La Sagrada Familia – Die in den Himmel wächst
Ein Film blickt hinter die Kulissen der Sagrada Familia
Zürich/Bonn, kath.net/KNA, von Joachim Heinz, 18. Dezember 2012
Es ist eine Baustelle der Superlative – und das seit mehr als einem Jahrhundert. Am 19. März 1882 legten die Stifter am damaligen Stadtrand von Barcelona den Grundstein für eine Kirche. Geplant war ein Gotteshaus mit Anklängen an Romanik und Gotik. Ein Jahr später übernahm der Architekt Antoni Gaudi die Regie. Aus dem eher spartanischen Entwurf wurde ein wild wucherndes Grossprojekt: der „Temple Expiratori de la Sagrada Familia“. Die nach wie vor unfertige „Sühnekirche der Heiligen Familie“ gehört längst zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Spaniens. Allein 18 Türme sollen sie dereinst krönen, der gewaltigste davon stellt mit 170 Metern sogar den bisherigen Weltrekordhalter, das Ulmer Münster, in den Schatten.
Sieben Tipps zur Vorbereitung auf Weihnachten
Besuchen Sie (wenigstens) bis Weihnachten täglich die heilige Messe
Nirgends kommt uns Christus so nahe, nirgends beschenkt er uns so mit seiner Gnade. Von Weihbischof Dominik Schwaderlapp
Köln, kath.net, 16. Dezember 2012
Manchmal ist der Advent sehr hektisch, so sehr, dass manchen sogar die Freude an und auf Weihnachten trübt. Das muss nicht sein! Folgende Tipps verhelfen zu einem Weg zu echter und bleibender Freude über die Geburt des Herrn:
1. Überfrachten Sie das Weihnachtsfest nicht mit überzogenen Erwartungen. Freuen wir uns über das, was uns Gott schenkt.
Aushöhlung der Symbolik
Für die Liturgie bleibt die „Mitternacht“ ein wichtiges Zeichen
Von Bischof Heinz Josef Algermissen
Wir wissen nichts über die Zeit der Geburt Jesu. Die Überlieferung setzte sie im Blick auf die Hirten, die „Nachtwache bei ihrer Herde“ (Lk 2, 8) hielten, in die Nacht. Vor allem war es eine Textstelle aus dem alttestamentlichen Weisheitsbuch, das eine genauere Zeit vorgab: „Als tiefes Schweigen das All umfing und die Nacht bis zur Mitte gelangt war, da stieg dein allmächtiges Wort, o Herr, vom Himmel herab, vom königlichen Thron“ (Weish 18, 14-15a).
Mariä Lichtmess 2. Februar
Als Abschluss der weihnachtlichen Feste gefeiert
Das Fest der Darstellung des Herrn wird vierzig Tage nach Weihnachten als Abschluss der weihnachtlichen Feste gefeiert. Der früher gebräuchliche Name Mariä Purificatio, Reinigung, erinnert an den jüdischen Brauch, auf den sich das Fest bezieht: Nach den Vorschriften des Alten Testaments galt die Mutter vierzig Tage nach der Geburt eines Sohnes als unrein. Die Frau musste ein Reinigungsopfer darbringen, wahlweise eine oder zwei Tauben oder in besonders gravierenden Fällen ein Schaf. Maria pilgerte also zu dieser ihrer Reinigung
in den Tempel. Da ausserdem Jesus der erste Sohn war, galt er als Eigentum Gottes und musste von den Eltern zuerst ausgelöst werden: er wurde zum Priester gebracht und vor Gott dargestellt
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