Papst Leo XIV. fordert in Barcelona Abkehr vom Leistungskult
Am vierten Tag seiner apostolischen Reise nach Spanien ist Papst Leo XIV. an diesem Dienstagabend im Olympiastadion “Lluís Companys” in Barcelona mit zahlreichen Gläubigen zu einer Gebetsvigil zusammengetroffen. In einer Dialogrunde antwortete er auf Fragen junger Erwachsener, die von persönlichen Krisen, dem Druck der modernen Gesellschaft und schweren familiären Traumata berichteten
Mario Galgano – Vatikanstadt
Leo XIV. ging nicht nur auf die persönlichen Anliegen der jungen Menschen ein, sondern kritisierte strukturelle Missstände in der modernen Leistungsgesellschaft und rief zu einem offeneren Umgang mit mentalen und psychischen Krankheiten auf.
Eine junger Katalane schilderte zu Beginn seine Erfahrung einer tiefen inneren Leere, die er trotz des gesellschaftlichen Drangs nach Erfolg und Selbstdarstellung empfunden habe, bevor er zum christlichen Glauben fand und an Ostern dieses Jahr die Taufe empfangen hat.
9. Juni 2026 – Barcelona Gebetsvigil
Apostolische Reise nach Spanien: Gebetsvigil – Olympiastadion “Lluís Companys” (Barcellona)
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Wortlaut: Die Predigt von Papst Leo XIV. bei der Gebetsvigil in Barcelona – Vatican News
Wortlaut: Antworten des Papstes bei der Gebetsvigil in Barcelona – Vatican News
Leo XIV. vergleicht Glaubensweg mit einer Pilgerschaft in der Nacht – Vatican News
Spanien: Kardinal Cobo über Papstbesuch in Madrid
Nach Abschluss der ersten Etappe der Spanienreise von Papst Leo XIV. zieht der Erzbischof von Madrid eine äußerst positive Bilanz dieser drei Tage. Im Gespräch mit uns ging er auch auf das Thema sexualisierte Gewalt in der Kirche ein
Kardinal José Cobo Cano beschrieb den Papstbesuch in Madrid als Tage voller Nachtwachen, Messen und Begegnungen und zeigte sich überrascht über die enorme Resonanz, die der Papstbesuch bereits gehabt hat. Im Interview mit Radio Vatikan in Madrid sprach der Kardinal über die Generation Z und die Sehnsucht nach Transzendenz in der Gesellschaft. Nach Missbrauchsprävention in der spanischen Kirche gefragt, zeigte sich der Kirchenvertreter überzeugt, dass man an einem guten Punkt sei: “Es ist ein Übel der Vergangenheit, aber ein Übel, das wir für die Zukunft zu verhindern versuchen.”


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