Literatur/Musik/DVD

Ich schweige nicht: Philosophische Anmerkungen zur Zeit

Alain Finkielkraut setzt in seiner Autobiografie den Fokus auf die prägenden Etappen seines geistigen Werdegangs

Alain Finkielkraut setzt in seiner Autobiografie den Fokus auf die prägenden Etappen seines geistigen Werdegangs. Der große französische Philosoph greift Themen auf, die ihn sein Leben lang begleitet haben: die 68er-Bewegung, seine jüdische Herkunft, die Rassismus-Debatte oder den Staat Israel. Er setzt sich mit den Gedanken und Anregungen von intellektuellen Wegbegleitern wie Martin Heidegger, Milan Kundera oder Michel Foucault auseinander, philosophiert über seine europäische Identität und über deren Bedrohung durch den Multikulturalismus. So zieht der streitbare Denker nicht nur Bilanz über sich selbst und sein Werk, sondern auch über die europäische Gesellschaft an der Schwelle zu einem neuen Jahrtausend. Weiterlesen →

Vom Ende der Literatur: Die neue moralische Unordnung

Mit „Vom Ende der Literatur“ setzt er ein bedeutsames Zeichen für die Freiheit der Kunst – ein Meisterwerk

Mit einem Vorwort von Harald Martenstein. Die Cancel Culture prägt zunehmend den Kulturbetrieb und beschränkt sich dabei längst nicht mehr auf Gegenwartskunst und Popkultur. Uminterpretierte Theaterstücke oder umgeschriebene Klassiker der Weltliteratur sind Ausdruck einer neuen Orthodoxie. Autoren, die nicht den Zeitgeist predigen, werden zu Dissidenten degradiert. Über Literatur wird nicht mehr gestritten, das Feuilleton klagt an und richtet. Alain Finkelkraut erhebt seine Stimme gegen den Einzug totalitärer Denkmuster und den moralischen Absolutismus im Kulturbetrieb. Der bekannte Philosoph bietet den selbsternannten Tugendwächtern mit sprachlicher Eleganz, Finesse und vielen Fallbeispielen die Stirn.

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Die Undankbarkeit. Gedanken über unsere Zeit

Ein brillantes Plädoyer für mehr Dankbarkeit gegenüber der Vergangenheit

Alain Finkielkraut: Die Undankbarkeit. Gedanken über unsere Zeit – Perlentaucher
Alain Finkielkraut: Olympia-Eröffnung war „obszön und konformistisch“

Ein brillantes Plädoyer für mehr Dankbarkeit gegenüber der Vergangenheit
Alain Finkielkraut, der „zu den eigensinnigsten Denkern Frankreichs gehört“ (Süddeutsche Zeitung), kritisiert in diesem konkreten, zugänglichen Buch die Undankbarkeit gegenüber unseren Vorgängern, gegenüber unserer Geschichte, gegenüber unserer Vergangenheit. Wir handeln so, als seien alle Schulden, die wir bei der Vergangenheit haben, zugunsten von Gegenwart und Zukunft schon abgetragen.

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Weniger haben – mehr sein

Weniger haben – mehr sein: Freiräume für ein erfüllendes Leben gewinnen

Weniger Dinge schaffen mehr Bewegungsraum, weniger Gepäck macht leichtfüßiger, weniger Termine lassen mehr Zeit, weniger Ablenkung macht achtsamer und weniger Kontakte kommen tieferen Beziehungen zugute.

Doch es hilft wenig, ein Übermaß an Dingen oder Terminen zu reduzieren, wenn ich mich mit weniger Stress zu langweilen beginne. Erst wenn die Leere zum Freiraum für etwas wird, wirkt Verzicht beflügelnd und macht kreativ.

Bewusstes und entschiedenes Weglassen ist eine Kunst, die sich üben lässt. Ein Weniger will sich mit einem Mehr verbinden: mehr Raum und Zeit für anderes, mehr Gesundheit und Vitalität, die mir und anderen zugutekommt. Ziel jedes Weglassens ist ein größeres oder tieferes Glück, sei es individuell oder gemeinsam.

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Die Gravamina der Deutschen Nation gegen den römischen Hof

Die Gravamina der Deutschen Nation gegen den römischen Hof: Ein Beitrag zur Vorgeschichte der Reformation

Die Gravamina der Deutschen Nation gegen den römischen Hof – Ein Beitrag zur Vorgeschichte der Reformation ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1895.

Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei. Weiterlesen →

„Lasst uns werden wie die Kinder“

Vor 50 Jahren verstarb mit Erich Kästner einer der bis auf den heutigen Tag beliebtesten deutschen Schriftsteller. Eine Würdigung

Quelle
Urlaub in der alten Heimat | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Literatur: Erich Kästner
Erich Kästner: Die schönsten Zitate – [GEOLINO]

29.07.2024

Stefan Groß-Lobkowicz

Der gebürtige Dresdner Erich Kästner, der vor 50 Jahren am 29. Juli, starb, war ein Allrounder – Schriftsteller, Lyriker, Drehbuchautor, Kabarettdichter und ein bekennend-politischer Mensch. Wie damals kaum ein anderer hatte er die zwei Facetten des Lebens im Auge, die kindlich-ungetrübte, unverstellt lebendig-helle Welt und die der Erwachsenen, die „ihre Kindheit wie einen alten Hut“ ablegen, diese „wie eine Telefonnummer“ vergessen, „die nicht mehr gilt“.

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Religion stärkt Solidarität in der Gesellschaft

Solidarität gilt als „Kitt der Gesellschaft“ – nicht nur in Krisenzeiten. Sie ist normatives Bindemittel für den Zusammenhalt. Eine neue Datenauswertung des Religionsmonitors 2023 der Bertelsmann Stiftung verdeutlicht nun, dass die Solidarität in Deutschland insgesamt gut ausgeprägt ist. Die Spendenbereitschaft ist hoch, ebenso das Vertrauen in andere Menschen aus dem näheren Umfeld sowie in den Staat. Insgesamt zeigt sich, dass Religiosität zu mehr Solidarität zwischen den Menschen führt

Religion stärkt Solidarität in der Gesellschaft (bertelsmann-stiftung.de)
Generationen zwischen Konsens und Konflikt
Amazon.de : solidarität

Gütersloh, 21. März 2024

Driften die gesellschaftlichen Gruppen auseinander und drohen gesellschaftliche Solidaritätsstrukturen auseinanderzubrechen – so wie es viele aktuelle Diskussionen und Artikel in den Medien suggerieren? Keineswegs. Eine neue Studie im Rahmen des Religionsmonitors der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass es um die Solidarität in unserer Gesellschaft weit besser bestellt ist, als solche Diskussionen und Artikel uns glauben lassen.

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