Neuevangelisierung

“Wir sind die Zeiten! Ändern wir uns!”

Sozialethik – Christliche Politik ist konservativ, liberal und progressiv zugleich – aber weder rechts, noch links, schreibt Peter Schallenberg

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Wähler nicht pathologisieren
Peter Schallenberg

20.08.2024

Peter Schallenberg

Ich war zu vier Vorträgen in Sachsen unterwegs. Mein Lehrstuhl war gebeten worden, die Wahlprogramme der sechs aussichtsreichsten Parteien zur Landtagswahl aus Sicht christlicher Sozialethik zu untersuchen. Mein Thema lautete immer: Wie christlich ist die sächsische Politik? Das ist nun sicher nicht unmittelbar eine Frage, die den Heiland interessiert … Aber den Heiland interessiert sicher, was er selbst gesagt hat: “Was Ihr dem Geringsten getan hat, das habt Ihr mir getan!”

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Papst Franziskus fordert “Rückkehr zum Wesentlichen”

Papst Franziskus fordert “Rückkehr zum Wesentlichen” bei “Treffen der Völkerfreundschaft”

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Vom Kardinalstaatssekretär unterzeichnete Botschaft des Heiligen Vaters zum 45. Meeting für die Freundschaft unter den Völkern
“Die Suche nach dem Wesentlichen”: Startschuß zum Rimini-Meeting – Vatican News

Von Nicolás de Cárdenas

Vatikanstadt – Dienstag, 20. August 2024

Papst Franziskus hat über Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin eine Botschaft für das 45. Treffen “Treffen der Völkerfreundschaft” in Rimini übermittelt und betont, dass “die Rückkehr zum Wesentlichen, nämlich zu Jesus, nicht bedeutet, vor der Realität zu fliehen”. Vielmehr sei sie die Voraussetzung dafür, “wirklich in die Geschichte einzutauchen, sich ihr zu stellen, ohne vor ihren Herausforderungen davonzulaufen, den Mut zu haben, etwas zu riskieren und zu lieben, auch wenn es sich nicht zu lohnen scheint, in der Welt ohne Angst zu leben”.

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19. August 2024 Hl. Rosenkranz

From the Holy House in Loreto, Angelus prayer and Holy Rosary

Tagesevangelium und Worte zum Tag – Vatican News
Tagesheilige und ihre Geschichte – Vatican News

 

Entfremdung zwischen Rom und der Kirche in Deutschland

Mit Prälat Markus Graulich verließ der letzte Deutsche ein Leitungsamt im Vatikan: Rom und die deutsche Kirchenführung sind sich fremd geworden

Quelle
Markus Graulich
Paul Kordes

16. August 2024

Guido Horst

Längst schon vorbei sind die Zeiten, in denen deutsche Kirchenmänner im Rang eines Erzbischofs oder Kardinals wie selbstverständlich zum vatikanischen Establishment gehörten. Papst Pius XII. stand der Kultur nördlich der Alpen sehr nahe und umgab sich – im Schatten der bayerischen Ordensfrau Schwester Pascalina – mit deutschen Beratern und Mitarbeitern, aber sein Beichtvater Augustin Bea SJ startete erst unter Johannes XXIII. und während des Konzils seine “Kurienkarriere”.

Paul VI. schätzte das Frankophone, aber unter Johannes Paul II. flossen Rhein und Donau dann in den Tiber. Die Kurienkardinäle Augustin Mayer und Joseph Ratzinger waren angesehene Sachwalter deutscher Belange. Paul Josef Cordes wurde erst unter Benedikt XVI. Kardinal, wirkte aber seit 1980 als Kontaktmann Papst Wojtylas zu den geistlichen Bewegungen und baute mit anderen die Weltjugendtage auf.

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Die katholischen Missionen in den deutschen Schutzgebieten

Wer oder was lenkt unser Dasein?

Antiquariat zum Thema

Wer oder was lenkt unser Dasein? Seit jeher beschäftigen sich die Menschen mit dem Übernatürlichen und stellen die Suche nach dem Wesen der Welt in den Mittelpunkt ihrer Existenz. Die Geschichte der Religion und des Glaubens erzählt sowohl von den nordischen, griechischen, römischen und ägyptischen Göttern, als auch von der Mystik der Naturvölker, sowie den zentralen Weltreligionen, die bis heute unser Zusammenleben bestimmen.

Vor allem im Zuge der Globalisierung und Pluralisierung der Gesellschaft ist Religiosität ein brandaktuelles Thema. Doch um die Gegenwart, die Konfrontation zwischen Überzeugungen und die diversen Spannungen zu verstehen, ist eine historische Perspektivierung nicht nur hilfreich, sondern nötig. Denn nur im Anbetracht des Wissens der kulturellen und traditionellen Ausganssituation ist es möglich, die Zukunft zu gestalten.

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Athanasius und die Kirche unserer Zeit *UPDATE

Athanasius und die Kirche unserer Zeit. Hintergründe ihrer Selbstzerstörung

Athanasius und die Kirche unserer Zeit | Sarto Verlag
Kirchenkrise
Athanasius der Grosse
Antiquariat – Literatur Bischof Dr. Rudolf Graber
Kathpedia
*Athanasius und die Kirche unserer Zeit: Hintergründe ihrer Selbstzerstörung : Graber, Rudolf: Amazon.de: Bücher
Alta Vendita : Vennari, John: Amazon.de: Bücher

Angesichts der fortschreitenden Selbstauflösung der katholischen Kirche im deutschsprachigen Raum hat sich der Sarto Verlag für eine Neuauflage dieser tiefgreifenden Analyse des ehemaligen Regensburger Oberhirten entschieden. Sie wurde bereits 1973 veröffentlicht, hat aber bis heute nichts von ihrer Kraft verloren, die wahren Hintergründe für die zunehmend erschütternde Entwicklung aufzuzeigen, die unsere Kirche in besonders tragischer Weise heimsucht.

Bischof Graber belegt: Der tiefgreifende Verlust der Glaubenspraxis unter den Gläubigen ist das Ergebnis eines schon lang geplanten Umsturzplans von Feinden im Innern der Kirche, vor denen schon der hl. Papst Pius X. gewarnt hat.

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Wenn ich einen Barkeeper statt der Monstranz sehe

Am 9. August 2024 jährte sich zum 100. Mal die Kir­chen­spren­gung und die Flu­tung des Dor­fes Alt-​Innerthal im Wägi­tal zuguns­ten eines Stau­sees. Im Gedenk­got­tes­dienst an die­ses Ereig­nis, bei dem viele Dorf­be­woh­ner ihre Hei­mat ver­lo­ren, pre­digte Weih­bi­schof em. Marian Ele­ganti über die dama­lige Spren­gung der Kir­che und die heu­tige Flu­tung des christ­li­chen Glaubens

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Liebe Brüder und Schwestern

Wie der Tempel in Jerusalem, so ist jede Kirche mit dem Kirchenschiff, dem Allerheiligsten, dem Chorraum usw. ein besonderer Ort. Sie ist ein Ort, von dem der Herr sagt: “Ich habe dieses Haus, das du gebaut hast, geheiligt. Meinen Namen werde ich für immer hierher legen, meine Augen und mein Herz werden allezeit hier weilen” (1 Kön 9,3).

Wenn wir in dieses Haus kommen, ruhen die Augen Gottes, blickt Gott auf uns. Der Himmel öffnet sich über uns. Da ist ein Ort, wo Gott wohnt: im Tabernakel leiblich eucharistisch gegenwärtig. Es ist klar, dass wir mit einem solchen Ort und Gebäude besondere Gefühle verbinden und auch Erinnerungen: Hier wurden wir getauft, gefirmt. Vielleicht haben wir hier geheiratet. Hier werden wir begraben werden. Auch unsere Vorfahren haben hier gebetet, geweint, eine Kerze entzündet, im Stillen gebetet. Die Geschichte der Familie spiegelt sich und ist mit dem Heiligtum verbunden. Und so ist es klar, dass die Sprengung eines solchen Hauses etwas mit uns macht. Es ist auch ein drastisches Bild, wenn ein Heiligtum gesprengt oder geflutet wird.

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