Papst führt Telefonat mit Selenskyj
Papst führt Telefonat mit Selenskyj: Waffenstillstand und sichere Evakuierung in Oleshky thematisiert

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Das Presseamt des Heiligen Stuhls hat an diesem Montagnachmittag mitgeteilt, dass Papst Leo XIV. ein Telefongespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geführt hat. Im Mittelpunkt der Unterredung stand die angespannte humanitäre Situation in der Stadt Oleshky innerhalb der Region Cherson. Der Papst verwies dabei auf die bereits an den Präsidenten der Russischen Föderation herangetragene Initiative zur Einrichtung einer humanitären Feuerpause.
Mario Galgano – Vatikanstadt
Das Kirchenoberhaupt äußerte die Erwartung, dass eine beidseitige Kooperation die Lieferung von Nahrungsmitteln sowie medizinischen Gütern ermöglichen und gleichzeitig eine geordnete sowie gefahrlose Evakuierung der Zivilbevölkerung gewährleisten könne. Abschließend bekräftigte der Pontifex den fortwährenden Einsatz des Vatikans zugunsten von friedlichen Verhandlungen und diplomatischen Lösungsansätzen.
Bisheriges Engagement und Kontakt mit Moskau
Papst Leo XIV. fordert seit Beginn seiner Amtszeit wiederholt ein Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine und mahnt die Konfliktparteien an, den Weg der Diplomatie zu beschreiten. Bereits in früheren Erklärungen und Ansprachen wie dem Angelus-Gebet am vergangenen 6. September verurteilte der Papst wiederholt die Angriffe auf zivile Infrastrukturen und rief zu Waffenruhen auf, um humanitäre Notlagen zu lindern.
Im Rahmen dieser Bemühungen stand der Papst auch direkt mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Verbindung. Während eines Telefonats am 17. Oktober mit dem Kremlchef thematisierte das Kirchenoberhaupt die dringende Notwendigkeit von Friedensbemühungen und den Schutz der betroffenen Zivilbevölkerung. Die vatikanische Diplomatie, unterstützt durch Besuche des Sonderbeauftragten Kardinal Matteo Zuppi in Kyiv und Moskau, setzt seither auf kontinuierliche Gesprächskanäle, um humanitäre Zugänge, den Austausch von Gefangenen und die Rückführung von Kindern zu erreichen.
vatican news, 19. Oktober 2026
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