D: Ministerpräsident Schnieder fordert lautere Stimme der Kirche
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder plädiert für ein stärkeres gesellschaftspolitisches Engagement der Kirchen. In einem Interview mit dem Kölner Sender Domradio erklärte der CDU-Politiker, die Kirchen seien in der jüngeren Vergangenheit womöglich zu leise aufgetreten. Eine geschwächte Präsenz der kirchlichen Institutionen beeinträchtige das gesellschaftliche Klima

Quelle
Österreich: Schönborn zieht Lehren aus der Frühzeit des Christentums – Vatican News
Schnieder sprach zudem über die Bedeutung seines persönlichen Glaubens für sein politisches Handeln. Die christliche Überzeugung diene ihm im Alltag als Rückzugsort und fließe in Entscheidungsprozesse mit ein. Auch wenn sich dieser Einfluss nicht in jedem politischen Beschluss direkt widerspiegele, bilde der Glaube eine wesentliche Grundlage seiner Arbeit.
In Bezug auf das Gedenken an die Flutkatastrophe im Ahrtal begründete der Ministerpräsident seine vorangegangene öffentliche Entschuldigung. Er verwies auf staatliche Versäumnisse bei der Gewährleistung der Bürgersicherheit vor Ort. Mit Blick auf die politische Lage betonte Schnieder das Ziel, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, um Vertrauen in staatliche Institutionen zu festigen.
kna – mg, 17. Oktober 2026
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