Missio Österreich

Pfarrer Johannes Laichner wird neuer Nationaldirektor von Missio Österreich

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Johannes Laichner neuer “Missio”-Nationaldirektor

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Redaktion – Dienstag, 23. Juni 2026

Pfarrer Johannes Laichner aus dem Bistum Innsbruck wird neuer Nationaldirektor von Missio Österreich und folgt auf Pater Karl Wallner OCist, der das Amt seit 2016 innehatte. Laichner hat bereits Erfahrung als Missio-Diözesandirektor im Bistum Innsbruck gesammelt.

Mit dem Namen Missio werden die Päpstlichen Missionswerke in zahlreichen Ländern bezeichnet. Sie unterstehen direkt dem Heiligen Stuhl, konkret dem Dikasterium für die Evangelisierung.

Der neue Missio-Nationaldirektor wurde 1982 in Tirol geboren. Seine Matura machte er am Stiftsgymnasium Stams, woraufhin er Theologie und Klassische Archäologie in Innsbruck studierte. 2007 folgte die Weihe zum Diakon, 2008 die Priesterweihe. Die akademische Laufbahn, die ihn auch nach Rom führte, krönte Laichner mit gleich zwei Promotionen, nämlich 2008 in Theologie und dann 2011 in Klassischer Archäologie.

Missio Österreich teilte mit, Laichner habe als Missio-Diözesandirektor “in engem Austausch mit Projektpartnern in Afrika, Asien und Lateinamerika” gestanden. “Mehrere Projektbesuche führten ihn in Länder des Globalen Südens, wo Missio Bildungs-, Sozial- und Pastoralprojekte unterstützt.”

“Neben seinem weltkirchlichen Engagement wirkte Laichner als Leiter des Seelsorgeraums Inntal und betreute als Pfarrer die Gemeinden Roppen, Mils bei Imst, Karres und Karrösten”, hieß es außerdem. Sowohl die Tätigkeit als Pfarrer als auch die Leitung von Missio im Bistum Innsbruck gibt er mit dem Umzug nach Wien auf.

Gegenüber CNA Deutsch sagte Pater Karl Wallner, der scheidende Nationaldirektor von Missio Österreich: “Ich habe große Freude, dass Diözesandirektor Dr. Dr. Johannes Laichner, bisher Pfarrer im Westen von Tirol, für mehrere Pfarren vom Heiligen Stuhl zum Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke ab 1. September ernannt worden ist.”

Laichner sei “ein äußerst engagierter missionarischer Priester, ausgezeichnet durch einen Eifer und durch eine Organisationskompetenz, die ich selten so erlebt habe. Er kennt Missio durch und durch. Er hat es geschafft, in den kurzen Jahren seiner Amtszeit als Diözesandirektor für die Diözese Innsbruck dort Missio zur stärksten Spendenorganisation der Kirche zu machen. Er hat ein Herz für Weltkirche und ist gut vernetzt bereits in Afrika und in Rom. Und mit ihm wird es sicher gut weitergehen.”

Pater Karl blickte auch auf sein eigenes Wirken für Missio Österreich zurück. Man sei “in den letzten zehn Jahren sehr gewachsen”, auch das Spendenaufkommen habe sich mehr als verdoppelt, sodass Missio Österreich mehr Hilfsprojekte stemmen könne “als je in unserer Geschichte zuvor”.

“Unsere Aufgabe ist aber nicht nur, jetzt in fremden Ländern zu helfen, sondern auch bei uns in Österreich für eine missionarische Gesinnung zu sorgen und auch das Herz offen zu halten für die wachsende dynamische Weltkirche”, fügte er hinzu. “Dr. Dr. Johannes Laichner wird das sehr gut machen, auch weil er über die Medien bereits sehr bekannt ist, über Radio Maria. Man hört seine Vorträge gerne und es wird deshalb sicher auch die mediale Ausstrahlung der päpstlichen Missionswerke weitergehen. Viel Erfolg!”

Rudolf Gehrig hat zu diesem Artikel beigetragen.

Zuletzt aktualisiert am 23. Juni 2026 um 12:51 Uhr.

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