Papst Benedikt Mexiko/Kuba 2012

Geköpfte Ministranten, Bäume voller Gehängter

Die schlimmsten Christenverfolgungen der letzten Jahrhunderte in christlichen Nationen

Die Lateinamerika-Reise des Papstes führt ihn noch vor Kuba nach Mexiko, dem Land, in dem Christen anderen Christen Schlimmes antaten und auch heute noch die Kriege der Drogenbanden alles lähmen.

Welt-online, 23.03.2012, von Paul Badde

Die schlimmsten Christenverfolgungen der letzten Jahrhunderte fanden nicht in islamischen oder hinduistischen Ländern statt, sondern in christlichen Nationen.

Dafür ist Mexiko ein Modell, wo Benedikt XVI. gelandet ist. Von dort wird er am Montag zum Missbehagen des Weissen Hauses nach Kuba  weiterreisen, jener kommunistischen Insel vor der Küste der USA, auf der Hernando Cortés sich im März 1519 mit 530 spanischen Abenteurern in die umgekehrte Richtung einschiffte, um dort das Reich der Azteken zu erobern.

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Benedikt XVI.: Die Kirche ist keine politische Macht

Bei der ‚fliegenden Pressekonferenz’:

Die Götzenanbetung des Geldes und das Böse der Droge entlarven

Rom, kath.net/as, 23.03.2012

Die Kirche ist keine politische Macht oder Partei, sondern eine moralische Wirklichkeit mit einer moralischen Macht. Mit diesen Worten antwortete Papst Benedikt XVI. während des Fluges nach Mexiko auf die Frage eines Journalisten während der traditionellen “fliegenden Pressekonferenz”. Benedikt XVI. beantwortete während der rund 20-minütigen Begegnung mit den 73 mitreisenden Journalisten insgesamt fünf Fragen.

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Plagiat erwünscht

Ein Blick auf die Friedenspolitik der Nachfolger Petri in Lateinamerika

Die Tagespost, 21. März 2012, von Ulrich Nersinger

Papst Benedikt XVI. reist am Freitag auf einen Kontinent, mit dem sich die Päpste seit mehr als einem halben Jahrtausend eng verbunden fühlen. Aber nicht nur seelsorgerlich, als Oberhirten der katholischen Kirche, hinterliessen sie dort ihre unauslöschbaren Spuren, auch politisch waren und sind sie in Lateinamerika präsent – in unseren Tagen nicht aus einem Eigeninteresse heraus, sondern in der Verpflichtung, für den Frieden unter den Völkern einzutreten und hierfür den erforderlichen Beitrag zu leisten.

1962 stand die Welt am Rande eines Krieges. Die Sowjetunion hatte auf Kuba, in unmittelbarer Nähe zu den Vereinigten Staaten, Raketen mit atomaren Sprengköpfen aufstellen lassen. Weiterlesen

Apostolische Reise Papst Benedikt XVI. nach Mexiko und Kuba

Beten wir um Gottes Schutz und Segen für unseren Papst für diese schwierige Mission

Rom, Radio Vatikan, 31.01.2012

Freitag, 23. März: Abflug aus Rom. Um 16.30 Ankunft in León in Mexiko [alle Angaben in der jeweiligen Ortszeit]. Am Flughafen findet die Willkommenszeremonie statt.

Samstag, 24. März: Papst Benedikt XVI. besucht um 18 Uhr den Präsidenten Mexikos, Felipe Calderón, im Regierungsgebäude des Bundesstaates Guanajuato. Danach wird er auf der Plaza de la Paz Kinder treffen.

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Benedikt XVI.: Unterwegs nach Mexiko

Eine Botschaft der Liebe und des Optimismus

Kardinal Bertone zur bevorstehenden Apostolischen Reise des Papstes nach Mexiko

Rom, kath.net/as, 21. März 2012, von Armin Schwibach

Am kommenden Freitag wird Papst Benedikt XVI. zu seiner 23. Internationalen Apostolischen Reise nach Mexiko und Kuba aufbrechen (23.3. – 29.3.). Um es dem Papst zu erleichtern, sich auf die vielen Stationen der Reise vorzubereiten, wurden diese Woche alle öffentlichen Verpflichtungen einschliesslich der Generalaudienz ausgesetzt.

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Ein Hirt unter Wölfen?

Die Damen in Weiss

Die Pilgerfahrt des Heiligen Vaters nach Kuba könnte die falsche Ruhe der Diktatoren stören – Was Benedikt XVI. auf der Insel vorfindet.

Die Tagespost, 21. März 2012, von Ignacio Uría

Die Damen in Weiss, eine kubanische Bürgerrechtsbewegung, bei einem friedlichen Protest in Havanna. Die meisten Frauen sind Angehörige von Dissidenten. Seit 2003 demonstrieren sie nach Sonntagsgottesdiensten in weisser Kleidung für die Bürgerrechte.

Die Tageszeitung “Granma”, offizielles Organ der kubanischen kommunistischen Partei, hat den Papstbesuch in für den Kommunismus typisch geschwollener Rede begrüsst: “Er wird ein edles, gebildetes, ausgeglichenes und gut organisiertes Volk kennenlernen, das sich seiner Traditionen bewusst ist, die Wahrheit verteidigt und respektvoll zuhört.”

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“Papst wird über Drogenkrieg und Korruption sprechen”

Erwartete “Ansage” an Drogenhändler die sich für katholisch halten

Benedikt XVI. wird auf seiner Reise nach Mexiko, die er in dieser Woche antritt, unter anderem über den Drogenkrieg und über Korruption sprechen. Das kündigte Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone in einem Interview mit dem mexikanischen Fernsehen an. Dem Papst gehe es darum, dass sich vor allem die Jugendlichen in Mexiko nicht entmutigen oder von schnellem Geld anlocken liessen. Ein weiteres wichtiges Thema für den Papst werde während seiner Reise der Schutz des menschlichen Lebens und der Institution der Ehe sein.

Auch der honduranische Kardinal Oscar Andres Rodriguez Maradiaga erwartet sich von Benedikt XVI. in Mexiko “eine klare Ansage” an “Drogenhändler, die sich für katholisch ausgeben”. Das sagte der Präsident von “Caritas International” im Interview mit der Nachrichtenagentur afp. Mit Blick auf Benedikts Weiterreise nach Kuba meinte der Kardinal, er erhoffe sich “eine Freilassung aller politischen Gefangenen und eine weitere allmähliche Öffnung, nicht nur in wirtschaftlicher, sondern auch in politischer und sozialer Hinsicht”. Nach Ansicht des kubanischen Regimes gibt es im Land keine politischen Gefangenen mehr; oppositionelle Quellen sprechen hingegen von ungefähr fünfzig Häftlingen, die aus politischen Gründen auf Kuba in Haft seien.

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