Missbrauch Minderjähriger

Domspatzen: Zweierlei Mass bei Berichterstattung

Scharfe Kritik an der Medienberichterstattung zum Fall der Regensburger Domspatzen kommt vom vatikanischen Medium Osservatore Romano

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Domkapellmeister Büchner rudert zurück

Scharfe Kritik an der Medienberichterstattung zum Fall der Regensburger Domspatzen kommt vom vatikanischen Medium Osservatore Romano. Der kürzlich veröffentlichte Abschlussbericht zu dem Skandal hatte in den italienischen Medien grosses Aufsehen erregt. In einem Leitartikel von diesem Samstag schreibt die Autorin Lucetta Scaraffia, es werde bei der Verbreitung von Nachrichten offensichtlich „mit zweierlei Mass“ gemessen. Denn während beispielsweise Praktiken von sexistischen und körperlich wie seelisch verletzenden Initiationsriten in einer römischen Kaserne aus den 1980er Jahren, die vor einigen Tagen bekannt geworden waren, keinerlei öffentliche Empörung oder grösseres Medienecho ausgelöst hätten, sei der Missbrauch im Kinderchor der Domspatzen auf reisserische und tendenziöse Weise durch die Medien gegangen.

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Abschlussbericht zu Missbrauchsfällen bei Regensbuger Domspatzen

P. Hans Zollner lobt Abschlussbericht zu Missbrauchsfällen bei Regensbuger Domspatzen

P. Zollner fordert Aufklärung und Präventionsarbeit – Papst Franziskus steht für „Null Toleranz“

Zenit.org, 21. Juli 2017, Britta Dörre
Domspatzen-Skandal – Müller sieht keine Basis für Anschuldigungen
Abschlussbericht

Pater Hans Zollner SJ, Präsident des Zentrums für den Schutz Minderjähriger an der Päpstlichen Universität Gregoriana, äusserte sich in einem Interview gegenüber der italienischen Ausgabe von Radio Vatikan am 19. Juli 2017 zufrieden über die Ergebnisse, die Anwalt Ulrich Weber in seinem Abschlussbericht über die Missbrauchsfälle bei den Regensburger Domspatzen am 18. Juli 2017 vorgestellt hatte.

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Kardinal Müller kritisiert Spekulationen über Abberufung

Kardinal Gerhard Ludwig Müller kritisiert Medienberichte über die Umstände seiner Abberufung als Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation

kain und abelQuelle
‘Domspatzenbericht entlastet Georg Ratzinger’

Kardinal Gerhard Ludwig Müller kritisiert Medienberichte über die Umstände seiner Abberufung als Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation. Er selbst habe keine Gründe für die Nichtverlängerung seiner Amtszeit genannt bekommen. „Je nach der ideologischen Ausrichtung werden dann irgendwelche Erklärungen zusammenfantasiert, oft auch nur um Ressentiments abzureagieren”, sagte der bayerische Kardinal der Agentur „Kathpress”. Er äusserte sich auch zum Bericht über Gewalt und Missbrauch bei den Regenburger Domspatzen. Regensburg war Müllers Bischofssitz vor seiner Berufung durch Benedikt XVI. nach Rom.

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Bistum Regensburg räumt Fehler bei Aufarbeitung ein

D: Bistum Regensburg räumt Fehler bei Aufarbeitung ein

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Pater Zollner: Missbrauchsopfer brauchen das Gespräch
Kardinal Müller: Priester werden auch a priori verdächtigt

Der Regensburger Generalvikar Michael Fuchs hat Versäumnisse bei der Aufklärung und Aufarbeitung von Übergriffen bei den Domspatzen eingeräumt. „Wir haben alle Fehler gemacht, viel gelernt und sehen heute, dass wir früher manches hätten besser machen können“, sagte Fuchs am Dienstag im Anschluss an die Vorstellung des Abschlussberichts von Rechtsanwalt Ulrich Weber vor Journalisten. Das Thema sei 2010 „nach bestem Wissen und Gewissen“ angegangen worden, was aber „in vielem auch mangelhaft“ gewesen sei. Daher habe das Verfahren weiterentwickelt werden müssen.

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Abschlussgottesdienst des Studienjahres 2016 / 2017

Predigt von Bischof Vitus beim Abschlussgottesdienst des Studienjahres 2016 / 2017

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Priesterforum.net
Priesterausbildung – „Belebt, erneuert und neu zentriert“
Das Geschenk der Berufung zum Priestertum
Kongregation für den Klerus
Do. Lehramt

Brüder und Schwestern im Herrn

Was hat uns Bischöfe innerhalb des vergangenen Studienjahres, des Studienjahres 2016 / 2017 wohl am meisten beschäftigt? Sicher die Frage der Anwendung des Nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia. Dazu habe ich unter dem Datum des 2. Februar 2017 ein kurzes Wort veröffentlicht: Die Heiligkeit des Ehebandes. Das Wort nimmt Bezug auf das vielerwähnte achte Kapitel. Dieses Kapitel behandelt die so genannten irregulären Situationen von ehelichen Verbindungen­. Ich bitte die Pries­ter, die Professoren und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge, diesem meinem Wort die notwendige Aufmerksamkeit zu schen­ken. Darauf werde ich ausführlicher bei anderer Gelegenheit und in einem anderen Zusammenhang zurückkommen. Beschränken wir uns aber nicht auf das achte Kapitel. Werfen wir einen Blick auf das ganze Mahnschreiben, auf die weiteren wich­tigen Aufträge, welche uns mit Amoris Laetitia gegeben sind.

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Schweiz: Harte Massnahme gegen Missbrauchstäter

Harte Massnahmen gegen einen Missbrauchstäter im Ordensgewand hat die vatikanische Glaubenskongregation ergriffen

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Harte Massnahmen gegen einen Missbrauchstäter im Ordensgewand hat die vatikanische Glaubenskongregation ergriffen: Mit Datum 20. Mai 2017 habe der Vatikan Joel Allaz von den Ordensgelübden entbunden und aus dem Klerikerstand entlassen, heisst es in einer Medienmitteilung der Kapuziner von diesem Freitag. Diese Massnahme bedeute den Ausschluss sowohl aus dem Kapuzinerorden als auch aus dem Priesterstand. Allaz hatte sich zahlreicher sexueller Vergehen an Kindern und Jugendlichen schuldig gemacht.

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Kongress zu Kinderschutz im Internet

Mehr als ein Viertel aller Internetnutzer weltweit sind Kinder

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Päpstliche Universität Gregoriana eröffnet Kinderschutz-Zentrum

Mehr als ein Viertel aller Internetnutzer weltweit sind Kinder – und oft sind sie im Netz Cyber-Bullying oder sexueller Erpressung ausgesetzt. Dagegen will das Kinderschutz-Zentrum an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom etwas tun. Vom 3. bis 6. Oktober richtet das vom deutschen Jesuiten Hans Zollner geleitete Zentrum in Rom einen internationalen Kongress zum Thema sexueller Kindesmissbrauch im Internet aus.

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