 1380)

Obwohl Katharina nur mit Mühe lesen lernte und erst als Erwachsene schreiben konnte, gelten ihre Briefe als Meisterwerke der christlichen Literatur. Ihr Innenleben ist mit einem solchen Reichtum ausgestattet, dass Papst Paul VI. sie zur Kirchenlehrerin erklärte. Ihre tiefe Vereinigung mit dem Herrn wird in besonderer Weise im mystischen Ereignis des Herzenstausches sichtbar. Jesus erschien ihr mit einem leuchtend roten menschlichen Herzen in der Hand, öffnete ihre Brust, legte es dort hinein und sagte: „Liebste Tochter, so wie ich jüngst dein Herz genommen habe, das du mir schenken wolltest, so schenke ich dir jetzt das Meinige; von jetzt an wird es den Platz einnehmen, an dem das Deinige war.“ Zeitlebens erinnerte eine Narbe an diesen Austausch der Herzen.

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3. Tag: Novene für Papst Benedikt XVI.

Das habt ihr mir getan

Heilige Elisabeth von Thüringen (1207 – 1231)

Kaum fünf Jahre alt, wurde Prinzessin Elisabeth, Tochter des reichen und mächtigen ungarischen Königs Andreas II., aus ihrer glücklichen Kindheit gerissen und an den Hof ihres künftigen Mannes, Landgraf Ludwig von Thüringen gebracht.

In ihrer tiefen Sensibilität erkannte Elisabeth die Widersprüche zwischen dem christlichen Glauben und dem Leben, das man am Hof der Mächtigen führte. Sie duldete keine Kompromisse. Einmal, als sie an einem Fest die Kirche betrat, nahm sie ihre Krone ab, legte sie vor dem Kreuz nieder und warf sich mit verhülltem Gesicht zu Boden. Als ihre Schwiegermutter sie deswegen tadelte, antwortete sie: „Ferne sei mir, im Angesicht meines Gottes und Königs Jesus Christus, den ich mit Dornen gekrönt erblicke, selbst ein geringes und aus Erde gebildetes Geschöpf, mit eitler Überheblichkeit gekrönt zu erscheinen!“

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2. Tag: Novene für Papst Benedikt XVI.

Auf dem Felsen Petri

Heiliger Bonifatius (673 – 754)

Der von den Britischen Inseln stammende Missionar und Bischof, der von Papst Gregor II. den neuen Namen Bonifatius bekam, ging als Apostel Deutschlands in die Geschichte der Kirche ein. Mit vierzig Jahren verliess er ein erfülltes klösterliches Leben, ein Leben als Mönch und Professor, um auf dem europäischen Festland den einfachen Leuten, den Heiden, das Evangelium zu verkünden. Die Einheit mit dem Heiligen Vater in Rom lag im besonders am Herzen. Die treue Gemeinschaft mit dem Papst war ein zentraler Fixpunkt und Grundsatz seiner Arbeit als Missionar, die er uns gleichsam als ein Testament hinterliess.

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6. Tag Novene für Papst Benedikt XVI.

Heute um 08.15 beginnt unser Heiliger Vater die Reise in sein Heimatland

Beten wir, damit Papst Benedikt XVI. seiner Berufung gerecht werden kann, und dass ihn viele glückliche Momente zurück nach Rom begleiten.

Ich bin bei euch alle Tage 

Hl. Petrus Canisius (1521 -1597)

Der erste Jesuit aus deutschen Landen, später Katechet Deutschlands genannt, wurde im niederländischen Nimwegen geboren. Als Student der Kölner Universität trat er in Mainz in den Jesuitenorden ein und wurde drei Jahre später in Köln zum Priester geweiht. In der Zeit, in der der Glaube in den Ländern deutscher Sprache angesichts der Anziehungskraft der Reformation zu verlöschen schien, wurde Petrus Canisius vom hl. Ignatius von Loyala für das Apostolat in Deutschland bestimmt.

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1. Tag: Novene für Papst Benedikt XVI.

Ora et labora: Heiliger Benedikt von Nursia (ca. 480 – ca. 550)

„Wie willst Du Dich nennen?“

–  lautete die zweite Frage des Kardinaldekans, die er im Konklave dem neu gewählten Papst stellte, nachdem dieser im Vertrauen auf die Gnade Gottes seine grosse Aufgabe angenommen hatte. „Benedikt XI.“, gab Joseph Ratzinger zur Antwort und vertraute somit sein Pontifikat dem besonderen Schutz des hl. Benedikt von Nursia an, Patron Europas und Vater des abendländischen Mönchtums.

„Der Liebe zu Christus nichts vorziehen“, lautet der Rat des Hl.Benedikt, den er uns in seiner berühmten monastischen Regel hinterlassen hat. Im Gegensatz zu einer heute oft gepriesenen leichten und ichbezogenen Selbstverwirklichung ist die erste und unverzichtbare Pflicht eines Schülers des hl. Benedikt, „die aufrichtige suche nach Gott“  (Reg .58,7) auf dem „vom demütigen und gehorsamen Christus vorgezeichneten Weg“ (Reg. 5,13). Auf diese Weise, im Dienst am Anderen, wird der Mensch immer mehr Christus ähnlich und gelangt zur wahren Selbstverwirklichung als Geschöpf nach dem Bild und Gleichnis Gottes.

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