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Papstappell in Papua-Neuguinea: Friede für Menschheit und Umwelt

“Friede für die Nationen und auch für die Schöpfung” hat Papst Franziskus am frühen Sonntagmorgen in Papua-Neuguineas Hauptstadt Port Moresby erfleht. Rund 35.000 Gläubige waren zur Messe und dem anschließenden Angelus-Gebet mit dem aus der Ferne angereisten katholischen Kirchenoberhaupt ins “Sir John Guise”-Stadion und Umgebung gekommen

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Wortlaut: Papst Franziskus beim Angelus in Papua-Neuguinea – Vatican News
Wortlaut: Die Predigt von Papst Franziskus in Port Moresby – Vatican News

Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt

“Von diesem vom Schöpfer so gesegneten Land aus, möchte ich gemeinsam mit euch, auf die Fürsprache der heiligen Maria, für alle Völker um das Geschenk des Friedens flehen. Ich erbitte es insbesondere für dieses große Gebiet zwischen Asien, Ozeanien und dem Pazifischen Ozean. Friede, Friede für die Nationen und auch für die Schöpfung”, fokussierte Papst Franziskus seinen inzwischen schon fast üblichen Friedensappell beim Mittagsgebet auf die Besuchsregion seiner 45. Auslandsreise und fügte zudem noch den Schutz der Schöpfung als weiteren Aspekt hinzu.

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Indonesien: Offenbar Anschlag auf Papst vereitelt

Beim Besuch in Papua-Neuguinea ruft Franziskus zum gemeinsamen Aufbau eines christlichen Staatswesens auf

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Papst Franziskus: “Werdet nicht müde, zu träumen” | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Papua Neuguinea – Corona-Pandemie: Das Land stellt sich unter den Schutz der seligen Jungfrau Maria, Hilfe der Christen – Agenzia Fides

07.09.2024

Meldung

Während die Medien in Ostasien berichten, dass Polizeikräfte in Indonesien rechtzeitig einen von islamistischen Terroristen geplanten Anschlag auf den Papst verhindern konnten, hat Franziskus heute das Programm seines ersten Tags in Papua-Neuguinea absolviert. Sieben Personen seien Anfang August im ersten Besuchsland der langen Ostasienreise des Papstes verhaftet worden, nachdem die Verdächtigen Drohungen gegen den Papst im Internet veröffentlicht hatten. Das berichtete jetzt das indonesische Magazin “Tempo”.

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Papst Franziskus verlässt Indonesien Richtung Papua-Neuguinea

Nach einem intensiven dreitägigen Besuch hat Papst Franziskus an diesem Freitagvormittag (Ortszeit) Indonesien verlassen. Um 10.37 Uhr hob der Flieger mit Papst und Gefolge vom internationalen Flughafen in Jakarta ab, die Ankunft in Port Moresby (Papua-Neuguinea) ist für 18.50 Uhr Ortszeit geplant. In Mitteleuropa ist es dann 10.50 Uhr am Freitag

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Presseschau: Der Papst in Indonesien – Vatican News
Der Papst als Friedensbote | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Papst Franziskus fliegt weiter zur zweiten Station seiner Asienreise: Papua-Neuguinea (catholicnewsagency.com)

Bei seiner zwölftägigen Asienreise muss Franziskus mit mehreren Zeitzonen zurechtkommen, so war der Zeitunterschied zu Rom in Indonesien fünf Stunden, während die Uhr in Port Moresby, der wichtigsten Stadt Papua-Neuguineas, ganze acht Stunden vorgestellt wird. Für den ersten Tag in dem Land, das auch eine deutsche Kolonialvergangenheit hat (der nordöstliche Teil Papua-Neuguineas war von 1884 bis 1914 deutsche Kolonie) ist demnach – wie bei der Ankunft in Indonesien – kein weiteres Programm vorgesehen, Franziskus wird sich direkt nach der Ankunft und der offiziellen Begrüßung am Flughafen in die Nuntiatur begeben, wo er während seines Aufenthaltes in Papua-Neuguinea nächtigen wird.

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Als Papstübersetzer in Indonesien

Als Papstübersetzer in Indonesien: “Halb-Österreicher” P. Solo

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Der 54 Jahre alte Steyler Missionar stammt von der katholisch geprägten indonesischen Insel Flores. Er studierte in den 1990er und 2000er Jahren in Österreich, die Priesterweihe empfing er in Graz. Er ist Spezialist für den Dialog mit dem Islam. 

Solo, der sich selbst scherzhaft als “Halb-Österreicher” bezeichnet und privat volkstümliche alpenländische Musik singt, wirkte als Kaplan in mehreren Pfarren in Tirol, Salzburg und Wien. 2006 bis 2007 leitete der Ordensmann als Rektor das damalige Afro-Asiatische Institut (AAI) in Wien. Danach wechselte er nach Rom in die Vatikanbehörde für interreligiösen Dialog, an deren Spitze seit 2019 der spanische Kardinal Miguel Ayuso Guixot (72) steht.

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Vom Tunnel des Krieges zum Tunnel der Brüderlichkeit

Die längste Reise des Pontifikats von Papst Franziskus nach Asien und Ozeanien – ein Leitartikel von unserem Chefredakteur Andrea Tornielli

Vom Tunnel des Krieges zum Tunnel der Brüderlichkeit – Vatican News
Indonesien: “Tunnel der Brüderlichkeit” erwartet den Papst – Vatican News
Indonesien: Papststiftung plant Surf- und Denkschule – Vatican News
Indonesien: Franz Xaver geweihte Basilika in neuer Hauptstadt – Vatican News

Andrea Tornielli

Es gibt die Tunnel des Krieges und des Terrors, die dazu dienen, Soldaten, Milizionäre und Geiseln zu verstecken. Und es gibt Tunnel, die geschaffen wurden, um Menschen unterschiedlichen Glaubens in Freundschaft zu vereinen. In Jakarta stehen sich die Istiqlal-Moschee, die größte in Südostasien, und die katholische Kathedrale Unserer Lieben Frau von der Himmelfahrt gegenüber, dicht beieinander, aber durch eine dreispurige Straße getrennt. Eine alte U-Bahn wurde restauriert, mit Kunstwerken geschmückt und zum “Tunnel der Brüderlichkeit” umgestaltet, um den Ort, an dem die Muslime beten, mit dem Ort zu verbinden, an dem die Christen die Eucharistie feiern.

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Papst in Singapur: Eine historische Reise mit globaler Bedeutung

Am 11. September wird Papst Franziskus Singapur besuchen, die letzte Station seiner bedeutenden apostolischen Reise nach Asien und Ozeanien. Der Besuch wird nicht nur von der katholischen Minderheit im Stadtstaat mit Spannung erwartet, sondern symbolisiert auch die tiefgreifende Vernetzung und Globalisierung in einer zunehmend komplexen Welt

Quelle
Papst reist nach Singapur: Multireligiöser Mikrokosmos – Vatican News
Die WSG | SkillsFuture Unterstützungsprogramm für Arbeitssuchende

Der bevorstehende Besuch von Papst Franziskus in Singapur am 11. September markiert einen bedeutenden Moment für den Stadtstaat und seine multikulturelle Gesellschaft. Singapur, das als ein Modell für Harmonie zwischen verschiedenen ethnischen und religiösen Gruppen gilt, steht vor Herausforderungen, die von der Globalisierung und dem technologischen Fortschritt ausgehen. In einer Zeit, in der die internationalen Realitäten und internen Dynamiken auf neue gesellschaftliche Fragen hinweisen, ist der Besuch des Papstes ein Zeichen globaler Verbundenheit und ein Ausdruck der universellen Werte, die die katholische Kirche vertritt.

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Franziskus zu Asien- und Ozeanienreise aufgebrochen

Papst Franziskus hat seine 45. Auslandsreise angetreten. Die Maschine der ITA Airways mit dem Kirchenoberhaupt, der Vatikan-Delegation und einer Gruppe von Medienschaffenden an Bord hob Montagnachmittag gegen 17:30 Uhr vom römischen Flughafen Fiumicino mit Destination Jakarta ab. Vorher erhielt der Papst im Vatikan Besuch von 15 Obdachlosen

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Papst reist nach Asien: Vier Länder, verschiedene Akzente – Vatican News
Live bei uns: Papst Franziskus in Südostasien – Vatican News
Papst Franziskus bricht am frühen Montagabend zu zweiwöchiger Asienreise auf (catholicnewsagency.com)
Vorbereitung zum Papstbesuch in Papua-Neuguinea zieht tausende Menschen an (catholicnewsagency.com)

Nach Vatikanangaben besuchten die Männer und Frauen Franziskus in seiner Residenz Santa Marta. Sie kamen in Begleitung des päpstlichen Almosenpflegers Kardinal Konrad Krajewski, um dem bald 88 Jahre alten Papst ein gutes Gelingen seiner Reise zu wünschen.

Franziskus besucht von 2. bis 13. September mit Indonesien, Papua-Neuguinea, Osttimor und Singapur vier sehr unterschiedliche Staaten in Südostasien und Ozeanien. Es ist die bisher längste Reise seines Pontifikats. Im Fokus stehen sollen neben Ermutigungen für die örtlichen Katholiken das Thema Geschwisterlichkeit und Zusammenleben der Religionen sowie die Folgen des Klimawandels. Weiterlesen

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