Kardinal Napier lobt die Organisation

Der südafrikanische Kardinal Wilfrid Fox Napier lobt die Organisation der laufenden Bischofssynode gegenüber der Vorgängersynode vor einem Jahr

Quelle
Synode: Der Laufplan bis zum Schluss
News: Familiensynode

Er hob bei einer Pressekonferenz am Dienstag im Vatikan besonders die deutlich längere Diskussionszeit in den 13 Sprachgruppen hervor. Die afrikanischen Bischöfe blickten optimistisch auf die Synode und den Führungsstil von Papst Franziskus, so der Erzbischof von Durban. Mit ihm äusserten sich bei der Pressekonferenz Kardinal Lluis Martinez Sistach (Barcelona) und Kardinal Alberto Suarez Inda (Morelia/Mexiko). Alle drei betonten, dass das Thema Ehevorbereitung im neuen Schlussdokument einen zentralen Platz einnehmen werde.

Mit Blick auf die Ausserordentliche Synode im Oktober 2014 kritisierte Napier besonders, dass deren Zwischenbericht in bestimmten Punkten bei weitem nicht die Mehrheitsmeinung der Teilnehmer widergespiegelt habe, sondern lediglich die Position einiger weniger. “Da schien eine bestimmte Ideologie oder Agenda am Werk zu sein”, so der Südafrikaner. Diesmal sei das anders. Die Synode arbeite als Team und mache echte Fortschritte.

Napier hatte in der vergangenen Woche eingeräumt, vor Beginn der jetzigen Synode einen kritischen Brief an den Papst unterzeichnet zu haben. Das Schreiben habe sich inhaltlich jedoch von dem in der Presse bekanntgewordenen Brief unterschieden, in dem 13 Kardinäle Franziskus vor einer Manipulation der Synode zugunsten der Reformer warnten.

kna 20.10.2015 sk

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