Ukraine: Zuppi betet um “gerechten Frieden”
Zweiter Tag des Ukraine-Besuchs von Kardinal Matteo Zuppi: In der Hauptstadt Kyiv nahm der Vorsitzende der italienischen Bischofskonferenz an einem Gedenken an die Christianisierung des Landes im Jahr 988 teil
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Quelle
Christianisierung der Rus – Wikipedia
Hl. Wladimir I. von Kiew
Wladimir
Ukraine (946)
Zusammen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und weiteren Prominenten, darunter EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, schritt Zuppi eine Gedenkmauer ab, an der Fotos an alle im Krieg gefallenen ukrainischen Soldaten erinnern. In einer kurzen Rede betete der Kardinal anschließend um einen “gerechten Frieden” für die Ukraine. Er erinnerte auch daran, dass sich Selenskyj seinen Vornamen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin teilt: “Möge der hl. Wladimir die Herzen der beiden Staatschefs erleuchten, um Wege zu Gerechtigkeit und Frieden aufzutun.” Putins russische Truppen sind 2022 in die Ukraine eingefallen.
Der zweite Besuch
Ukrainer wie Russen beziehen sich auf den Kiewer Großfürsten Wladimir den Großen, der sich 988 taufen ließ. Wladimir gilt der orthodoxen Kirche als Heiliger. Die Taufe der Kiewer Rus’ ist der Ausgangspunkt für die Christianisierung in den heutigen Staaten Ukraine und Russland.
Für Kardinal Zuppi ist es sein zweiter Besuch in der Ukraine. Im Auftrag von Papst Franziskus hat der Erzbischof von Bologna 2023 eine diplomatisch-humanitäre Mission in Kyiv und Moskau durchgeführt. Dabei ging es vor allem um die Freilassung von Gefangenen und die Rückführung von nach Russland verschleppten ukrainischen Kindern und Jugendlichen.
vatican news – sk, 15. Juli 2026
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