Lateinamerika

Brasilien

Brasilien – Der Fall des unter Indios lebenden ermordeten Missionars Vicente Cañas wird erneut aufgerollt

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Cuiabá, 14. November 2017

“Kiwxí” wurde der Jesuitenpater Vicente Cañas von den Indios genannt. Er hatte zusammen mit seinem Mitbruder Thomaz Aquino Lisbôa in den 1970er Jahren die ersten Kontakte zu indigenen Völkern im Nordwesten von Mato Grosso (Brasilien). Mehr als ein Jahrzehnt lang lebte Kiwxí mit mehreren indigenen Völkern (Tapayuna, Paresi, Mÿky und Enawene Nawe) zusammen, teilte ihre Bräuche und Sitten, verteidigte indigene Gebiete vor Großgrundbesitzern und machte sich bei der brasilianischen Regierung dafür stark, dass eine offizielle Demarkationslinie festgelegt wurde, was nach seinem gewaltsamen Tod auch durchgesetzt wurde Diese Missionare gründeten den Brasilianischen Indio-Missionsrates (CIMI) und waren Mitarbeiter der Operation Anchieta (OPAN).

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Brasilien – Amazonasgebiet

Brasilien – Amazonasgebiet: Neuer Atlas veranschaulicht Landrechtskonflikte in 338 Gemeinden

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Brasilia, Fides-Dienst, 3. Oktober 2017

Über 338 Gemeinden im Amazonasgebiet sind von Landrechtskonflikten betroffen. Allein im Staat Acre gilt das für die Hälfte der Gemeinden, d.h. elf Gemeinden insgesamt. Der Staat kämpft gegen Waltrodungen und Enteignungen durch zum Teil illegale Spekulation seit den 70er Jahren. Im Staat Amapá mit seiner privilegierten geographischen Lage, einem guten Klima und fruchtbaren Böden, sind alle sechzehn Gemeinden von Landrechtskonfkliten betroffen. Dies zeigt, das eine umfassende Landrechtsreform dringend notwendig ist, wenn es darum geht Hunger, Armut und Ungleichheit im Land zu bekämpfen.

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Mexiko: Ein neuer Bischof für die Indigenen

Bischof im indigenen Bundesstaat Chiapas sein – ohne Einsatz für die Indigenen

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Bischof im indigenen Bundesstaat Chiapas sein – ohne Einsatz für die Indigenen? So etwas ist heute undenkbar. „Ich freue mich sehr, dass mein Nachfolger ein Bischof ist, der Kontakt zu Menschen und zur indigenen Bevölkerung hat. Das war eine Voraussetzung dafür, dass er hier Bischof werden konnte“, kommentiert der Dominikaner Felipe Arizmendi Esquivel die Wahl seines Nachfolgers für den Bischofssitz der Diözese San Cristóbal de Las Casas. Papst Franziskus hatte Rodrigo Aguilar Martínez letzte Woche zum neuen Bischof von San Cristóbal de Las Casas bestimmt. Aguilar war bisher Bischof von Tehuacán und ist in der grossen mexikanischen Bischofskonferenz für die Themen Familie, Leben, Jugend und Laien zuständig.

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Papstprogramm bis Januar

Papstprogramm bis Januar: Welttag der Armen bis Südamerika

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Zum ersten Welttag der Armen feiert Papst Franziskus am 19. November eine Messe im Petersdom. Das geht aus dem Programm der Papstfeiern von November bis einschliesslich Januar hervor, wie das päpstliche liturgische Büro es an diesem Dienstag veröffentlichte. Franziskus hatte den Gedenktag letztes Jahr zum Abschluss des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit eingerichtet und auf den zweiten Sonntag vor dem Advent gelegt, die päpstliche Botschaft zum ersten Welttag der Armen liegt bereits vor.

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Brasilien

Brasilien – Missionspastorale unter den Bororo-und Xavantes-Eingeborenen geht weiter

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Mato Grosso, Fidesdienst, 22. Juli 2017

Die auch als „Parrudos“ bekannten Bororo sind ein Eingeborenenvolk im brasilianischen Staat Mato Grosso und sind bekannt für ihr Kunsthandwerk und Körpermalereien von hoher Qualität, die Xavantes sind eine andere Indio-Gruppe in Mato Grosso. Die ca. 800 Mitglieder definieren sich als „echte Menschen“ , praktizieren als initiatorischen Ritus die Löcher in den Ohrläppchen. Die Salesianer üben seit Jahren ihre Missionspastorale sowohl bei den Bororo als auch bei den Xavantes aus – zwei kulturell und historisch weit von einander entfernte Gruppen, die von der Gesellschaft abgeschlossen leben.

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Die Muttergottesstatue von Aparecida haben arme Arbeiter gefunden

Papst Franziskus

@Pontifex_de

Die Muttergottesstatue von Aparecida haben arme Arbeiter gefunden: möge sie allen ihren Segen spenden, vor allem jenen, die Arbeit suchen.

Papst an Brasilianer

Papst an Brasilianer: Gegen Egoismus und Korruption einstehen

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Zeichen setzen gegen Korruption und Egoismus: dazu hat Papst Franziskus das brasilianische Volk in einer Videobotschaft von diesem Donnerstag aufgerufen. In diesem Tagen feiert Brasilien den 300. Jahrestag der Auffindung des Bildnisses der Muttergottes von Aparecida, der Patronin des Landes, deren Fest auf den 12. Oktober fällt. Brasilien brauche heute, so der Papst in seiner Botschaft, Männer und Frauen, die Zeugnis davon ablegten, wie Liebe in Form von „Solidarität und Gemeinschaft stärker und strahlender“ sei, als „die Schatten von Egoismus und Korruption“. Er wäre gerne selbst bei den Feierlichkeiten anwesend gewesen, betonte der Papst, der an seinen Besuch im Marienheiligtum 2013 erinnerte, bei dem er sein Pontifikat unter den Schutz der Madonna von Aparecida gestellt hatte. Er forderte die Brasilianer auf, im Vertrauen auf Gott auch in schwierigen Situationen stets die Hoffnung zu bewahren.

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