D: Neuer Bischof von Eichstätt ins Amt eingeführt
Vor gut drei Monaten hat Papst Leo XIV. den Freiburger Weihbischof Christian Würtz zum Bischof von Eichstätt ernannt. An diesem Sonntagnachmittag wurde Würtz mit einem Festgottesdienst offiziell in sein neues Amt als 83. Bischof von Eichstätt eingeführt. Der 55-Jährige ist damit der derzeit jüngste Diözesanbischof in Deutschland

Quelle
Bistum Eichstätt
Bischof Würtz folgt auf Gregor Maria Hanke, der im Juni 2025 vorzeitig im Alter von 70 Jahren zurückgetreten war. Im Rahmen eines feierlichen Einführungsgottesdienstes am Sonntag im Dom der im Altmühltal gelegenen Stadt bekam Würtz vom Apostolischen Nuntius in Deutschland, Erzbischof Hubertus van Megen, die päpstliche Ernennungsurkunde überreicht. Danach ließ er sich traditionsgemäß auf der Kathedra, dem Bischofssitz in der Kathedrale, nieder, um damit vom Bistum Besitz zu ergreifen. Außerdem erhielt Würtz den Hirtenstab als sichtbares Zeichen der Sorge für die ihm anvertrauten Gläubigen ausgehändigt.
Im Namen der Deutschen Bischofskonferenz gratulierte der stellvertretende Vorsitzende, Bischof Michael Gerber, Bischof Würtz zur neuen Aufgabe. Dabei würdigte er besonders dessen bisheriges Engagement in der Bischofskonferenz: „Sein feiner Humor, seine starke theologische Argumentationskraft und sein vielfältiges Engagement in unserer Konferenz zeichnen ihn aus.“ Bischof Gerber dankte ihm für seinen bisherigen Dienst in der Pastoralkommission und in der Kommission für caritative Fragen. Nach der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz übernimmt Bischof Würtz nun die Aufgabe als stellvertretender Vorsitzender der Kommission Medien.
Das im 8. Jahrhundert von dem aus England stammenden Missionar Willibald gegründete Bistum zählt mehr als 330.000 Katholikinnen und Katholiken. In Eichstätt hat auch Deutschlands einzige Katholische Universität ihren Sitz. An der Feier nahm viel Prominenz aus Kirche und Politik teil. Darunter waren Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann (beide CSU).
pm/kap/kna – sst, 4. Oktober 2026
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