„Märtyrer sind ein Zeugnis des Glaubens, der Heiligkeit und der Hoffnung“
Vatikan: „Märtyrer sind ein Zeugnis des Glaubens, der Heiligkeit und der Hoffnung“ – Vatican News
Quelle
Der selige Carlo Luigi Hurtrel, Priester der Minims, Märtyrer
Papst würdigt neue Märtyrer und Glaubenszeugen

Erzbischof Fabio Fabene, Sekretär des Dikasteriums für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, hat die Gegenwart als eine neue Epoche des Martyriums bezeichnet. Bei einem Studientag im süditalienischen Paola zum Gedenken an die seligen Märtyrer Carlo Luigi und Luigi Beniamino Hurtrel hob der Kurienerzbischof die Bedeutung des Glaubenszeugnisses für die heutige Kirche hervor.
Fabene verwies auf jene Menschen, die auch in der heutigen Zeit ihr Leben für ihren Glauben hingeben, und sprach von einer Ökumene des Blutes, die alle Gläubigen verbinde. Ein Märtyrer gebe sein Leben nach dem Vorbild Christi hin, wobei die Liebe zu Christus das zentrale Element bilde. Die Haltung des Märtyrers sei nicht von Verbitterung geprägt, sondern spiegle die Hingabe am Kreuz wider und bezeuge die Überwindung des Bösen durch das Gute. Die Märtyrer der Gegenwart seien gewöhnliche Menschen, die sich entschieden hätten, an der Seite der Bevölkerung zu bleiben.
Der Studientag wurde von der Generalpostulation des Paulanerordens anlässlich des hundertsten Jahrestags der Seligsprechung der beiden Brüder veranstaltet. In diesem Rahmen sprach auch Pater Carlo Calloni, Generalpostulator der Kapuziner, über den historischen Kontext des Martyriums während der Französischen Revolution. Calloni betonte dabei, dass ein Martyrium das Ergebnis eines langen Glaubenswegs sei und nicht unvorbereitet geschehe.
sir – mg, 17. Oktober 2026
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