Papst telefoniert mit kanadischem Premier: Thema KI und Frieden
Der kanadische Premierminister Mark Carney hat zum Erscheinen der ersten Enzyklika von Papst Leo über Künstliche Intelligenz an diesem Freitag mit dem Kirchenoberhaupt telefoniert. Bei dem Gespräch ging es um KI-Ethik, aber auch um Krieg und Frieden, teilte der Vatikan am Abend mit
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Ukraine: Katholisches Kloster in Kyiv bei Luftangriff beschädigt – Vatican News
Leo XIV. und Carney, der der Liberalen Partei Kanadas angehört, tauschten sich aus über „die Bedeutung der Entwicklung künstlicher Intelligenz aus ethischer Perspektive und mit einem menschenzentrierten Ansatz“, hieß es in der Mitteilung. Daneben hätten der Papst und der kanadische Regierungschef auch Fragen von gemeinsamem Interesse auf regionaler und internationaler Ebene erörtert. Besonders sei es um Friedensbemühungen in Nahost und der Ukraine gegangen.
Polvani zu „Magnifica humanitas“: KI auch kulturell entwaffnen
„Künstliche Intelligenz muss entwaffnet werden“, fordert Papst Leo XIV. in seiner ersten Enzyklika „Magnifica humanitas“. Der Sekretär des vatikanischen Dikasteriums für Kultur und Bildung, Erzbischof Carlo Maria Polvani, analysiert das Schreiben im Interview mit den Vatikan-Medien mit Fokus auf dem, was die Kirche im Bereich Bildung und Kultur dafür tun kann – und sollte
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Medienethikerin: Wenigen Usern ist das Normative der KI bewusst – Vatican News
EU-Kommission begrüßt KI-Lehrschreiben des Papstes – Vatican News
Indien: Bischöfe würdigen Enzyklika „Magnifica humanitas“ – Vatican News
Magnifica humanitas: Papst Leos KI-Enzyklika in voller Länge – Vatican News
KI-Expertin Miceli zur Enzyklika: „Augenmerk auf Datenarbeiter wertvoll“ – Vatican News
Jean Charles Putzolu und Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt
Im Interview mit den vatikanischen Medien interpretiert Erzbischof Polvani das päpstliche Schreiben als Stimme der Kirche zu Beginn einer neuen industriellen Revolution. Er sagt zu „Magnifica humanitas“ und Künstlicher Intelligenz:
„Es gibt ein neues Instrument, das die Menschheit verändern wird, und es ist eine Chance für die Menschheit, sich zu humanisieren, sich zum Guten zu wandeln, und zwar vollständig. Das ist es, was der Papst vorschlägt.“
Ethik im Algorithmus: Weltweite Kirche reflektiert neue Enzyklika
Internationale Kirchenvertreter nehmen die erste Enzyklika von Papst Leo XIV. zum Anlass, grundlegende Fragen zur Zukunft des menschlichen Zusammenlebens im Zeitalter Künstlicher Intelligenz (KI) zu erörtern. Führende Kirchenvertreter aus Lateinamerika und Australien bewerten das Schreiben als wegweisenden Impuls für eine ethische Gestaltung der digitalen Transformation. Auch Erzbischof Paul S. Coakley, Vorsitzender der US-amerikanischen Bischofskonferenz (USCCB), gab eine Erklärung ab
Mario Galgano und Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt
In der offiziellen Erklärung von Erzbischof Paul S. Coakley im Namen der US-Bischofskonferenz heißt es zur Veröffentlichung der ersten Enzyklika von Papst Leo XIV. mit dem Titel „Magnifica humanitas“: „Die Kirche in den Vereinigten Staaten begrüßt die Veröffentlichung der ersten Enzyklika von Papst Leo XIV. ‚Magnifica humanitas‘ mit Dankbarkeit und Lob. Sie ist eine eindringliche Mahnung daran, dass keine Technologie ein Kind Gottes ersetzen kann und dass jede Technologie in den Dienst des Wohlergehens der Menschheit gestellt werden sollte.“
Vatikan und die Weltnachrichten 26. Mai 2026
Bischöfe Wilmer, Lackner und Morerod würdigen „Magnifica humanitas“ – Vatican News
So blickt der DBK-Vorsitzende auf Papst Leos erste Enzyklika | DOMRADIO.DE
KI-Enzyklika: Bischof Wilmer „sehr dankbar für dieses wegweisende Dokument“
Kardinal Woelki dankt Papst für „Klarheit und Entschiedenheit“ bei Künstlicher Intelligenz
KI-Enzyklika: „Leo fragt nicht nach Technik, sondern nach Menschen“ – Vatican News
Theologin Lushombo: Arbeit und Kolonialisierung im KI-Zeitalter – Vatican News
KI: Moralische Stimmen gefragt – Vatican News
Magnifica humanitas: Papst Leos KI-Enzyklika in voller Länge
„Magnifica humanitas. Über den Schutz des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ ist am 25. Mai 2026 erschienen
Hier geht es zum Wortlaut des etwa 120 Seiten langen Dokuments auf der vatikanischen Archiv-Webseite vatican.va. Es handelt sich um die amtliche Übersetzung auf Deutsch.
vatican news, 26. Mai 2026
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Themen
„Asymmetrie zwischen technischer Macht und moralischer Weisheit“
Die fortschreitende Digitalisierung und die Entwicklung künstlicher Intelligenz erfordern nach Ansicht des vatikanischen Kardinalstaatssekretärs Pietro Parolin ein neues globales Verantwortungsbewusstsein. Bei der Vorstellung der neuen Enzyklika „Magnifica humanitas“ betonte Parolin die Notwendigkeit, den technologischen Wandel an ethischen Kriterien auszurichten. Zusammen mit ihm sprachen auch die Kardinäle Víctor Manuel Fernández und Michael Czerny sowie drei Experten – darunter zwei Frauen
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Magnifica humanitas: Die Kernsätze – Vatican News
Enzyklika: „Betrachtung darüber, was es bedeutet, Mensch zu sein“ – Vatican News
Mario Galgano, Anne Preckel und Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin warnte vor den weitreichenden gesellschaftlichen Konsequenzen einer ungesteuerten technologischen Entwicklung. Die technische Leistungskraft wachse derzeit mit einer Geschwindigkeit, welche die Anpassungsfähigkeit gesellschaftlicher Institutionen und des individuellen Gewissens zu überfordern drohe. Zwischen der rasanten Zunahme technischer Macht und der Ausbildung moralischer Weisheit bestehe eine besorgniserregende Asymmetrie.
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