Amerika

Eucharistiefeier Madison Square Garden, New York

Apostolische Reise von Papst Franziskus nach Kuba, in die Vereinigten Staaten von Amerika und Besuch der Vereinten Nationen

(19.-28. September 2015)

Quelle: Vatikan
KathTube: Papst in New York – Predigt Hl. Messe – 26. Sept. 2015

Eucharistiefeier, Homilie von Papst Franziskus

Madison Square Garden, New York
Freitag, 25. September 2015

Wir befinden uns im Madison Square Garden, einem Ort, der sinnbildlich für diese Stadt steht. Es ist der Ort wichtiger sportlicher, künstlerischer und musikalischer Veranstaltungen, der Menschen aus verschiedenen Teilen nicht nur dieser Stadt, sondern der ganzen Welt zusammenführt. An diesem Ort, der die verschiedenen Facetten des Lebens der Bürger darstellt, die sich hier aufgrund gemeinsamer Interessen versammeln, haben wir die Worte gehört: „Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht“ (Jes 9,1). Das Volk, das inmitten seiner Tätigkeiten, seiner Routinen lebt; das Volk, das seine Erfolge und seine Misserfolge, seine Ängste und seine Chancen mit sich herumträgt – dieses Volk sieht ein helles Licht. Das Volk, das mit seinen Freuden und Hoffnungen, seinen Enttäuschungen und Verbitterungen lebt, dieses Volk sieht ein helles Licht.

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Papst besucht Armenschule in Harlem

Im New Yorker Stadtteil Harlem besuchte er die Grund- und Mittelschule „Maria, Königin der Engel“

Quelle
Alle Reden des Papstes während seiner Kuba/USA-Reise

Er war selbst einmal Lehrer, vor einem halben Jahrhundert: zuerst in einer ärmlichen Dorfschule in Chile, dann an einem der prestigeträchtigsten Kollegs seiner Heimat Argentinien. An diesem Freitagnachmittag (Ortszeit) nun kam Padre Bergoglio, heute Papst Franziskus, gewissermassen zurück an die Schule: Im New Yorker Stadtteil Harlem (nicht gerade da, wo die Reichen und Berühmten wohnen), besuchte er die Grund- und Mittelschule „Maria, Königin der Engel“, an der knapp dreihundert Kinder im Alter von fünf bis vierzehn Jahren pauken – siebzig Prozent von ihnen dank eines Stipendiums.

Man nennt sie „dreamers“, zu deutsch „Träumer“: weil sie hoffen, dass sich bei ihnen der amerikanische Traum bewahrheitet, vom Tellerwäscher zum Millionär. Fast alle Schüler an der „Queen of Angels“-Schule, die der Papst an diesem Freitag traf, kommen aus einkommensschwachen Familien; die Eltern sind in der Regel Einwanderer aus Lateinamerika oder Flüchtlinge aus Afrika bzw. dem Nahen Osten. Auf diesen oft nicht so gut ausgeleuchteten Teil der New Yorker Wirklichkeit wollte der lateinamerikanische Papst bei seinem Besuch in New York den Scheinwerfer richten. Die Einrichtung von Harlem ist eine von sechs Schulen in ärmeren Stadtteilen, die von einer katholischen karitativen Vereinigung namens „Partnership“ unterhalten werden.

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Franziskus fordert die Politiker zur Gewissenserforschung auf

Vor den Vereinten Nationen kritisiert der Papst Gender-Ideologie, Abtreibung und Ausbeutung – Vorrangiges Erziehungsrecht der Familie

Love is our missionUPDATE: kathTube: Papst Franziskus – Rede vor der UNO – 25. September 2015
Besuch der Vereinten Nationen: Vatikan: Begegnung mit dem UNO-Personal

New York, Die Tagespost, 25. September 2015

Mit klaren und konkreten Forderungen hat Papst Franziskus am Freitag die Politiker und Staatsmänner der Welt zu einer Gewissenserforschung aufgerufen. In seiner Ansprache vor den Vereinten Nationen in New York machte sich der Papst zum Anwalt „der Armen, der Alten, der Kinder, der Kranken, der Ungeborenen, der Arbeitslosen, der Verlassenen und derer, die man meint ‚wegwerfen‘ zu können“. Das „gemeinsame Haus aller Menschen“ müsse auf dem Verständnis der Unantastbarkeit der geschaffenen Natur errichtet werden, so Franziskus.

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Gedenkstätte „Ground Zero“

Apostolische Reise von Papst Franziskus nach Kuba, in die Vereinigten Staaten von Amerika und Besuch der Vereinten Nationen
(19.-28. September  2015)

Vatikan: Interreligiöse Begegnung an der Gedenkstätte „Ground Zero“
Papst am „Ground Zero“: Propheten des Friedens, nicht der Zerstörung
Papst Franziskus trauert um die Todesopfer von Mekka

Ansprache von Papst Franziskus

New York, Freitag, 25. September 2015

Unterschiedliche Gedanken und Gefühle steigen in mir auf, während ich hier am Ground Zero stehe, wo Tausende von Menschenleben in einem sinnlosen Zerstörungsakt hingerafft wurden. Hier ist die Trauer geradezu greifbar.

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Symphonie des Humanen

Papst Franziskus treibt die Sorge um das gemeinsame Haus der Menschheit um

oliver maksanVon Oliver Maksan

Papst Franziskus treibt die Sorge um das gemeinsame Haus der Menschheit um. Wie schon am Donnerstag in seiner Rede vor dem US-Kongress hat der Papst gestern auch vor den Vereinten Nationen deutlich gemacht, dass die katholische Kirche jedem die Hand reicht, der das globale Gemeinwohl im Blick hat und es zu verwirklichen sucht. Mit dem vollen Gewicht seiner moralischen Autorität mahnte er am Freitag in New York die versammelte Weltgemeinschaft zum Handeln auf angesichts die Menschheit herausfordernder Probleme wie Klimawandel und Armutsbekämpfung.

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Amerika liegt dem Papst zu Füssen

Die Rede von Franziskus vor dem US-Kongress wird zum Moment seltener Andacht

Christus-PantokratorAuf einer Welle der Sympathie von Termin zu Termin.

Von Oliver Maksan

Die Tagespost, 25. september 2015

Amerika liegt dem Papst zu Füssen. Selbst hartgesottene Journalisten auf CNN geraten dieser Tage in Verzückung angesichts des argentinischen Papstes und seines ersten Besuchs in den USA in seinem 78-jährigen Leben überhaupt. „Klar muss man objektiv sein. Aber man muss sich auch freuen dürfen, wenn es einem danach ist“, meint ein hochgestimmter Kommentator angesichts der nicht abreissenden Bilder, die den Papst bei der Fahrt durch frenetisch jubelnde Mengen zeigen.

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Papst vor dem Kongress

Papst vor dem Kongress: Die Krisen und die Lösungen

Quelle
Papstrede im Kongress

Papst Franziskus hält als erster Papst eine Rede vor dem amerikanischen Kongress

Ein historischer Moment in der Geschichte der Päpste: Als erster Papst sprach Franziskus, nach einem privaten Treffen mit dem Sprecher des Repräsentantenhauses John Boehner, an diesem Donnerstagnachmittag (deutscher Zeit) vor dem US-Kongress. In einer langen englischsprachigen Rede wandte er sich an die vielen Abgeordneten und sprach von der Flüchtlingskrise, der Todesstrafe, dem Dialog mit Kuba und Iran bis hin zum Fundamentalismus. Vier Persönlichkeiten der amerikanischen Geschichte können in ihrer Vorbildfunktion die Lösung einiger Krisen sein: Abraham Lincoln, Martin Luther King, Dorothy Day und Thomas Merton.

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