Hochfest der Gottesmutter Maria, Neujahr und Weltfriedenstag

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 2,16-21

Quelle
Hl. Ephräm -Patron der geistlichen Begleiter und Beichtväter
Wir verehren Maria als wahre Gottesmutter

In jener Zeit eilten die Hirten nach Bethlehem und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag.
Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war.
Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten.
Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach.
Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.
Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter empfangen wurde.

Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

Hl. Ephräm (um 306-373) – Diakon in Syrien, Kirchenlehrer
Hymnus (trad. © Evangelizo)

„Die Hirten […] rühmten Gott und priesen ihn für alles, was sie gehört und gesehen hatten“
Komm herbei, Mose, und zeige uns diesen Dornbusch auf dem Gipfel des Berges, dessen Flammen auf deinem Antlitz tanzten (vgl. Ex 3,2): Es ist des Allerhöchsten Kind, das aus dem Schosse der Jungfrau Maria erschienen ist und die Welt durch sein Erscheinen erleuchtet hat. Ihm gebührt Ehre von jedem Geschöpf, und glückselig ist jene, die ihn geboren hat!

Komm herbei, Gideon, zeige uns jenes Vlies und jenen süssen Tau (vgl. Ri 6,37), enthülle uns so das Geheimnis deiner Worte: Es ist Maria, im Vlies [von vlius, vlus: zusammenhängende Fellwolle des Schafs] dargestellt, das durch den Tau des fleischgewordenen Wortes Gottes benetzt wird. Es hat sich durch sie der Schöpfung offenbart und die Welt aus dem Irrtum freigekauft.

Komm herbei, David, zeige uns die Stadt, die du gesehen hast, und den Spross, der aus ihr keimte: Die Stadt ist Maria – das Reis, das ihr entspross, ist unser Heiland, dessen Name „Morgenröte“ ist (vgl. Jer 23,5; Sach 3,8 LXX).

Der Baum des Lebens, den ein Cherub mit feurigem Schwerte bewachte (vgl. Gen 3,24), siehe, er wächst in Maria, der allreinen Jungfrau; Joseph ist es, der ihn bewacht. Der Cherub hat sein Schwert sinken lassen, denn die Frucht, die er bewachte, wurde aus Himmelshöhen ausgesandt zu den Vertriebenen, hinab in ihren Abgrund. Esst alle davon, ihr Sterblichen, und ihr werdet leben. Gepriesen sei die Frucht, die die Jungfrau geboren hat.

Gepriesen sei er, der herabgestiegen ist und in Maria Wohnung genommen hat, der aus ihr hervortrat, um uns zu erretten. Glückselige Jungfrau Maria, die du für würdig befunden wurdest, die Mutter des Sohnes des Allerhöchsten zu sein, die du geboren hast den Ältesten, der Adam und Eva ins Dasein rief. Er nahm aus dir Fleisch an, die du die süsse Frucht voll des Lebens bist, und durch ihn erhielten die Vertriebenen wieder Zugang zum Paradies.

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