Der ‘FC Guardia’ – ein Fussballclub im Vatikan
Im Vatikan hat der Ballsport Heimrecht
Im Vatikan hat der Ballsport Heimrecht. Vor allem die Leibwächter des Papstes haben daran ihren Anteil.
Von Ulrich Nersinger
Rom, kath.net, 8- Juli 2014
Seinen wohl glanzvollsten Auftritt im Vatikan erlebte der Fussballsport im Jahre 1521. In diesem Jahr fand eine Partie des “calcio fiorentino”, des “Florentiner Fussballs”, im Belvederehof des päpstlichen Palastes statt. Vom Borgiaturm aus verfolgte Papst Leo X. (Giovanni de’ Medici, 1513-1521), ein gebürtiger Florentiner, das Spiel. Das Spiel war in Florenz ursprünglich den obersten Adelsschichten vorbehalten gewesen; man spielte es daher im Livree oder im Kostüm.
Franziskus und “Der Pfosten Gottes”
Wie der Papst Argentinien zum Sieg gegen die Schweiz verhalf

Quelle: Bilder
Päpstliche Schweizergarde: Vatikan
Päpstliche Schweizergarde: s. facebook
Von Tobias Käufer und Gottfried Bohl (KNA)
Buenos Aires/Vatikanstadt, kath.net/KNA, 02. Juli 2014
Es lief die 122. Spielminute im WM-Achtelfinale in Sao Paulo zwischen Argentinien und der Schweiz, als der Schweizer Blerim Dzemaili nur wenige Meter vor dem argentinischen Tor an den Ball kam. Ein Treffer kurz vor Schluss der Verlängerung hätte den 1:1-Ausgleich und wohl ein Elfmeterschiessen bedeutet. Doch sein Kopfball ging an den Pfosten, sprang von dort noch einmal zurück an sein Schienbein und dann ins Aus. Argentinien gewann und zog ins Viertelfinale ein.
Pascal Burri ist neuer Gardekaplan
Der Heilige Vater hat einen neuen Kaplan für die Päpstliche Schweizergarde ernannt
Quelle
Als Weihbischof zurück in die Heimat
Vatikan/Freibung i. Ue., kath.net/ sbk
Papst Franziskus hat Pascal Burri, Moderator (Pfarrer) der Seelsorgeeinheit Sainte-Thérèse/Saint-Laurent in Freiburg, zum Kaplan der Päpstlichen Schweizergarde ernannt. Der Amtsbeginn ist auf den 1. September 2014 festgelegt. Er folgt als Gardekaplan auf Monsignore Alain de Raemy, der am 30. November 2013 zum Weihbischof im Bistum Lausanne, Genf und Freiburg ernannt wurde.
Schweizer Botschafter
Schweizer Botschafter: Weshalb der Papst die Schweiz besuchen sollte
Er war der einzige Europäer und einziger Italienischsprechender der sieben neuen Botschafter, die an diesem Donnerstag dem Papst ihr Beglaubigungsschreiben überreichten: Pierre-Yves Fux hatte im Anschluss auch die Gelegenheit, kurz mit dem Papst über verschiedene Themen zu sprechen.
Der 47-jährige Schweizer Diplomat war in Asien und Naher Osten sowie im Schweizer Aussenministerium tätig, als Geisteswissenschaftler studierte er vor fast 20 Jahren in Rom und war im Vatikanischen Geheimarchiv tätig. Nun hofft er, dass Papst Franziskus – der zwar durch die Schweizer Gardisten sehr viel von der Schweiz erfahre – selber sein Land persönlich kennen lerne.
Päpstliche Schweizergarde vereidigt neue Rekruten
30 neue Rekruten der Schweizergarde haben am Dienstag im Vatikan den Eid auf Papst Franziskus abgelegt
Quelle
KathTube: Angelobung der Schweizer Gardisten – 6. Mai 2014
Original: Vatikan:
Ansprache von Papst Franziskus an die Päpstliche Schweizergarde
Schweizer Garde: “Ein Leben lang…”
Vatikanstadt, kath.net/KNA, 06. Mai 2014
30 neue Rekruten der Schweizergarde haben am Dienstag im Vatikan den Eid auf Papst Franziskus abgelegt. Bei strahlendem Sonnenschein schworen die Hellebardiere vor rund 1.000 Gästen in einer feierlichen Zeremonie, ihm und seinen rechtmässigen Nachfolgern “treu, redlich und ehrenhaft zu dienen” und notfalls auch das eigene Leben dafür einzusetzen.
Bleibt dem treu, was in eurem Herzen gereift ist!
Am Montag gab es eine Spezial-Audienz von Papst Franziskus für die Schweizer Gardisten
Vatikan, kath.net/KAP/red, 05. Mai 2014
Papst Franziskus hat der Schweizergarde für ihren Wachdienst im Vatikan gedankt. “Jeden Tag darf ich aus der Nähe eure Hingabe und euren Einsatz erleben. Dafür bin ich sehr dankbar”, sagte Franziskus am Montag vor Schweizergardisten und ihren Angehörigen. Ihr Dienst bringe den Wunsch zum Ausdruck “sich für eine wichtige und anspruchsvolle Aufgabe hinzugeben”.
Schweizergarde
6. Mai: Die Vereidigung der Rekruten
Der 6. Mai, der Tag des “Sacco di Roma” (Plünderung Roms), ist ein Datum, das für die Schweizergarde im Vatikan eine ganz besondere Bedeutung hat und gleichzeitig eng mit der Geschichte der Kirche verknüpft ist, da es mit dem Blut von 147 ihrer Söhne geschrieben worden ist. 1527 bedeutete dieses Datum Tod, heute bedeutet es Leben, denn jedes Jahr leisten an diesem Tag die neuen Rekruten ihren feierlichen Eid. Es ist eine eindrucksvolle Feier, die in einem besonderen Rahmen, dem Cortile di San Damaso (Damasushof), stattfindet und der wichtige Persönlichkeiten des Vatikans beiwohnen.







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