Vatikan: Papamobil reist für den guten Zweck durch die USA
Das vatikanische Dikasterium für den Dienst der Nächstenliebe hat eine Kooperation mit der US-amerikanischen Hilfsorganisation “Cross Catholic Outreach” initiiert, um Kinder in Konfliktgebieten weltweit zu unterstützen. Im Rahmen der Aktion mit dem Titel “American Catholic Heroes: The Road Trip for Hope” wird ein Papamobil über eine Strecke von etwa 3.700 Meilen (etwa 6.000 Kilometern) von New York bis nach Kalifornien fahren
Quelle
Dikasterium für den Dienst der Nächstenliebe
Mario Galgano – Vatikanstadt
Am 28. April 2026 übergab der Präfekt des Dikasteriums, Erzbischof Luis Marín de San Martín, die Fahrzeugschlüssel an die Präsidentin der Organisation, Michele Sagarino. Am darauffolgenden Morgen erhielt Sagarino die Gelegenheit, Papst Leo am Ende der Generalaudienz zu treffen und die Arbeit der Organisation vorzustellen. Die Reise des Fahrzeugs soll dazu dienen, Momente des Gebets und der Reflexion zu schaffen und gleichzeitig die Realität von Kriegsopfern in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Im Anschluss an die Rundreise wird eine Benefizauktion in den Vereinigten Staaten stattfinden, deren Erlös den karitativen Aufgaben des Dikasteriums zufließt.
Erzbischof Luis Marín de San Martín erklärte, dass die christliche Nächstenliebe über die Theorie hinausgehen und in praktisches Handeln münden müsse. Die Übergabe des Fahrzeugs stärke die Verbindung zum Papst und diene der Solidarität mit Bedürftigen. Die Organisation „Cross Catholic Outreach“, die seit fast 25 Jahren besteht, war allein im Jahr 2024 in 32 Ländern tätig, darunter Malawi, Sambia und Haiti. Dort unterstützt sie Projekte in den Bereichen Gesundheit, Landwirtschaft, Ernährung und Bildung.
Der Präfekt des Dikasteriums für den Dienst der Nächstenliebe, Erzbischof Luis Marín de San Martín, und die Vorsitzende von Cross Catholic Outreach, Michele Sagarino
“Hopemobile”
Das Projekt, bei dem das Fahrzeug als “Hopemobile” bezeichnet wird, ist für die Monate Juni und Juli 2026 geplant. Der Zeitraum überschneidet sich mit dem 250. Jahrestag der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten. Die Route umfasst 13 Städte, darunter Washington und New York, sowie Stationen in St. Louis und an der Universität Notre Dame, bevor die Reise in Kalifornien endet.
“Hopemobile”
Die Initiative wurde bereits unter Papst Franziskus autorisiert, um Mittel für Arme und insbesondere für junge Opfer bewaffneter Auseinandersetzungen zu generieren. In der Apostolischen Exhortation “Dilexi te” betonte Papst Leo die Bedeutung der Zuwendung zu den Menschen in den am stärksten betroffenen Regionen. Das Dikasterium für den Dienst der Nächstenliebe setzt diesen Auftrag durch die aktuelle Kooperation in den Vereinigten Staaten fort.
vatican news, 29. April 2026
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