Jerusalem: Ehrung für Kardinal Woelki
Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Pierbattista Kardinal Pizzaballa, hat den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki mit der „Palme von Jerusalem in Gold“ ausgezeichnet
Quelle
Kardinal Pizzaballa in Taybeh: „Christliche Präsenz schützen“ – Vatican News
Heiliges Land: „Ich habe Sorge, dass wir ein christliches Disneyland werden“
Für Kleriker ist sie das höchste Ehrenzeichen des Ordens der „Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem“ und wird für herausragende Verdienste um das Heilige Land verliehen. Die Auszeichnung wurde am Dienstag in Jerusalem während einer Solidaritätsreise des Kölner Kardinals in den Nahen Osten überreicht.

In seiner Ansprache dankte Pizzaballa dem Erzbischof und seinen Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz zugunsten der Menschen im Nahen Osten, insbesondere der dort lebenden Christen. „Ich glaube manchmal, die deutschen Helfer kennen die Gegebenheiten vor Ort besser als ich. Das zeugt von einem großen Interesse für das Leben hier“, sagte der Patriarch.
„Wir werden weiter helfen, beten und tun, was wir können“
Auch George Akroush, Direktor des Projektentwicklungsbüros des Patriarchats, würdigte die Solidarität und den Beistand des Erzbistums Köln für das Heilige Land. „Ich danke von Herzen, dass die Kirche von Köln den Menschen hier so nahe ist“, so Akroush.
Kardinal Woelki zeigte sich von der Ehrung überrascht und zugleich tief geehrt. In seiner Dankesrede unterstrich er, dass sich das Erzbistum Köln, und er selbst in seiner Rolle als Präsident des „Deutschen Vereins vom Heiligen Lande“, auch weiterhin für Christen, Verfolgte und Bedürftige im Nahen Osten einsetzen werden: „Unsere Herzen sind mit der Kirche von Jerusalem. Und die Christen hier sind nicht vergessen, vor allem in Palästina. Wir werden weiter helfen, beten und tun, was wir können.“
erzbistum köln – sk, 26. August 2026
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