Vatikan/UNO: Würde der Arbeit im digitalen Zeitalter achten
Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt steht im Mittelpunkt von laufenden Verhandlungen in Genf. Am Montag befasste sich die 114. Internationale Arbeitskonferenz in einer zweiten Standardsetzungsdebatte mit den Bedingungen für Beschäftigte im Bereich der digitalen Plattform-Ökonomie. In diesem Kontext legte die Delegation des Heiligen Stuhls eine grundlegende Stellungnahme vor, die den Blick auf die anthropologischen und ethischen Dimensionen der modernen Arbeitsverhältnisse lenkt

Quelle
Der 114. Tagung der Internationalen Arbeitskonferenz vorgelegte Berichte und Dokumente | International Labour Organization
Weltraum und Menschheit am Scheideweg: Vatikanvertreter fordert neue Normen – Vatican News
Mario Galgano – Vatikanstadt
Der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in Genf, Erzbischof Ettore Balestrero, betonte bei der Sitzung die Notwendigkeit, den Schutz der Erwerbstätigen an deren inhärenter Würde auszurichten.
Das Wachstum digitaler Plattformen habe den globalen Arbeitsmarkt verändert, erklärte Balestrero. Zwar entstünden dadurch Beschäftigungsmöglichkeiten, gleichzeitig seien viele Arbeitskräfte jedoch veränderten Formen der Unsichtbarkeit ausgesetzt. Die Vertretung des Vatikans mahnte an, dass jede Debatte über technologischen Wandel den Menschen ins Zentrum stellen müsse. Dies entspreche der Haltung von Papst Leo XIV., welcher bezüglich der Entwicklung der künstlichen Intelligenz feststellte, dass die Herausforderung nicht technologischer, sondern anthropologischer Natur sei.
Das Programm der Spanien-Reise von Papst Leo XIV.
Das Programm der Spanien-Reise von Papst Leo XIV.: Migranten im Fokus – Vatican News – Diesen Mittwoch hat der Vatikan das offizielle Programm für die Spanien-Reise von Papst Leo XIV. veröffentlicht. Es ist die erste Reise in ein EU-Land außerhalb Italiens. Sie führt den Papst vom 6. bis 12. Juni nach Madrid, Barcelona und auf die kanarischen Inseln Gran Canaria und Teneriffa. Beide sind wichtige Einreisepunkte vor der Westküste Afrikas für Migranten, die der Papst dort treffen will, ebenso wie Hilfsorganisationen. Außerdem spricht Leo XIV. vor dem spanischen Parlament
Quelle
Audienz für Madrids Präsidentin
Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt
Am Hafen von Gran Canaria wird der Papst sich am 11. Juni mit Organisationen treffen, die sich um die Aufnahme und Integration von Migranten kümmern; ebenso am 12. Juni in Teneriffa. Dort trifft er zudem auch Migranten im Zentrum “las raìces”. Bei allen drei Begegnungen wird der Papst Redebeiträge halten.
Viele EU-Länder setzen beim Thema Migranten und Flüchtlinge auf Abschottung. Spanien macht es anders: Die Regierung des sozialistischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez hat ein einjähriges Massenamnestieprogramm gestartet, das schätzungsweise 500.000 Einwanderern die Beantragung eines legalen Aufenthaltsstatus ermöglicht. Das könnte auch in der Hauptstadt Madrid ein Thema werden, wo der Papst am 6. Juni bei seiner Begegnung mit Vertretern aus Politik, Zivilgesellschaft und mit dem Diplomatischen Korps seine erste Rede hält – oder am 8. Juni, wenn Papst Leo XIV. vor dem spanischen Parlament in Madrid spricht.
Pornographie und Gewalt in den Kommunikationsmedien
Eine pastorale Antwort UPDATE
Quell-Texte
Leitlinien für die Ausbildung der künftigen Priester: in den Medien der sozialen Kommunikation
Päpstlicher Rat für die Sozialen Kommunikationsmittel
Einführung
1. In den letzten Jahren ist es weltweit zu einer Umwälzung beim Verständnis moralischer Werte gekommen, verbunden mit tiefreichenden Wandlungen in der Art, wie die Menschen denken und handeln. Bei diesem Prozess des individuellen und sozialen Wandels haben die Kommunikationsmedien eine grössere Rolle gespielt und tun es weiter, weil sie neue Haltungen und Lebensstile einführen und widerspiegeln. (1)
2. Einiges hat sich zum Besseren gewandelt. Wie Papst Johannes Paul II. kürzlich bemerkte, ist “das erste positive Merkmal das wache Bewusstsein sehr vieler Männer und Frauen von der eigenen Würde und der eines jeden Menschen. Gleichzeitig breitet sich in der durch alle Art von Konflikten entzweiten und verworrenen Welt die Überzeugung von einer tiefen wechselseitigen Abhängigkeit aus und folglich auch die Forderung nach einer Solidarität, die diese aufgreift und auf die moralische Ebene überträgt”. (2)


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