Kardinal Kurt Koch neuer Präsidenten von ‘Kirche in Not’

Papst Leo XIV. ernennt Kardinal Kurt Koch zum neuen Präsidenten von Kirche in Not (ACN)

Quelle
“Benedikt XVI. Forum”: Sich wieder auf das Wesentliche besinnen

Das weltweit tätige katholische Hilfswerk “Kirche in Not” (ACN) hat einen neuen Präsidenten: Papst Leo XIV. hat den Schweizer Kurt Kardinal Koch mit sofortiger Wirkung zum Präsidenten von “Kirche in Not” International ernannt. Er tritt die Nachfolge von Kardinal Mauro Piacenza an.

Mario Galgano – Vatikanstadt

Kardinal Koch wurde 1950 im Kanton Luzern geboren und ist seit 2010 Präfekt des Dikasteriums zur Förderung der Einheit der Christen sowie Präsident der Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum.

Enge Verbindungen zur Hilfsorganisation

Für das Hilfswerk ist Kardinal Koch kein Unbekannter. Aufgrund seiner Funktion im Dikasterium ist er mit der Arbeit von KIRCHE IN NOT vertraut und arbeitete bereits eng mit den nationalen Büros in der Schweiz und Deutschland zusammen. Er nahm unter anderem an Konferenzen teil und war in den Jahren 2012 und 2016 Hauptgast und Festprediger bei den bedeutenden Wallfahrten in Einsiedeln.

Die Organisation betont, dass der Kardinal mehrere Sprachen spricht und die Projektpartner in jenen Ländern gut kennt, in denen ökumenische und interreligiöse Beziehungen ein wesentlicher Bestandteil der Mission von “Kirche in Not” (ACN) sind.

In seiner neuen Funktion trägt Kardinal Koch die Gesamtverantwortung für die päpstliche Stiftung und pflegt den direkten Kontakt zum Heiligen Vater und zum Dikasterium für den Klerus, dem das Hilfswerk untersteht.

Dank an den Vorgänger und Blick in die Zukunft

Das Hilfswerk bedankte sich bei Papst Leo XIV. für die Ernennung und freut sich auf die Zusammenarbeit. Gleichzeitig drückte es sein Bedauern über das Ausscheiden von Kardinal Piacenza aus, der “Kirche in Not” seit seiner Ernennung zum ersten Präsidenten der päpstlichen Stiftung im Jahr 2011 eng begleitet und geistlich geführt habe.

Jan Probst, Direktor von “Kirche in Not” (ACN) CH/FL, der Kardinal Koch bereits aus seiner Studienzeit in Luzern kennt, zeigte sich erfreut: “Die Geschichte verpflichtet uns, die wertvollen Impulse, die von Kirche in Not ausgegangen sind, in tiefer Überzeugung in die Zukunft weiter zu tragen, und zwar in der unlösbaren Einheit von konkreter Hilfe und Verwurzelung im Glauben“, zitierte Probst den neuen Präsidenten. Er hoffe, den neuen Präsidenten nun häufiger treffen zu können.

pm, 27. November 2025

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