Jubiläumsaudienz
Ausserordentliches Jubiläum der Barmherzigkeit – Papst Franziskus
Samstag, 9. April 2016
Quelle
Die geistlichen Werke der Barmherzigkeit
Speaker:
Liebe Brüder und Schwestern,
heute wollen wir uns mit dem Almosengeben befassen, das ein wesentlicher Ausdruck der Barmherzigkeit ist. Der Ursprung des Begriffs „Almosen“ liegt in einem griechischen Wort, das so viel wie Mitleid oder Erbarmen bedeutet. Insofern ist das Almosen die konkret gewordene Barmherzigkeit. Schon im Alten Bund gehörte die Unterstützung von Bedürftigen neben dem rituellen Opferdienst zu den grundlegenden Pflichten der Gläubigen. Eine frohe Grundhaltung sollte die Basis jeder Wohltätigkeit sein. Nur so sind wir imstande, den Bedürftigen richtig anzuschauen und zu verstehen, was er wirklich braucht.
Jesus warnt uns davor, uns selbst mit unseren Almosen in ein gutes Licht zu stellen. Es ist nicht der äussere Schein, der zählt, sondern die Fähigkeit, stehen zu bleiben und zu sehen, was dem Bedürftigen fehlt. Das Almosengeben ist eine Geste der Liebe, eine Geste ehrlicher Aufmerksamkeit gegenüber dem, der sich uns nähert und um unsere Hilfe bittet. Und dies vollzieht sich im Verborgenen, wo nur Gott den Wert unserer Handlung sieht und versteht.
Santo Padre:
Saluto cordialmente i pellegrini di lingua tedesca e di lingua fiamminga. Vi invito ad essere generosi nel dare l’elemosina ricordando le parole di Gesù, che disse: “Si è più beati nel dare che nel ricevere!” (At 20,35). Il Signore benedica voi e le vostre famiglie.
Speaker:
Herzlich grüsse ich die Pilger deutscher und flämischer Sprache. Seien wir grosszügig im Geben von Almosen und denken wir dabei immer an das Wort Jesu „Geben ist seliger als nehmen“ (Apg 20,35). Der Herr segne euch und eure Familien.
Copyright – Libreria Editrice Vaticana
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