Eine lange Geschichte: Der Vatikan und die Menschenrechte
„Dignitas infinita“, die neue Erklärung aus dem Vatikan, stellt sich deutlich hinter die ‚Allgemeine Erklärung der Menschenrechte‘ der UNO von 1948. Das kann überraschen, denn die Kirche hatte es nicht immer so mit den Menschenrechten
Quelle
Papst Leo XIII. (66)
Syllabus errorum (Wortlaut) – kathPedia
Rerum novarum
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Das lag vor allem daran, dass die Revolutionen, die ab 1789 das Banner der Menschenrechte schwenkten, für die Kirche in ihrer damaligen Verfasstheit eine Bedrohung darstellten. So verwahrte sich schon Pius VI. gegen die von der Pariser Nationalversammlung proklamierte Menschenrechtserklärung, die mit der berühmten Prämisse „Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit“ überschrieben war.
EU-Bischöfe: „Abtreibung kann niemals ein Grundrecht sein“
Katholische Bischöfe in der EU wenden sich gegen eine Initiative von Europaabgeordneten, ein Recht auf Abtreibung in die Europäische Grundrechte-Charta aufzunehmen

Quelle
Ein EU-„Recht“ auf Abtreibung? | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Abschaffung von § 218: „lebensfremd“, „schwarzer Tag für die Menschenrechte“ | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Dem Papst in die Suppe gespuckt | Die Tagespost (die-tagespost.de)
D: „Nicht am Paragraphen 218 rütteln“ – Vatican News
Abtreibung
Menschenwürde
09.04.2024
Meldung
Abgeordnete des Europaparlaments wollen einem heutigen Bericht der katholischen Nachrichtenagentur (KNA) zufolge kommenden Donnerstag über die Resolution zur „Aufnahme des Rechts auf Abtreibung in die EU-Charta der Grundrechte“ abstimmen. Dazu haben die katholischen Bischöfe in der EU dazu deutliche Kritik geäußert. In einer am Montag veröffentlichten Erklärung gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche in der Grundrechte-Charta ausgesprochen.
Wörtlich schreiben sie: „Abtreibung kann niemals ein Grundrecht sein. Das Recht auf Leben ist der Grundpfeiler aller anderen Menschenrechte, insbesondere des Rechts auf Leben der Schwächsten, Zerbrechlichsten und Wehrlosesten“, zu denen Ungeborene, Migranten, Alte, Behinderte, Kranke gehörten.
Erklärung ‚Dignitas infinita‘ *UPDATE
Vatikan veröffentlicht 22-seitige Erklärung über „unendliche Würde“ des Menschen
Quelle
Dignitas infinita: Ein mutiger Augenöffner | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Erklärung ‚Dignitas infinita‘ über die menschliche Würde (2. April 2024) (vatican.va)
*Kommentar zur Erklärung „Dignitas infinita“ über die menschliche Würde: Swiss Cath News (swiss-cath.ch)
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Vatikanstadt – Montag, 8. April 2024
Das vatikanische Dikasterium für die Glaubenslehre hat am Montagmittag einen in der deutschen Übersetzung etwa 22 Seiten umfassenden Text über die „unendliche Würde“ des Menschen veröffentlicht und dabei verschiedene „Verstöße“ gegen die Menschenwürde, etwa Abtreibung und Gender-Ideologie, hervorgehoben.
Die Erklärung mit dem Titel Dignitas infinita enthält neben einer Einleitung vier große Kapitel, darunter
„Ein fortschreitendes Bewusstsein für die zentrale Bedeutung der Menschenwürde“,
„Die Kirche verkündet, fördert und macht sich zum Garanten der Menschenwürde“
und „Die Menschenwürde, die Grundlage der Menschenrechte und -pflichten“.
Den Abschluss macht der Abschnitt „Einige schwere Verstöße gegen die Menschenwürde“.
Die globale Fruchtbarkeit bricht ein
Demografisch teilt sich die Welt in einen wachsenden Süden und einen schrumpfenden Norden. Global gesehen wird die Weltbevölkerung weniger werden
22.03.2024
Einen dramatischen Einbruch der globalen Fruchtbarkeit hat eine neue US-amerikanische Studie vorausgesagt, die am Mittwoch im Fachblatt „The Lancet“ veröffentlicht wurde. Danach werden im Jahr 2100 weltweit nur noch sechs Staaten – Samoa, Tonga, Somalia, Niger, Tschad, Tadschikistan – über der Marke von 2,1 Kindern pro Frau liegen. Dieser Wert gilt allgemein als Schwelle, um die Bevölkerung durch Geburten langfristig auf einem konstanten Niveau zu halten.
„Stand up for life!“ am 14. September 2024 in Zürich
Jeder hat das Recht zu Leben. Erhebe Deine Stimme für die Ungeborenen beim Marsch fürs Läbe am 14. September 2024
„Stand up for life!“ am 14. September 2024 in Zürich
Das Sicherheitsdepartement der Stadt Zürich hat den Veranstaltern des „14. Marsch fürs Läbe“ die Durchführung eines Bekenntnismarsches zum Lebensrecht und eine Platzkundgebung zugesagt. Der nächste Marsch fürs Läbe findet somit am 14. September 2024 wieder in Zürich-Oerlikon statt.
Grussworte mehrerer Bischöfe – Live-Übertragung EWTN
Marsch für das Leben 2020 in Berlin: Besondere Bedingungen wegen Coronavirus-Pandemie
Quelle
Grusswort Apostolischer Nuntius, Erzbischof Nicola Eterovic
Von Rudolf Gehrig
Berlin, 9. September 2020 (CNA Deutsch)
Der alljährliche „Marsch für das Leben“ in Berlin findet in diesem Jahr unter besonderen Bedingungen statt. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie müssen besondere Hygienevorschriften eingehalten werden.
Die friedliche Demonstration beginnt am Samstag, dem 19. September, um 13.00 Uhr mit einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor.
Bereits im Vorfeld haben die Veranstalter Grussworte von mehreren Bischöfen aus Deutschland erhalten und veröffentlicht. Das Grusswort des Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, soll bei der Veranstaltung am 19. September verlesen werden.

Quelle
Marsch fürs Läbe

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