Das letzte Hemd hat keine Taschen

Papst Franziskus: Das letzte Hemd hat keine Taschen

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Sich auf das Jenseits vorzubereiten, befreit den Christen nicht von der Pflicht, das Diesseits gerechter und besser zu gestalten. Darauf hat Papst Franziskus die katholischen Gläubigen beim Angelusgebet an diesem Sonntag hingewiesen. Im Evangelium (Lk 12,32-48) spricht Jesus zu seinen Jüngern von der Haltung, die sie in Erwartung der Rückkehr des Herrn einnehmen sollen.

„Haltet euch bereit“, so lautet die Losung. „Jesus erinnert uns heute daran, dass die Erwartung der ewigen Seligkeit uns nicht von der Verpflichtung entbindet, die Welt gerechter und bewohnbarer zu machen. Im Gegenteil, gerade diese unsere Hoffnung, das ewige Reich zu besitzen, bewegt uns dazu, die Lebensbedingungen auf der Erde zu verbessern, besonders für die schwächsten unserer Geschwister“, so der Papst.

Wie aber sieht ein solcher Einsatz aus? Mit Blick auf das Evangelium ist damit auch der Umgang mit Geld gemeint, sagte der Papst. Almosen als Werk der Barmherzigkeit gehörten dazu, auf einer grösseren Ebene auch: „kein Vertrauen in vergängliche Güter setzen, Dinge benutzen ohne Anhänglichkeit und Egoismus, sondern der Logik Gottes zufolge, der Logik einer Aufmerksamkeit für die anderen“.

Und, erinnerte der Papst: „Wir können unglaublich am Geld hängen und ganz viele Sachen haben, aber am Ende können wir nichts mitnehmen. Das letzte Hemd hat keine Taschen.“

rv 07.08.2016 gs

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