De civitate Dei/Vom Gottesstaat

De civitate Dei – Wikipedia
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Nach seinen berühmten ‘Bekenntnissen’, in denen Augustinus seine Bekehrung zum Christentum erzählte, entstand in den Jahren 413-426 die zweite philosophisch-theologische Abhandlung ‘Vom Gottesstaat’. Sie umfaßt 22 Bücher und ist als Verteidigungsschrift angelegt, weil man dem Christentum den Untergang des römischen Reiches anlastete.
Die Zurückweisung dieses Vorwurfs und Rechtfertigung sind Gegenstand der ersten 10 Bücher. In den folgenden aber entwickelt der große abendländische Kirchenlehrer seine Theorie vom Gottesstaat, der als moralische Instanz dem von Selbstliebe und Eigennutz geprägten Weltstaat überlegen ist. Basis dieses weltgeschichtlichen Erklärungsmodells, das das Geschichtsbild und alle Geschichtstheorien bis in die Neuzeit wesentlich mitgeprägt hat, ist die Offenbarung.
Über den Autor
Aurelius Augustinus, 354-430 n.Chr., stammte aus Nordafrika und war Rhetoriklehrer in Karthago, Rom und Mailand. Nach seinem Bekehrungserlebnis 387 ließ er sich von Bischof Ambrosius in Mailand taufen. Rückkehr nach Afrika; nach Klosterleben und Priesterweihe wurde er Bischof von Hippo. Schon zu Lebzeiten war er im gesamten Abendland berühmt als Prediger, Berater und Kämpfer gegen verschiedene Sekten. Heute gilt er als der größte lateinische Kirchenlehrer des christlichen Altertums.
Vom Gottesstaat (De civitate Dei): Vollständige Ausgabe in einem Band – Buch 1 bis 10, Buch 11 bis 22
Herausgeber : dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Autor: Aurelius Augustinus
Übersetzer: Wilhelm Thimme
Erscheinungstermin : 1. Februar 2007
Auflage : 2.
Sprache : Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe : 1712 Seiten
ISBN-10 : 3423343931


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