Der Vatikan studiert neue Religiöse Bewegungen
Neue Horizonte, Neuevangelisierung, Analysen
Am 16. Mai fand im „Domus Sanctae Marthae“ ein Studientag über die neuen geistlichen Bewegungen statt, organisiert vom Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog. Das Ziel der Initiative ist, das Thema zu vertiefen und ihm eine grössere Aufmerksamkeit zu schenken. Teilgenommen haben Stellvertreter der verschiedenen vatikanischen Dikasterien, der päpstlichen Universitäten und der italienischen Bischofskonferenz sowie des Vikariates von Rom.
Der Päpstliche Rat für den interreligiösen Dialog, gemeinsam mit der Kongregation für die Evangelisierung der Völker und dem Päpstlichen Rat für die Einheit der Christen und des Rates für die Kultur, haben bereits seit einiger Zeit das Studium der neuen geistlichen Bewegungen begonnen.
Glaubensfest
250.000 Mitglieder neuer Gemeinschaften bei Treffen mit Papst
Papst Franziskus hat am Vorabend von Pfingsten mehr als 250.000 Mitglieder neuer geistlicher Gemeinschaften zu einem Gebetstreffen im Vatikan begrüsst
Vatikanstadt, kath.net/KNA, 18. Mai 2013
Papst Franziskus hat am Vorabend von Pfingsten mit mehr als 250.000 Mitgliedern neuer geistlicher Gemeinschaften ein Glaubensfest gefeiert. An dem Wortgottesdienst im Rahmen des „Jahres des Glaubens“ nahmen Vertreter von 150 Gruppierungen aus aller Welt teil.
Suchbegriff Pro Ecclesia
Aufruf zur katholischen Solidarität
Baden, Katholische Wochenzeitung, 17. Mai 2013
„Pfarrei Initiativen“ basieren auf einer Glaubenskrise
Viele Gläubige leiden unter der Zerrissenheit der Kirche in unserem Land. Viele haben das Gefühl, dass nur noch wenige Katholiken am unverfälschten Glauben festhalten. Sie fühlen sich verlassen, werden überschwemmt von Aufstellungen progressistischer Theologen, die fast ausnahmslos das Sagen in den Medien haben.
Der Heilige Geist – Der Unbekannte
„Der Heilige Geist ist immer ein wenig der Unbekannte unseres Glaubens“
Anlässlich des gestrigen Gedenktages der ersten Erscheinung der Jungfrau Maria in Fatima bestand im Rahmen der am 13. Mai 2013 von Papst Franziskus in Sanktae Marthae zelebrierten Messe die Erwartung an eine Predigt ganz im Zeichen Mariens. Stattdessen stellte der stets für Überraschungen sorgende Heilige Vater eine andere, von unseren Christen oft als fern empfundene Figur in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen: den Heiligen Geist.
Wie Christen mit dem Zeitgeist umgehen sollten
Kongress für Psychotherapie und Seelsorge: Bindung an Jesus ist entscheidend
Würzburg, kath.net/idea, 12. Mai 213
Christen sind dazu aufgerufen, die Geister zu unterscheiden. Sie sollten weder alles verurteilen, was jetzt anders ist als früher, noch alles bejubeln, was als hip und neu erscheint. Das forderte der Professor für Praktische Theologie, Michael Herbst (Greifswald), zur Eröffnung des 7. Internationalen Kongresses für Psychotherapie und Seelsorge. Er fand vom 8. bis 11. Mai in Würzburg statt. Bei der Tagung befassten sich rund 850 Psychiater, Psychotherapeuten, Seelsorger, Theologen und Lebensberater mit der Frage, vor welche Herausforderungen der Zeitgeist Psychotherapie und Seelsorge stellt. Veranstaltet wurde der c (APS).
Papst: „Die Wahrheit ist eine Begegnung“
Evangelisierung bedeutet nicht Proselytismus, also eine Abwerbung von Andersglaubenden
Das hat Papst Franziskus an diesem Mittwochmorgen beim Gottesdienst in der Casa Santa Marta betont. Vor Vatikan-Mitarbeitern des vatikanischen Governatorats, des Gerichtshofes und der Gärtnerei sagte Franziskus:
„Ein Christ muss Jesus Christus so verkünden, dass dieser auch akzeptiert, aufgenommen und nicht abgelehnt wird. Bereits der Apostel Paulus wusste das. Er wusste, dass es nicht einfach ist, die Botschaft Jesu bekannt zu machen und dass es nicht nur auf seinen Einsatz ankam: Auch der Heilige Geist spielt eine Rolle. Die Wahrheit hat in keiner Enzyklopädie Platz. Die Wahrheit ist eine Begegnung.“
„Schmieden der Heiligkeit“
Massenfest in Rom
Volksfrömmigkeit Evangelientreue, Kirchlichkeit, Missionsstreben
Am Sonntag kamen Bruderschaften aus aller Welt mit Papst Franziskus zusammen. Von Guido Horst
Rom, Die Tagespost, 6. Mai 2013
Ein zweites Mal hat Papst Franziskus bei einer Begegnung mit den Gläubigen auf Vatikangelände die Grenze des kleinen Kirchenstaats überschritten und ist auf italienisches Staatsgebiet „vorgedrungen“. Am Sonntag waren zu einem Gottesdienst mit dem Papst auf dem Petersplatz trotz starken Regens so viele Menschen gekommen, dass sie sich bis weit in die Via della Conciliazione hinein stauten.






Neueste Kommentare