Berater: Medien unfair gegenüber Limburger Bischof

Gespräche zur Lage im Bistum Limburg

Hasso Mansfeld, renommierter Kommunikationsberater, nimmt Bischof Tebartz-van-Elst in Schutz:
An ihm “kondensieren jetzt alle Ressentiments gegen die katholische Kirche”.

Die Berichterstattung ist aus dem Ruder gelaufen.

München, kath.net/KNA, 10. September 2013

Hasso Mansfeld (51), renommierter Kommunikationsberater, hat den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (53) in Schutz genommen.

Der katholische Bischof habe sich zwar in der Frage seines Erste-Klasse-Flugs nach Indien im “Spiegel”-Interview unglücklich verhalten und sich mit dem darauf folgenden “juristischen Gezänk weiter vergaloppiert”, sagte er dem Wochenmagazin für die Kommunikations- und Medienbranche “Werben & Verkaufen”. Andererseits aber werde der Bischof unfair behandelt; an ihm “kondensieren jetzt alle Ressentiments gegen die katholische Kirche”. Die Berichterstattung sei aus dem Ruder gelaufen. 

Mansfeld hielt den Medien vor, unpräzise und unseriös zu berichten und immer neue “Protagonisten der Anklage aus dem Hut zu zaubern, ohne dass deren Motivation hinterfragt wird. Das ist kein guter journalistischer Stil”. So werde von einer “Dienstvilla” gesprochen. Der “Spiegel” schreibe von Hunderten geheimer Fotos von Handwerkern, die den Prunk dokumentieren sollten, veröffentliche aber kein einziges. Zur Persönlichkeit des Bischofs sagte Mansfeld, Tebartz-van Elst sei “sehr wohl selbstreflektiert”. Er habe einen enormen Anspruch an sich selber und mache es sich daher sehr schwer, eigene Fehler zu akzeptieren. “Was er jetzt an Kritik einstecken muss, ist brutal, so etwas hinterlässt natürlich Spuren.”

Ende August hatte Mansfeld dem Bischof in einem Medienbeitrag geraten, aus der “bischöflichen Wagenburg” auszubrechen und Gesprächsbereitschaft und Kritikfähigkeit zu zeigen. Daraufhin war er nach eigenen Angaben zu einem Gespräch mit Tebartz-van Elst eingeladen worden. Als daraufhin die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” über Honorarforderungen des Kommunikationsexperten von rund 16.000 Euro berichtete, kam es nicht zu einem Beratungsauftrag.

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