Papst Pius XII.

Vatikan-Historiker Gumpel wurde 90

Relator des Seligsprechungsverfahrens für Papst Pius XII.

Quelle
Papst Pius XII.

Als Relator des Seligsprechungsverfahrens für Papst Pius XII. und einer der besten Kenner der Materie nahm Gumpel Pius XII. wiederholt gegen Kritik in Schutz.

Rom, kath.net/KNA, 17. November 2013

Peter Gumpel, in Rom lebender deutscher Jesuit, Historiker und emeritierter Professor an der Päpstlichen Universität Gregoriana, wurde am vergangenen Freitag 90 Jahre alt. Bekannt wurde Gumpel vor allem als Berichterstatter im 1974 eröffneten Seligsprechungsverfahren für Papst Pius XII. (1939-1958).

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Die Spione des Papstes

Die Spione des Papstes: Der Vatikan im Kampf gegen Hitler

Das Schweigen des Vatikans zum millionenfachen Morden der Nazis ist und bleibt eine der grossen Kontroversen unserer Zeit. Bis heute wird diskutiert, warum Papst Pius XII. öffentlich nicht deutlicher intervenierte. Mark Rieblings fesselnde Aufarbeitung der Rolle des Vatikans im Widerstand gegen Hitler fügt der historischen Wahrheitssuche neue, wichtige Facetten hinzu. Denn während Papst Pius noch Geburtstagskarten an Hitler schrieb, unterstützte er im Geheimen die Attentatspläne des deutschen militärischen Widerstands. Riebling beschreibt das doppelte Spiel des Papstes historisch präzise und zugleich “spannend und faszinierend”
(Wall Street Journal).

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Pius XII.: Ein Papst für Deutschland, Europa und die Welt

Pius XII.: Ein Papst für Deutschland, Europa und die Welt (Propyläen des christlichen Abendlandes)

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Am 9. Oktober 1958 starb Papst Pius XII. Mit seinem Pontifikat sind vor allem der Zweite Weltkrieg sowie die Schaffung einer tragfähigen westeuropäischen Nachkriegsordnung auf christlichem Fundament verbunden. Im Sog von Nationalsozialismus und sowjetischem Kommunismus war Pius XII. immer bemüht, den Menschen auf der ganzen Welt durch Taten und Wort Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben der Völker zu machen. Zu Lebzeiten hochgeschätzt, war es nach seinem Tod sowjet-kommunistischer Propaganda geschuldet, dass Papst Pius XII. als Erfüllungsgehilfe Adolf Hitlers im Kampf gegen Bolschewismus und Judentum verunglimpft wurde.

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Aktenzeichen: Sr. Pascalina Lehnert UPDATE

Vermutlich hatte noch nie eine Frau im Vatikan so viel Macht

Gottes mächtige Dienerin (43)

Vermutlich hatte noch nie eine Frau im Vatikan so viel Macht wie eine Ordensschwester aus Altötting, Schwester Pascalina. Sie stand 40 Jahre an der Seite von Eugenio Pacelli, zunächst Nuntius in Deutschland, später Papst Pius XII. in Rom. Von einer einfachen Haushälterin stieg sie zur Privatsekretärin des Papstes auf. Über das Schicksal dieser Persönlichkeit wurde schon viel geschrieben, aber niemand hat das Leben dieser aussergewöhnlichen Frau mit einer solchen Akribie und belegbaren historischen Dokumentation gezeichnet wie die deutsche Historikerin Martha Schad mit ihrem Werk ‘Gottes mächtige Dienerin’. Seither sind dreissig Jahre vergangen, Schwester Pascalina verstarb im Jahre 1983. Wir sprachen mit der bekannten Autorin, Wissenschaftlerin und, was in diesem Zusammenhang nicht unwichtig ist, zu erwähnen, Protestantin und haben sie vor das Mikrofon von Radio Vatikan gebeten.

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Die rechte Hand von Pius XII.

Schwester Pascalina Lehnert

Manche sagen, sie war die mächtigste Frau im Vatikan bis auf den heutigen Tag: Schwester Pascalina Lehnert. Die bayerische Ordensfrau wirkte 40 Jahre als Haushälterin an der Seite von Eugenio Pacelli, dem Nuntius in Deutschland und späteren Papst Pius XII. In akribischen Recherchen hat die Augsburger Historikerin Martha Schad Neues und Erstaunliches über Sr. Pascalina zutage gebracht.

Sie waren ein ungleiches Paar, der vornehme römische Adlige Eugenio Pacelli und die energische bayerische Schwester Pascalina. Ihr langer gemeinsamer Weg begann 1918, als Pacelli Nuntius in München war. Er suchte zur Aushilfe eine Haushälterin und erhielt den Rat, “er möge doch in Altötting bei den Schwestern vom Heiligen Kreuz darum bitten, dass eine der Schwestern für vier Wochen nach München kommen sollte und den Haushalt in Schwung bringen sollte, und da hat man nun Sr. Pascalina, die Josephine Lehnert hiess, auserwählt, weil sei eine tüchtige junge Nonne war.”

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Pancratius Pfeiffer, der verlängerte Arm von Pius XII.

Pancratius Pfeiffer, der verlängerte Arm von Pius XII.. Der Salvatorianergeneral und die deutsche Besetzung Roms 1943/44

Salvatorianer

In keinem Abschnitt des Pontifikats Pius‘ XII. stellt sich die Frage nach dem Verhalten des Papstes gegenüber den Nationalsozialisten und dem Holocaust unausweichlicher als während der neunmonatigen deutschen Besetzung Roms 1943/44, als Wehrmacht und SS buchstäblich unter dem Fenster des Pontifex agierten.

Anhand des kaum ausgewerteten Nachlasses des Salvatorianergenerals Pancratius Pfeiffer ist es möglich, die geheime Aktivität von Pius XII. zur Rettung und Unterstützung von Juden, Dissidenten und Notleidenden in Rom und Umgebung nachzuzeichnen. Als eine der ganz wenigen päpstlichen Vertrauenspersonen wurde Pfeiffer zur Drehscheibe zwischen den deutschen Besatzungsbehörden und kirchlichen Stellen bzw. hilfesuchenden Privatpersonen. Das neue Material ermöglicht ein differenzierteres Bild des Papstes und seines Umgangs mit der direkten Bedrohung.

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Dienstag, 26. September 1939

Ansprache von Papst Pius XII. – An eine Deutsche Pilgergruppe*

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Vatikan – Papst Pius XII.

Dienstag, 26. September 1939

Seid Uns herzlich willkommen, geliebte Söhne. Ihr wisst, welch innigen Anteil Wir an allen Anliegen und Äußerungen des kirchlichen Lebens und der Seelsorge im deutschen Volke nehmen.

Ihr kommt in einer ernsten Stunde zu Uns. Sie ist so ernst und die Zukunft so dunkel, dass wir Menschen augenblicklich nur das eine sehen und sagen können: der ausgebrochene Krieg ist für alle Völker, die in ihn hineingezogen werden, eine entsetzliche Gottesgeißel.

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